Robert Drosten

Blut und Zorn (Marcus Hünnebeck)

Blut und Zorn - Marcus HünnebeckDas Hünnebeck-Universum hat eine weitere Episode erhalten: Blut und Zorn ist ein Krimi mit dem bewährten Ermittler-Duo Robert Drosten und Lukas Sommer in den Hauptrollen. Auch wenn Katharina Rosenberg und Viola Leupel darin vorkommen, gibt es keinen weiteren Bezug zu früheren Geschichten.

Wie schon so oft geht es um einen Mord, dann um einen zweiten. Dann werden Zusammenhänge entdeckt, die den Schluss nahelegen, dass es sich um einen Serientäter handeln könnte. Dann geschieht Mord Nummer drei, die Serienmörder-These ist bestätigt. Und dann, ja, dann tritt so was wie das Hünnebeck-Rezept in Kraft. 🙂

Gekonnt führt der erfolgreiche Krimi-Autor ab da nämlich die Leserschaft in die Irre. Bald scheint klar, wer der Mörder ist (zumindest dem Leser, den Ermittlern noch nicht). Doch je mehr Hünnebecks man schon gelesen hat, desto klarer ist einem, dass man da nur wieder dem Autoren auf den Leim gehen sollte. Oder ist ist das jetzt so ein Doppeltrick, bei dem der Autor einen Köder auswirft, den mal rasch als solchen zu erkennen scheint, der dann aber gar keiner ist?

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Der Schädelbrecher (Marcus Hünnebeck)

Lukas Sommer und Robert Drosten ermitteln wieder im Team. Diesmal sind sie einem Serienmörder auf der Spur, der seine Opfer mit einem Schädel erschlägt. In gewohnter Hünnebeck-Manier entwickelt sich ein Wettlauf zwischen dem Täter und den Ermittlern. Denn es wird immer konkreter, wer als nächstes auf dessen Liste stehten dürfte.

Der Schädelbrecher ist bereits der fünfte (!) Thriller von Hünnebeck in diesem Jahr. Damit gehört er zwar noch nicht zu den Fliessbandautoren, aber über dem weit verbreiteten Schnitt von einem bis zwei Bücher pro Jahr ist er locker. Leidet da die Qualität?

Meiner Meinung nach definitiv nein. Hünnebeck vertritt bekanntlich eher die Zunft der Autoren, die sich der einfacheren Sprache verschrieben haben. Das lässt schon mehr Output zu als, wenn man sich tagelang über schwülstige Sätze den Kopf zerbricht (wie das, so scheint es mir, andere Autoren tun).

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Der Wundennäher (Marcus Hünnebeck)

Der Wundennäher - Marcus HünnebeckIch habe dummerweise den Schädelbrecher, der eigentlich nach dem Wundennäher spielt (aber das ist egal), vorher gelesen. Deshalb wiederhole ich mich jetzt. Anders gesagt, ich werde mich im Beitrag über den Schädelbrecher wiederholen. Denn dessen Beitrag habe ich schon geschrieben, der erscheint eine Woche nach diesem hier.

Ich habe mich die letzten Monate zu einem Hünnebeck-Fan entwickelt. Seine Kritiker bemängeln den einfachen Schreibstil. Mir hingegen gefällt der, weil er unnötiges Geschnörkel und blumige Ausführungen auslässt. Aber die Grenzen zum Kiosk-Roman sind natürlich fliessend. Wer hochstehende Literatur will, kauft sich keinen Hünnebeck

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Die Todestherapie (Marcus Hünnebeck)

Die Todestherapie - Marcus HünnebeckDie Kommissare Lukas Sommer und Robert Drosten waren schon in “Rudeljagd” gemeinsam auf der polizeilichen Jagd. Aber in der Todestherapie ermitteln sie erstmals als Mitglieder der Kriminalermittlungstaktischen Einsatzgruppe (KEG), die Bestandteil des Bundeskriminalamtes (BKA) ist. Eine etwas umständliche Namensbezeichnung, weshalb auch Drosten und Sommer meist lediglich ihre Zugehörigkeit zum BKA erwähnen.

Junge Mädchen werden entführt und meist nach kurzer Zeit ermordet aufgefunden. Der Therapeut Gero Ruppert wird (vermutlich vom Täter) erpresst und gezwungen, die Mütter der ermordeten Mädchen in seine Gesprächstherapie aufzunehmen. Und natürlich darf er die Polizei nicht informieren, sonst würde der Mörder seine Tochter umbringen. Der Polizei entgeht aber natürlich nicht, dass wie durch ein Wunder alle hinterbliebenen Mütter von ihm in die Gesprächstherapie geladen werden. Ruppert wird zum Verdächtigen, hat aber für alle Taten ein wasserdichtes Alibi.

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Rudeljagd (Marcus Hünnebeck)

Rudeljagd - Marcus HünnebeckHinweis: “Rudeljagd” ist der dritte Teil einer ganzen Serie um Robert Drosten. Es empfiehlt sich dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Man verschenkt sonst eine Menge Spass-Potential. 

Die Geschichte um Robert Drosten geht weiter. In “Rudeljagd” knüpft der Autor da an, wo der Vorgänger-Roman endete. Die Soko um Robert Drosten, die den Auftrag hatte, den Drahtzieher und Mitglieder des Darknet-Forums zu verhaften, wurde aufgelöst. Der Auftrag wurde zwar nicht ganz zufriedenstellend, aber eben doch vollständig ausgeführt. Der Ex-Partner von Drosten, Johannes Haupt, der seine Finger ebenfalls im Spiel hatte, wurde verhaftet. Sein “Rudel”, eine Gruppe von euphorischen Anhängern, ist während seiner Untersuchungshaft gewachsen und sich organisiert.

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