Terrorismus

In letzter Minute (David Baldacci)

Hinweis: Dies ist der sechste Band in der Reihe um „King & Maxwell“. Es empfiehlt sich, diese Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht es zum ersten Band. 

In Afghanistan wird ein geheimer Transporter überfallen und die stattliche Summe von einer Milliarde Euro in Bargeld entwendet. Der Soldat, der für den Transport verantwortlich war, wird des Diebstahls beschuldigt und ausserdem von denen gejagt, die ihm die Kohle abgeluchst haben. Auf sich alleine gestellt versucht er aus dem Gebiet zu entkommen, in dem tausende Menschen sind, die Amerikaner hassen. Er hat keine Ahnung, wer seine Mission verraten hat, wer ihn ausgeraubt hat und wie er je wieder seinen Sohn Tyler sehen kann.

Der hat derweil Besuch von der Army erhalten. Sein Vater sei in Afghanistan gefallen. Doch Tyler glaubt das nicht, weil er nach dem angeblichen Todesdatum noch eine Mail von seinem Dad erhalten hat. Er engagiert Sean King und Michelle Maxwell, um die Wahrheit herauszufinden. Aber die beissen dabei überall auf Granit und geraten selber ins Visier von kaltblütigen Killern.

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Zero Day (David Baldacci)

Der Militärpolizist John Puller wird auf einen mysteriösen Fall angesetzt: Die ganze Familie eines Armeeangehörigen wurde massakriert und niemand hat auch nur eine Ahnung, worum’s geht. Dabei wohnte die Familie nicht mal in diesem verschlafenen Ort.

Puller arbeitet mit der lokalen Polizeichefin Samantha Cole zusammen und merkt bald, dass am eigenen Leib, dass hier eine grössere Geschichte am Laufen ist.

Die Geschichte ist (so weit ich mich erinnern kann – es ist schon eine Weile her, seit ich fertig wurde mit Lesen) vollständig aus der Sicht von Puller geschrieben, keine Parallelstränge oder Rückblenden (ausser in Träumen). Das bringt Tempo in die Story und lässt sich ohne grosse Kopfarbeit lesen.

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Blackout (Marc Elsberg)

Das ist jetzt schon ein seltsamer Zufall: Drei Jahre lang habe ich mein Romanfresser-Blog sträflich vernachlässigt. Wobei das noch untertrieben ist, in Tat und Wahrheit habe ich es einfach vergessen. Und jetzt, fast genau drei Jahre nach dem letzten Eintrag, schreibe ich über ein Buch, das haargenau den gleichen Titel trägt wie das vom letzten Eintrag: Blackout.

Der Autor ist jedoch ein anderer. Es scheint gut möglich, dass es anderen ähnlich ging wie mir. Ich kannte Marc Elsberg nicht, bis ich irgendwann von seinem Roman-Erfolg „Blackout“ las. Er schrieb zwar davor schon zwei, drei Romane, die waren aber nur mässig erfolgreich.      

„Blackout – Morgen ist es zu spät“ hingegen schlug ein wie eine Bombe. Und nachdem ich das Buch gelesen habe, ist mir auch weitgehend klar, warum:

1. Die Handlung ist spannend, die Dramaturgie passt und es kommt auch bei den wohl oder übel nötigen Einführungen der Protagonisten keine Langeweile auf, weil Elsberg erfolgreich parallel verlaufende Geschichten aufgleist und sie nach und nach zusammen führt.

2. Die Geschichte spielt im Heute und handelt von einem Thema (Stromausfall), mit dem sich jeder irgendwie identifizieren kann. Elsbergs Überlegungen, was passiert, wenn der Strom länger und flächendeckender ausfällt, als das ab und an passiert, überzeugen und scheinen zu keinem Zeitpunkt an den Haaren herbei gezogen.

Prädikat: Absolut empfehlenswert. Ich schaue mich jedenfalls bereits um nach einer Ausgabe seines neuesten Werkes…

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