Verschwörung

Noah (Sebastian Fitzek)

Noah - Sebastian Fitzek

Der Thriller Noah könnte kaum aktueller sein! Tatsächlich habe ich nach einigen Seiten erst mal nachgesehen, ob der vielleicht im 2020 geschrieben wurde. Die Parallelen zur Corona-Pandemie und den damit verbundenen Diskussionen um Verschwörungen und politische Massnahmen sind so krass, dass Noah eigentlich zur Pflichtlektüre für jeden Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker gehören sollte.

Ich weiss nicht warum, aber Sebastian Fitzek ist ein Autor, der von mir viel zu lange ignoriert wurde. Den Grund dafür kenne ich nicht. Nach “Acht Nacht” ist Noah tatsächlich erst mein zweiter Roman des deutschen Schriftstellers. Das wird sich schlagartig ändern, denn mit diesem Verschwörungsthriller hat mich Fitzek endgültig gepackt.

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Todesangst (David Gray)

Todesangst - David Gray

Die Geschichte um eine Verschwörung von Neonazis, die Politik und Justiz infiltriert haben und ein Attentat zu planen scheinen, spielt in Leipzig. Die dortige Mordkommission um Frank Starke, die wir schon aus den beiden Reihen mit verschiedenen Autoren kennen, spielt eine zentrale Rolle.

Nicht ganz klar ist mir, ob es sich dabei um eine Fortsetzung der besagten Reihe handelt und auch von den anderen Autoren ein weiterer Band erscheint. Möglich wäre aber auch, dass David Gray hier einfach eine losgelöste Geschichte schrieb und die bereits eingeführten Protagonisten ein weiteres Abenteuer bestehen lässt.

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Fünf vor zwölf (David Baldacci)

Hinweis: “Fünf vor zwölf” ist der fünfte Band in der Reihe um “King & Maxwell”. Es empfiehlt sich, diese Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht es zum ersten Band. 

Sean King und Michelle Maxwell werden von einem befreundeten Anwalt angeheuert, die Unschuld eines seiner Mandaten zu beweisen. Noch bevor die zwei ankommen und sich über den Stand der Dinge informieren lassen können, wird der Anwalt umgebracht. Ausgerechnet die beiden entdecken die Leiche. Und weil ausser Michelle und Sean weit und breit niemand beim Opfer ist, gelten die zwei schon mal als Tatverdächtige. Tolle Ausgangslage. Aber ungefähr so fängt die Geschichte tatsächlich an, von einem sehr düster-unheimlichen Intro abgesehen, das einen an Folterszenen erinnert, obwohl es keine zu sein scheint.

Der eingebuchtete Mandant heisst Edgar Roy und spricht kein Wort mehr und hat seine Augen nur noch leer auf einen fiktiven Punkt irgendwo im Nirgendwo gerichtet. Das ist keine grosse Hilfe für zwei Ermittler, die seine Unschuld beweisen sollen, aber noch nicht einmal richtig wissen, wer er ist. Denn die berufliche Vergangenheit, die Roy hat,, schein je länger je weniger dem zu entsprechen, was man Sean und Michelle gegenüber erzählte. Da muss mehr dahinter stecken.

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Eure Dummheit kotzt mich an (Rayk Anders)

Rayk Anders ist Journalist und vielleicht einigen bekannt als YouTuber, der Verschwörungs- und andere Theorien mittels fundierter Recherche ad absurdum führt. Das ist in Zeiten, in denen jedes noch so seltsame Blog eines Einzelnen (wie der romanfresser, haha) zur mutmasslichen Informationsquellen irgendwelcher Behauptungen mutieren kann, sehr wichtig und sinnvoll. Dubiose Seiten, die vorgeben, unabhängige Medien zu sein, verbreiten Infos und Berichte, die manchem Leser schon beim ersten Durchsehen suspekt erscheinen. Aber eine Behauptung kann noch so absurd sein, es finden sich immer Leute, die sie glauben. Und schlimmer noch, die sie weiter verbreiten und damit noch mehr Deppen finden, die sie glauben.

Ich kann mich erinnern, wie ich sprachlos und kopfschüttelnd da stand, als ein Bekannter von mir behauptete, die Kondensstreifen der Flugzeuge seinen sog. Chemtrails, beinhalten Chemikalien, die zu weiss-ich-was-für-Zwecken versprüht werden. Genau seit diesem Tag weiss ich: Egal wie doof eine Aussage ist, es findet sich immer ein Gläubiger.

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Der Präsident (Sam Bourne)

Der Präsident _ Sam BourneEs ist vermutlich fast unmöglich, dieses Buch zu lesen ohne ständig Donald Trump vor Augen zu haben. Und natürlich sind die Gemeinsamkeiten mit dem amtierenden US-Präsidenten gewollt. Behaupte ich zumindest, denn anders ist es kaum vorstellbar. Und um dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufzusetzen, hat der deutsche Verleger beschlossen, ein Profil auf der Titelseite abzubilden, das wohl nahezu jeder als Donald Trump erkennt. Bei der Art, wie Donald Trump regiert, erstaunt es mich eigentlich, dass er den aktuellsten Roman von Sam Bourne nicht verbieten ließ. Aber vermutlich käme das nur einem Eingeständnis gleich: Jawohl, der Autor schildert konkret die Person Trump, deshalb geht das nicht.

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