Thriller

NSA – Nationales Sicherheits-Amt (Andreas Eschbach)

Nationales Sicherheits-Amt - Andreas EschbachFür die meisten Eschbach-Romane konnte ich mich bislang nicht begeistern. Das liegt daran, dass der deutsche Erfolgsautor gerne im Sci-Fi-Bereich schreibt und ich mit eben diesem Bereich nicht viel anfangen kann. Die wenigen Bücher, die ich von Andreas Eschbach las, haben mich aber stets begeistert. Und die Kombination aus Nazi-Regime und heutiger Technologie haben mich neugierig gemacht. Der geschickt gewählte Titel des Buches und des zivilen deutschen Geheimdienstes NSA hat sicherlich auch zur Neugierdesteigerung beigetragen.

Im Wesentlichen geht’s im neuesten Werk von Andreas Eschbach um eine Frage: Was wäre, wenn es im Dritten Reich bereits moderne Technologien wie Internet, Mail und Mobiltelefonie sowie die dadurch mögliche Überwachung gegeben hätte. Die Antwort gibt Eschbach nur im Ansatz, aber mehr ist auch nicht nötig. Denn kaum einer will sich das wirklich in letzter Konsequenz ausmalen. Denn es ist klar: Es käme nichts Schönes dabei heraus

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Das System (Karl Olsberg)

Das System - Karl OlsbergOlsberg? Noch nie gehört. Klingt irgendwie dänisch oder so. Klingt aber nur so, Karl Olsberg ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der erst spät seine literarischen Fähigkeiten entdeckte und mit “Das System” (fast) auf Anhieb eine erfolgreiche Autorenkarriere startete.

Olsberg erzählt darin die Geschichte eines deutschen Unternehmens, dem es gelungen ist, eine echte künstliche Intelligenz zu schaffen. Allerdings ist sich dessen anfangs niemand so richtig bewusst. Man ärgert sich über immer wieder auftretende Schwierigkeiten, weshalb auch der Hauptinvestor abzuspringen droht. Dann wird der Chefentwickler ermordet und der Verdacht fällt auf Mark Helius, den Geschäftsführer.

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Ausgebrannt (Andreas Eschbach)

Ausgebrannt - Andreas EschbachWenn ich Datumsangabe stimmt, habe ich dieses Buch vor siebeneinhalb Jahren erstmals gelesen. Es geschieht selten genug, dass ich einen Roman zweimal lese. Da fand ich, ich könne gut nochmals eine kurze Rezension schreiben.

Ich wusste noch, dass ich “Ausgebrannt” echt stark fand, aber ich konnte mich kaum mehr an den Handlungsverlauf erinnern. Vielleicht ist das ein Vorteil vom Älterwerden: Man kann die gleichen Geschichten lesen, ohne sich zu langweilen.

Ärgerlich fand ich hingegen, dass ich den Roman nochmals kaufen musste, weil Tolino aus mir unerklärlichen Gründen alle älteren Eschbach-Romane gelöscht hat. Auch Wiederherstellen bzw. erneutes Runterladen war nicht möglich. Was soll’s, Herr Eschbach wird Freude haben, dass ich den Kaufpreis ein zweites Mal entrichtet habe. Aber jetzt zum Roman.

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Schuld vergibt man nie (Marcus Hünnebeck)

Schuld vergibt man nie - Marcus HünnebeckHinweis: Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe um Robert Drosten. Eigentlich – wenn man die Kurzgeschichte vor dem ersten Teil berücksichtigt – handelt es sich sogar um den dritten Teil. Es empfiehlt sich dringend, diese Geschichten in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hält man sich nicht an die Reihenfolge, geht ein grosser Teil des Lesespasses verloren. Hier geht’s zum ersten Teil (Kurzgeschichte). 

Robert Drosten und die von ihm geleitete Soko sind immer noch auf den Spuren dieses Darknet-Forums, in dem sich Serientäter zu tummeln scheinen. Die Geschichte geht also weiter. Aber nicht ganz so, wie das Fortsetzungen üblicherweise tun. Der Autor hat sich da für eine besondere Art und Weise entschieden. Und die hat zumindest bei mir einiges an Verwirrung gestiftet.

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Die Namen des Todes (Marcus Hünnebeck)

Die Namen des Todes - Marcus HünnebeckDas Cover sieht Scheisse aus, sorry. Aber: Wenn der Inhalt so ist, wie das bei Marcus Hünnebeck normalerweise der Fall ist, dann ist das schnell vergessen. Und das ist es tatsächlich.

Ein Hinweis vorweg: Es gibt eine Kurzgeschichte (Die Namen des Todes – Die Jagd beginnt), die diesem Roman zeitlich voraus geht. Es ist mir nicht bekannt, ob der Autor diese kurze Vorgeschichte im Nachhinein geschrieben hat (meine Vermutung) oder ob er damit im Sinne eines Pilotversuchs testen wollte, wie die Idee ankommt. Oder war’s gar eine Art Teaser?

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