Nazi

Aktenzeichen Tod (René Junge)

Aktenzeichen TodDer Neo-Nazi Viktor Brack hat über viele Jahre ein Netzwerk von Gleichgesinnten aufgebaut und einen teuflischen Plan vorbereitet. In eigens umgebauten Transportern sollen Obdachlose vergast werden, nachdem sie vorher mit dem Versprechen auf medizinische Versorgung aufgesammelt wurden. Der Testlauf in Hamburg funktioniert wie von Brack geplant und bald sollen in mehreren deutschen Städten gleiche Aktionen Hunderte von Obdachlose “entsorgen”.

Doch Sophie Palmer vom Hilfswerk Hilfs-Bus e.V. macht sich Sorgen um zwei ihrer verschwundenen Klienten und stellt Nachforschungen an. Hilfe bekommt sie dabei vom Afghanistan-Veteranen Simon Stark, der nach einer gescheiterten Militär-Existenz als obdachloser Alkoholiker unter der Brücke lebt. Doch Stark muss an mehreren Fronten kämpfen: Einerseits bekämpft er wenig erfolgreich seine Alkoholsucht, zum Anderen muss er immer wieder über seine Erinnerungen an einen schrecklich schiefgelaufenen Afghanistan-Einsatz siegen. Und, als wäre das nicht genug, hat es das professionell agierende Killerkommando von Viktor Brack bald auf ihn persönlich abgesehen. Wie da überhaupt auch nur ein Ansatz von sinngebender Ermittlung oder gar die Verhinderung von Bracks Plan möglich sein soll, ist lange ein Rätsel.

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Das Scarlatti-Erbe (Robert Ludlum)

Unglaublich viele für deutschsprachige Leser ungewohnte Namen begegnen einem in diesem Roman. Eine der Hauptpersonen kristallisiert sich aber schnell raus: Matthew Canfield, ein junger Buchprüfer, der für die US-Regierung arbeitet, und scheinbar zumindest intellektuell einige Fähigkeiten eines Geheimagenten zu haben scheint.
Scarlatti ist der Name eines italienischen Einwanderers, der es vom sprichwörtlichen Tellerwäscher zum Multimillionenmann schaffte. Er baute ein Imperium auf, das nach seinem Tod durch seine Frau weiter geführt und irgendwann von den drei Söhnen hätte übernommen werden sollen. Einer der Söhne stirbt jedoch im Ersten Weltkrieg, ein zweiter entwickelte schon als Jugendlicher seltsame Marotten, die der Familie ein Dorn im Auge waren und sind.
Eben dieser Sohn, Ullster, knüpft während des Krieges Kontakt zu einem dubiosen deutschen Geschäftsmann, bringt Jahre später auf hinterlistige Weise ein Grossteil des Scarlatti-Vermögens an sich und taucht unter.

Canfields Vorgesetzte wittern, dass da etwas im Busch ist und setzen ihn auf Ullsters Fährte. Unterwegs knüpft er teils gewollt, teils auch ungewollt Kontakt zu Ullsters Mutter, die mehr dem Vermögen als dem Sohn nachjagt, und wird von ihr für eine grosszügige Gage eingestellt.
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Die Akte Odessa (Frederick Forsyth)

Der Schriftsteller Frederick Forsyth ist sowas wie eine Legende unter den Thriller-Autoren. Am bekanntesten war mir “Der Schakal”, den ich erst in der neuen, dann in der älteren Version gesehen und schliesslich noch gelesen habe. Ein Hammer-Thriller.

Der hier vorliegende Roman mit dem Titel “Die Akte Odessa” dümpelt da in meinen Augen schon mehr im Teich der Einheitsware umher. Der Leser erfährt viel aus der schicksalsschweren Nazi-Zeit. Auch wenn einiges Fiktion ist, entspringen die geschilderten Geschehnisse ihrem Sinn nach eher der Fantasie der perversen Nazi-Führer als der des Autors.

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