Virus

The President Is Missing (James Patterson/Bill Clinton)

The President is Missing

Der Präsident wird vermisst… beim Lesen dieses Romantitels gehen einem verschiedene Dinge durch den Kopf.

Der Präsident ist weg? Is’ doch gut so, warten wir schon lange drauf. Der Präsident wird vermisst? Hu, nur nicht zu lange suchen, bitte.

Während im echten Leben so mancher sich wünscht, der aktuelle US-Präsident würde mal eine Weile verschwinden, so ist das im vorliegenden Roman etwas anders.

Da steckt das Land nämlich in einer echten Krise… nun gut, das tut das echte Amerika ja irgendwie auch. Aber im Roman geht’s um einen kurz bevorstehenden Terroranschlag. Und der hat mich zuerst ein paar Seiten lang auf die falsche Fährte gelockt.

Es war kurz die Rede von einem Virus. Ich dachte an Bio, gemeint war aber IT. Cyber-Attacke ist also das vielleicht treffendere Wort.

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Projekt Goliath (Matthias Bürgel)

Wenn ich das richtig aufgeschnappt habe ist Matthias Bürgel von Beruf Polizist. Und neuerdings auch Romanautor. “Projekt Goliath” ist sein Erstlingswerk, auch wenn man das beim Lesen kaum zu glauben scheint. Denn die Geschichte ist so packend wie realistisch und gerade vielschichtig genug, dass es nicht eintönig wird und doch noch komplex genug.

Im Wesentlichen geht’s um Terroristen, die einen gerade erst entdeckten Ebola-Ableger, zu dem es noch keinen Impf- und Gegenwirkstoff gibt, dazu verwenden wollen, Westeuropa anzugreifen. Um überhaupt an den Erreger zu kommen, entführen sie die Tochter eines führenden Wissenschaftlers. Damit zwingen Sie ihn, ihm alle vorhandenen Erreger auszuhängigen.

Dass sich damit das Virus in den Händen der Terroristen befindet, ist ein Problem. Das grössere Problem ist allerdings, dass die Wissenschaftler gleichzeitig keine Version davon haben um ihre Impfmittelforschung zu betreiben. Damit sind sie einem allfälligen Angriff hilflos ausgeliefert.

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Inferno (Dan Brown)

Ich fand’ es damals schon ein wenig gaga, was für ein Theater um Dan Browns neuen Roman gemacht wurde, als er 2013 kurz vor der Veröffentlichung stand. Lange durfte man nicht mal den Titel erfahren.

Heute habe ich ihn fertig gelesen. Innert drei Tagen. Um die 670 Seiten. Und ich weiss nicht so recht, was ich davon halten soll. Auf jeden Fall halte ich den Hype um Dan Brown und “Inferno” für völlig übertrieben.

Die 670 Seiten bieten zwar viel Stoff fürs Geld. Allerdings ist der Roman nur deswegen so umfangreich, weil Herr Brown enorm viel Platz ausführlichen Schilderungen der örtlichen Gegebenheiten, ihrer historischen Bedeutung und den dazugehörigen geschichtlichen Hintergründen widmet.

Die Story liest sich nicht selten, als würde ein verhinderter Lehrer versuchen, möglichst viele historische Anekdoten und Erzählungen rüber bringen wollen und das Ganze in eine Art Thriller verpackt zu haben.

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