Politik

Die Wächter (David Baldacci)

1. Band aus der Camel Club-Reihe um Oliver Stone. Es empfiehlt sich, die Camel Club-Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Der Camel Club trifft sich im Geheimen zu einer nächtlichen Sitzung. Mit dem Boot erreichen sie den nachts geschlossenen Park. Da beobachten Sie zwei Männer, die eine Leiche deponieren. Der Camel Club verschwendet nicht viel Zeit und verschwindet, nachdem sie die Leiche kurz überprüften. Doch die mutmasslichen Mörder kommen nochmals zurück und entdecken, dass sie beobachtet wurden. Nur mit Mühe entkommen die vier Camel Club-Mitglieder den Tätern, die sie unter Beschuss nehmen.

Der Tote wird am nächsten Tag entdeckt und es stellt sich rasch der Verdacht, dass es sich um einen Selbstmord handelt. Alles deutet zumindest darauf hin. Der Camel Club weiss natürlich, dass das Humbug ist, kann aber nicht zur Polizei, weil sie dadurch zu Hauptverdächtigen würden und ihre Anwesenheit nicht plausibel erklären könnten. Ausserdem ahnen die vier bald, dass sich mehr dahinter versteckt.

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Auf Bewährung (David Baldacci)

Frauenpower! Das wäre die Zusammenfassung von “Auf Bewährung”, wenn mir dafür nur ein einziges Wort zur Verfügung stünde.

Mace Perry hat nichts zu verlieren, ausser ihr Leben. Aber sie hat sich vorgenommen, viel zu gewinnen. Als ehemalige FBI-Agentin wurde sie von Kriminellen überwältigt, entführt und mit Drogen vollgepumpt. Voll ‘high’ hat sie einen Mord begangen und ist deshalb in den Knast gewandert.

Jetzt ist sie auf Bewährung draussen (deshalb der Romantitel) und versucht nicht nur, ihre Ehre als FBI-Agentin wieder herzustellen, sondern kämpft spontan auch noch an dieser oder jener Front gegen das Verbrechen. Allerdings muss sie behutsam vorgehen, denn wird sie wieder bei einer nur ansatzweise illegalen Aktion erwischt, hat sie ihre Bewährung verspielt und wandert wohl für alle Zeiten hinter Gitter.

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Die Verschwörung (David Baldacci)

Einzelne Geheimdienstler machen sich sozusagen selbständig bzw. nutzen die Möglichkeiten ihrer Arbeitgeber für eigene Ziele. Sie sind der Meinung, dass der Lauf der Dinge etwas beeinflusst werden muss, um die Geheimdienste wieder zu dem zu machen, was sie mal waren. Mächtige Apparate, kaum durch Regulationen in Schranken gehalten und mit scheinbar endlosem Budget gefüttert.

Dass dafür Menschen sterben, ist für die Verantwortlichen wenig bedauerlich. Ein Opfer, dessen Tod “beschlossen” wurde, heisst Faith Lockhart und arbeitet für einen erfolgreichen Lobbyisten. Sie will als Kronzeugin gegen ihren Chef und den Filz des Lobby-Business aussagen, denn sie weiss, wo es mit rechten Dingen zugeht und vor allem wo nicht. Doch die eigenmächtig handelnden Geheimdienstler wollen verhindern, dass ihre Verschwörung auffliegt, indem Lockhart dem FBI gegenüber von den Bestechungen erzählt.

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Blackout (Marc Elsberg)

Das ist jetzt schon ein seltsamer Zufall: Drei Jahre lang habe ich mein Romanfresser-Blog sträflich vernachlässigt. Wobei das noch untertrieben ist, in Tat und Wahrheit habe ich es einfach vergessen. Und jetzt, fast genau drei Jahre nach dem letzten Eintrag, schreibe ich über ein Buch, das haargenau den gleichen Titel trägt wie das vom letzten Eintrag: Blackout.

Der Autor ist jedoch ein anderer. Es scheint gut möglich, dass es anderen ähnlich ging wie mir. Ich kannte Marc Elsberg nicht, bis ich irgendwann von seinem Roman-Erfolg “Blackout” las. Er schrieb zwar davor schon zwei, drei Romane, die waren aber nur mässig erfolgreich.      

“Blackout – Morgen ist es zu spät” hingegen schlug ein wie eine Bombe. Und nachdem ich das Buch gelesen habe, ist mir auch weitgehend klar, warum:

1. Die Handlung ist spannend, die Dramaturgie passt und es kommt auch bei den wohl oder übel nötigen Einführungen der Protagonisten keine Langeweile auf, weil Elsberg erfolgreich parallel verlaufende Geschichten aufgleist und sie nach und nach zusammen führt.

2. Die Geschichte spielt im Heute und handelt von einem Thema (Stromausfall), mit dem sich jeder irgendwie identifizieren kann. Elsbergs Überlegungen, was passiert, wenn der Strom länger und flächendeckender ausfällt, als das ab und an passiert, überzeugen und scheinen zu keinem Zeitpunkt an den Haaren herbei gezogen.

Prädikat: Absolut empfehlenswert. Ich schaue mich jedenfalls bereits um nach einer Ausgabe seines neuesten Werkes…

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Endspurt (Colin Forbes)

“Endspurt” ist der erste Roman aus Colin Forbes‘ “Tweed-Reihe”, die insgesamt 24 Romane umfasst. Dabei ist jedoch nicht erkennbar, dass Forbes bereits beim Schreiben daran dachte, die Figuren auch in weiteren Romanen auftauchen zu lassen. Die Geschichte liest sich in sich geschlossen. Da bin ich gespannt, ob in der zweiten Tweed-Folge allenfalls nochmals auf “Endspurt” eingegangen wird.

Nun, zur Geschichte kann man sagen, dass sie sich im üblichen Polit-Krimi bewegt; nichts, das irgendwie negativ auffallen würde, aber halt auch nichts positiv Überragendes. Durchschnittskrimi in meinen Augen. Wobei hier Durchschnitt nicht schlecht sein muss. “Endspurt” bietet durchaus Unterhaltung und ein gewisses Mass an Spannung. Doch ich meine dem Werk sein Alter anzumerken. Heute sind vergleichbare Geschichten deutlich komplexer, detailierter und verstrickter.

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