Pädophilie

Dunkelkammer (Kurt Jahn-Nottebohm)

Dunkelkammer - Kurt Jahn-Nottebohm

Der Titelzusatz dieses Romans lautet “Frank Wallerts erster Fall”. Für mich ist es aber ziemlich sicher nicht nur der erste, sondern zugleich der letzte. Denn leider hat mich an dieser Geschichte überhaupt nichts gepackt.

Über weite Strecke verlor ich sogar aus den Augen, worum’s in der Geschichte eigentlich primär geht. Wobei, ganz so eindeutig ist das leider auch nicht.

Zu Beginn scheint dem Leser alles klar. Nicht, dass man gleich wüsste, wer was wie, aber es werden zwei Tote gefunden, die Polizei ermittelt und sucht den Mörder. So beginnt die Geschichte. Natürlich würde sie, wenn sie so weiterginge, damit keinen Kreativitätspreis gewinnen. Aber ein solider Krimi kann auch gut sein, ohne sozusagen das Rad neu zu erfinden.

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Mitgift (Kirsten Wendt)

Mitgift - Kirsten WendtHinweis: Der Roman “Mitgift” von Kirsten Wendt ist der dritte Band in einer vierteiligen Serie. Man sollte die Romane dieser Serie in der richtigen Reihenfolge lesen. Hier geht’s zum ersten Band.

Nun ist sie also zu Ende, die kleine Reihe um ein paar fiktive Kommissare der Leipziger Polizei. Vorläufig zumindest, denn am Ende des Buches gibt es zumindest Hinweise darauf, dass weitere Folgen nicht ausgeschlossen sind. Wäre auch schade, nachdem die vier Hauptcharaktere so liebevoll eingeführt wurden. Doch jetzt geht’s erst Mal um den vierten und somit letzten Roman zur Mordkommission Leipzig. Der ist in verschiedener Hinsicht erwähnenswert: Es ist die einzige Geschichte der Serie, die eine Frau geschrieben hat (und auch eine Frau als Hauptcharakter hat). Es ist zudem der erste Ermittlerkrimi von Autorin Kirsten Wendt geschrieben hat, wie sie im Nachwort verrät.

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Strassenköter (Stefan B. Meyer)

Strassenköter - Stefan B. MeyerHinweis: Der Roman “Strassenköter” ist der dritte Band in einer vierteiligen Serie verschiedener Autoren um die Mordkommission Leipzig. Es empfiehlt sich dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht’s zum Band 1 “Rampensau” von Marcus Hünnebeck

Nach je einem Roman aus Sicht von Maik Keller und Hubertus Knabe erzählt Stefan B. Meyer mit dem “Strassenköter” jetzt eine Geschichte aus dem Blickwinkel von Frank Starke, dem Chef der Leipziger Mordkommission. Wobei man das auch gleich wieder relativieren muss, denn wie schon bei den beiden Vorgängern kommen auch hier andere Sichten nicht zu kurz.

Die Suche nach der entführten Cindy Busch geht weiter, wenngleich erfolglos. Der angebliche Täter sitzt ja seit bereits in Haft, weil ihm falsche Beweismittel untergeschoben wurden. Und ausgerechnet jetzt verschwindet mit Natlie Repina ein zweites Mädchen, das dem gleichen Opfermuster entspricht. Während einige von einem Nachahmungstäter reden, kommen anderen erste Zweifel auf. Doch der Leser kommt da eigentlich nicht viel mit. Die Entführung wird erzählt. Dann liest man immer wieder davon, dass die Suche noch läuft und leider konstant erfolglos bleibt. Darüber hinaus erfährt die Leserin diesbezüglich nichts Neues.

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Rampensau (Marcus Hünnebeck)

Rampensau von Marcus HünnebeckAm Biertisch können gute Ideen entstehen. Zum Beispiel die von einer Krimi-Serie um die Leipziger Mordkommission, bei der vier Autoren jeweils eine Episode schreiben. So geschehen am Autorenstammtisch von Marcus Hünnebeck. “Rampensau” ist der erste Teil, und bereits morgen erscheint der zweite Teil mit dem Titel “Hurenball“. Die Titel drei (Strassenköter) und vier (Mitgift) erscheinen dann jeweils mit einer Woche Abstand. Mal sehen, ob ich jeweils vor Erscheinen des nächsten Buches die Rezi hinbekomme.

In “Rampensau” erzählt Hünnebeck die Ermittlungen rund um einen Promi-Mord, bei dem TV-Moderator Sven Albrecht ins Fadenkreuz der Polizei kommt. Hat er, der sonst in seinen Sendungen die Polizei wegen schlechter Arbeit tadelt, jetzt selber ein Verbrechen begangen und seine Partnerin ermordet? Ist der Hinweis auf eine Stalkerin bloss Bestandteil des Plans oder ist Albrecht wirklich schuldlos?

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Im Sommer sterben (Michael Theurillat)

Im Sommer sterbenEin Zürcher Banker wird auf einem Golfplatz erschossen. Völlige Ahnungslosigkeit bei der Polizei. Kommissar Eschenbach, die Hauptfigur in Theurillats Erstlingswerk, übernimmt den Fall und kommt ewig nicht vom Fleck. Und diese gefühlte Ewigkeit für Eschenbach färbt irgendwie auch auf den Leser ab. Denn in Theurillat Debütroman “Im Sommer sterben” geschieht seitenweise so wenig, dass man es eigentlich getrost als ‘nichts’ bezeichnen könnte. Ganze Kapitel handeln von Ermittlungen, Gesprächen, Gedanken, die den Figuren zwar etwas Leben einhauchen und vielleicht auch ein wenig Zürcher Stadtstimmung vermitteln, die Geschichte an sich aber eigentlich nicht voran bringen.

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