USA

Ausgebrannt (Andreas Eschbach)

Ausgebrannt - Andreas EschbachWenn ich Datumsangabe stimmt, habe ich dieses Buch vor siebeneinhalb Jahren erstmals gelesen. Es geschieht selten genug, dass ich einen Roman zweimal lese. Da fand ich, ich könne gut nochmals eine kurze Rezension schreiben.

Ich wusste noch, dass ich “Ausgebrannt” echt stark fand, aber ich konnte mich kaum mehr an den Handlungsverlauf erinnern. Vielleicht ist das ein Vorteil vom Älterwerden: Man kann die gleichen Geschichten lesen, ohne sich zu langweilen.

Ärgerlich fand ich hingegen, dass ich den Roman nochmals kaufen musste, weil Tolino aus mir unerklärlichen Gründen alle älteren Eschbach-Romane gelöscht hat. Auch Wiederherstellen bzw. erneutes Runterladen war nicht möglich. Was soll’s, Herr Eschbach wird Freude haben, dass ich den Kaufpreis ein zweites Mal entrichtet habe. Aber jetzt zum Roman.

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Donald Trump und das Haarteil des Grauens (Greg Sisco)

Donald Trump und das Haarteil des GrauensOje. Da habe ich für einmal gedacht, mal die gewohnten Pfade der Romanlektüre zu verlassen und prompt gelange ich an einen literarischen Trash der Extra-Klasse. Trash, genau das richtige Wort. Wenn zweitklassige Filme gerne als B-Movies bezeichnet werden, dann müsste das hier ein C- oder D-Movie sein.

Das Buch von Greg Sisco wird als Satire beworben. Damit hat es auch meine Aufmerksamkeit bekommen, denn ich mag Satire. Aber seit ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen habe, weiss ich, dass es offenbar verschiedene Verständnisse von Satire gibt. Ja, es gibt durchaus Momente, in denen ich Schmunzeln konnte oder sogar neidlos gestehen musste, dass dem Autor ein netter Vergleich gelungen ist. Aber obwohl der Umfang mit weniger als 140 Seiten eher bescheiden ist, sind solche Glanzmomente extrem rar.

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Auf der Vespa durch die USA (Motorliebe)

Ich hab’s ja erwähnt, zur Abwechslung gibt’s diese Woche mal etwas anderes, keinen Roman. Ein … ja, ein was eigentlich? Eine Mischung aus Bildband, Reisebericht und Roadstory.

Hinter dem Pseudony Motorliebe stehen ein Paar Freunde (im Buch scheinen es drei zu sein, gemäss Website sind es zwei) aus Deutschland. Wie der Buchtitel erahnen lässt, fahren sie mit ihren serienmässigen Vespas die knapp 9’000 Kilometer von Küste zu Küste durch die USA. Sie starten in Kalifornien und steuern das Ziel New York an. Begleitet werden sie von einem vierten Mann im Van, der zugleich als Schlafstätte wie auch mobile Werkstatt dient. Und letztere wird desöftern benötigt, wie dem Leser humorvoll mitgeteilt wird. Die Freunde berichten nämlich unter anderem auch von so ziemlich jedem technischen Defekt, der sie auf der Reise ereilt.

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Der Präsident (Sam Bourne)

Der Präsident _ Sam BourneEs ist vermutlich fast unmöglich, dieses Buch zu lesen ohne ständig Donald Trump vor Augen zu haben. Und natürlich sind die Gemeinsamkeiten mit dem amtierenden US-Präsidenten gewollt. Behaupte ich zumindest, denn anders ist es kaum vorstellbar. Und um dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufzusetzen, hat der deutsche Verleger beschlossen, ein Profil auf der Titelseite abzubilden, das wohl nahezu jeder als Donald Trump erkennt. Bei der Art, wie Donald Trump regiert, erstaunt es mich eigentlich, dass er den aktuellsten Roman von Sam Bourne nicht verbieten ließ. Aber vermutlich käme das nur einem Eingeständnis gleich: Jawohl, der Autor schildert konkret die Person Trump, deshalb geht das nicht.

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