Serientäter

Kooma (Kerstin Sjöberg)

Kooma - Kerstin SjöbergEs steht sogar auf dem Cover. Trotzdem bin ich bei dem wunderschönen Cover einfach davon ausgegangen, dass es ein vollwertiger Roman sein muss. Bei Kooma handelt es sich aber um eine Kurzgeschichte (konkret knapp 30 Seiten), die sich um ein Team der finnischen Mordermittler dreht.

Bei der Jagd auf einen Serientäter geschieht ein Unfall, bei dem sich ein Polizist schwere Verletzungen zuzieht und im Koma landet. In der finnischen Sprache hat das Wort ein O mehr, womit sich der Romantitel erklärt.

In der Folge ermitteln die restlichen Beamten umso verbissener nach dem Mörder, der sie scheinbar ständig an der Nase herumführt. Spuren, die an den Tatorten gefunden werden, entpuppen sich regelmässig als bewusst hinterlassene Köder des Täters.

 

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Blut und Zorn (Marcus Hünnebeck)

Blut und Zorn - Marcus HünnebeckDas Hünnebeck-Universum hat eine weitere Episode erhalten: Blut und Zorn ist ein Krimi mit dem bewährten Ermittler-Duo Robert Drosten und Lukas Sommer in den Hauptrollen. Auch wenn Katharina Rosenberg und Viola Leupel darin vorkommen, gibt es keinen weiteren Bezug zu früheren Geschichten.

Wie schon so oft geht es um einen Mord, dann um einen zweiten. Dann werden Zusammenhänge entdeckt, die den Schluss nahelegen, dass es sich um einen Serientäter handeln könnte. Dann geschieht Mord Nummer drei, die Serienmörder-These ist bestätigt. Und dann, ja, dann tritt so was wie das Hünnebeck-Rezept in Kraft. 🙂

Gekonnt führt der erfolgreiche Krimi-Autor ab da nämlich die Leserschaft in die Irre. Bald scheint klar, wer der Mörder ist (zumindest dem Leser, den Ermittlern noch nicht). Doch je mehr Hünnebecks man schon gelesen hat, desto klarer ist einem, dass man da nur wieder dem Autoren auf den Leim gehen sollte. Oder ist ist das jetzt so ein Doppeltrick, bei dem der Autor einen Köder auswirft, den mal rasch als solchen zu erkennen scheint, der dann aber gar keiner ist?

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Der Wundennäher (Marcus Hünnebeck)

Der Wundennäher - Marcus HünnebeckIch habe dummerweise den Schädelbrecher, der eigentlich nach dem Wundennäher spielt (aber das ist egal), vorher gelesen. Deshalb wiederhole ich mich jetzt. Anders gesagt, ich werde mich im Beitrag über den Schädelbrecher wiederholen. Denn dessen Beitrag habe ich schon geschrieben, der erscheint eine Woche nach diesem hier.

Ich habe mich die letzten Monate zu einem Hünnebeck-Fan entwickelt. Seine Kritiker bemängeln den einfachen Schreibstil. Mir hingegen gefällt der, weil er unnötiges Geschnörkel und blumige Ausführungen auslässt. Aber die Grenzen zum Kiosk-Roman sind natürlich fliessend. Wer hochstehende Literatur will, kauft sich keinen Hünnebeck

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Rudelfänger (Marcus Hünnebeck)

Rudelfänger - Marcus HünnebeckHinweis: “Rudelfänger” ist der dritte Teil einer ganzen Serie um Robert Drosten. Es empfiehlt sich dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Man verschenkt sonst eine Menge Spass-Potential. 

Wir begleiten wieder Robert Drosten und seine SOKO auf der Jagd nach den Mitgliedern des Darknet-Forums. Einer ist noch übrig von den Serientätern. Es ist der, welcher schon drei oder vier Frauen verschleppt hat, die nie wieder auftauchten. Man vermutet, dass er sie gefangen hält, weshalb die Zeit drängt. Doch das ist nur eine Front, an der Drosten mit seinen Kollegen zu kämpfen hat.

Gegen Endes des letzten Romans tauchte sein Ex-Kollege Johannes Haupt auf, der unter Pseudonym mittlerweile Bücher schreibt. Darin verrät er zwar verschiedene Vorgehensweisen des BKA, was ärgerlich, aber nicht wirklich ein Problem ist. Problematisch ist da schon mehr, dass einiges darauf hinweist, dass er mindestens einen der Forum-Täter unterstützte und den Tod von Polizisten zumindest in Kauf nahm, wenn nicht gar plante.

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Die Namen des Todes (Marcus Hünnebeck)

Die Namen des Todes - Marcus HünnebeckDas Cover sieht Scheisse aus, sorry. Aber: Wenn der Inhalt so ist, wie das bei Marcus Hünnebeck normalerweise der Fall ist, dann ist das schnell vergessen. Und das ist es tatsächlich.

Ein Hinweis vorweg: Es gibt eine Kurzgeschichte (Die Namen des Todes – Die Jagd beginnt), die diesem Roman zeitlich voraus geht. Es ist mir nicht bekannt, ob der Autor diese kurze Vorgeschichte im Nachhinein geschrieben hat (meine Vermutung) oder ob er damit im Sinne eines Pilotversuchs testen wollte, wie die Idee ankommt. Oder war’s gar eine Art Teaser?

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