Serienmord

Verräterisches Profil (Marcus Hünnebeck)

Verräterisches ProfilDie Fantasien, die der Autor für “Verräterisches Profil” haben musste, sind verstörend. Hässliche Brutalität, die im Gegensatz zu Hollywood auch vor Kindern nicht zurückschreckt, wird einem da aufgetischt in Form von Serienmorden eines Triebtäters. Und stets trifft es eine dreiköpfige Familie. Alle drei werden ermordet, die Mutter aber vorgängig noch vergewaltigt. Polizeibeamtin Beate Bauer und ihr Team versuchen, dem perversen Mörder auf die Schliche zu kommen, bevor er seine nächsten Taten durchführen kann.

Das zurückbleibende Sperma ist zwar eine eindeutige Spur, bei der mittels DNA-Analyse eine Täterschaft einwandfrei bewiesen werden könnte. Aber eben nur könnte. So lange der DNA-Träger nicht bekannt ist, hilft das nicht wirklich weiter. Auch andere Spuren, die verfolgt werden, sind knifflig. Und wenn die Beamten dann mal erfolgreich einer Spur nachgegangen sind bis zur Person, zu der sie führt, müssen sie nicht selten feststellen, dass sie die Mühe nicht wert war.

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Die Rache des Stalkers (Marcus Hünnebeck)

Die Rache des StalkersHinweis: Dieser Roman hiess in der ursprünglichen Originalfassung “Im Visier des Stalkers”

Die Hauptperson in diesem Hünnebeck-Roman spielt die Kriminalkommissarin Anja Hübner, die gerade mit ihrem Freund Frank Schluss macht. Der kriegt das irgendwie in den falschen Hals und fühlt sich in seiner Ehre verletzt. Deshalb stellt er ihr nach, steigert sich in seiner Enttäuschung und Wut und wird schliesslich zu dem, was man gemeinhin Psychopathen nennt.

Aber darum geht’s eigentlich nur nebenbei, auch wenn dieses Nebenbei ziemlich viel Raum und Bedeutung hat für den Roman. Der Hauptstrang handelt davon, dass die Polizei – allen voran Hübner – einen Sexual-Mörder zu finden hat. Ein Verdächtiger wird bald unschädlich gemacht, doch just dann geschieht das nächste brutale Verbrechen. Es gibt also mindestens einen zweiten Täter.

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Mit jedem Schlag der Stunde (David Baldacci)

Hinweis: Dies ist der zweite Band in der Reihe um “King & Maxwell”. Es empfiehlt sich, diese Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht es zum ersten Band. 

Der zweite Fall der beiden ehemaligen Secret Service-Agenten Sean King und Michelle Maxwell, die sich mittlerweile zu einem Privatdetektiv-Büro zusammenschlossen und in einem beschaulichen Städtchen in Virginia niederliessen. Doch mit der Beschaulichkeit ist es eigentlich schon nach dem ersten Band vorbei, erst recht aber jetzt: Ein brutaler Mord nach Vorbild eines bekannten Serienmörders erschüttert die Kleinstadt. Bald darauf geschehen weitere Morde, alle auf unterschiedliche Art, aber alle verweisen auf die Praktiken ehemaliger Serientäter und scheinen ziemlich eindeutig vom gleichen Täter zu stammen.

King und Maxwell werden zu Deputies ernannt und sollen der örtlichen Polizei helfen, den Täter zu finden. Doch weitere Morde nach gleichem Schema geschehen, ohne dass man auch nur eine Spur gefunden hätte. Bald stehen FBI und andere Behörden auf dem Plan und werden zunehmend von den Medien und der Öffentlichkeit unter Druck gesetzt. Doch dieser Druck ist nichts verglichen mit dem, den der Täter durch weitere Morde ausübt.

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Aktenzeichen Tod (René Junge)

Aktenzeichen TodDer Neo-Nazi Viktor Brack hat über viele Jahre ein Netzwerk von Gleichgesinnten aufgebaut und einen teuflischen Plan vorbereitet. In eigens umgebauten Transportern sollen Obdachlose vergast werden, nachdem sie vorher mit dem Versprechen auf medizinische Versorgung aufgesammelt wurden. Der Testlauf in Hamburg funktioniert wie von Brack geplant und bald sollen in mehreren deutschen Städten gleiche Aktionen Hunderte von Obdachlose “entsorgen”.

Doch Sophie Palmer vom Hilfswerk Hilfs-Bus e.V. macht sich Sorgen um zwei ihrer verschwundenen Klienten und stellt Nachforschungen an. Hilfe bekommt sie dabei vom Afghanistan-Veteranen Simon Stark, der nach einer gescheiterten Militär-Existenz als obdachloser Alkoholiker unter der Brücke lebt. Doch Stark muss an mehreren Fronten kämpfen: Einerseits bekämpft er wenig erfolgreich seine Alkoholsucht, zum Anderen muss er immer wieder über seine Erinnerungen an einen schrecklich schiefgelaufenen Afghanistan-Einsatz siegen. Und, als wäre das nicht genug, hat es das professionell agierende Killerkommando von Viktor Brack bald auf ihn persönlich abgesehen. Wie da überhaupt auch nur ein Ansatz von sinngebender Ermittlung oder gar die Verhinderung von Bracks Plan möglich sein soll, ist lange ein Rätsel.

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