Mord

Schattenbrut (Susanne Seider)

Schattenbrut - Susanne Seider

In der Schule warten Sie eine verschworene Clique, seit zwanzig Jahren ist der Kontakt abgebrochen. Eine der damaligen Freundinnen stirbt bei einem Unfall, der Kontakt zu den restlichen wird wieder geknüpft. Doch dann geschehen unschöne Dinge.

Böse Erinnerungen werden wach. Und als auch noch eine zweite der alten Freundinnen stirbt, wird es Anwältin Billy klar, dass sie von ihrer Vergangenheit eingeholt werden.

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Die Erlöserin (Nina Sadowsky)

Die Erlöserin - Nina Sadowsky

Die Begräbnisgesellschaft schafft Frauen aus der Welt. Aber im positiven Sinne. Sie lässt sie verschwinden – meistens vor gewalttätigen Ehemännern – und verschafft ihnen an einem anderen Ort eine neue Identität.

Catherine plagen aber Gewissensbisse, weil sie bei einem Fall zu spät kam. Sie ist ja auch nur ein Mensch. Aber ausgerechnet da verschwand die Frau, die sie hätte retten sollen, und hinterlässt einen Mann und zwei Kinder. Ihre Leiche wurde nie gefunden, aber man ist sich einig.

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Showdown (Stefan B. Meyer)

Showdown - Stefan B. MeyerDas ist er nun also, der vierte Teil der Moko-Leipzig-Reihe (2. Staffel), um den man nicht rumkommt. Jedenfalls nicht, wenn man den dritten Teil (Blutzoll) gelesen hat. Zu gross die Neugierde, wie das weiter geht mit der verschwundenen Nadja Mückenberg. Ja, so viel darf ich wohl verraten, weil es der Autor auf der Amazon-Seite auch tut.

Dies ist aber “nur” ein Teil der Geschichte, sozusagen die eine Hälfte. In der anderen geht es erst Mal um eine unbekannte Leiche, die im Fluss gefunden wird. Keine Papiere, keine Chance, ihn anhand von Fotos zu erkennen.

Fast schon hat man den Eindruck, das wäre nur eine Episode und hätte nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun. Denn in der geht es bald um ganz andere Dinge, die scheinbar nichts mit diesem Toten zu tun haben. Und tatsächlich sei gesagt: So wahnsinnig viel haben sie dann auch wirklich nicht zu tun. Naja, schon, aber… ach, egal.

Der Autor wechselt immer wieder ab zwischen dem, was Nadja Mückenberg und ihr Entführer erleben und dem akuten Fall, den ihre Kollegen zu lösen haben.

Mir hat diese zweigleisige Erzählung gefallen, sorgt sie doch für Abwechslung und Dramatik.

Allerdings konnte mich Stefan B. Meyer nicht von der Figur des Kidnappers überzeugen. Ich will hier ja bekanntlich möglichst wenig verraten, deshalb kann ich dazu auch nicht viel sagen. Aber die Rolle, die der Entführer im Leben hat, den Status, das Ansehen, das alles passt nicht zu diesem Verhalten.

Das wirkt auf mich schon eher so, als hätte man irgend einen psychisch Kranken haben müssen, um dieses Mückenberg-Drama durchziehen zu können. Und dann musste halt diese Figur in den sauren Apfel beissen.

Schade, ich glaube, da wäre noch viel mehr Drama und Spannung möglich gewesen mit einer anderen Figurwahl.

Aber auch so ist “Showdown”, das Finale der zweiten Staffel, solide Krimi-Kost, die kaum je Langeweile aufkommen lässt. Und das ist doch schon mal locker die halbe Miete.

Meine Wertung: 3 out of 5 stars

 

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Blutzoll (Kirsten Wendt)

Blutzoll - Kirsten WendtLaut Aussage der Autoren sollen die vier Romane der zweiten Staffel um die Leipziger Mordkommission in sich abgeschlossen sein. Das stimmt aber zumindest beim vorliegenden dritten Teil “Blutzoll” nicht. Der Mordfall, der den Hauptteil der Geschichte Thema ist, wird zwar am Ende aufgelöst. Aber es gibt für ein Mitglied der Moko eine lästige Entwicklung, die in einer ziemlich grossen Bedrohung endet. Und wenn ich da enden sage, dann meine ich bezogen auf den Blutzoll-Roman.

Wie es in dieser Angelegenheit nämlich weiter geht, erfahrt man erst im vierten Roman. Und das will man ziemlich sicher wissen, so viel kann ich da verraten.

Wer also vorhat, Blutzoll zu lesen, der soll ich schon mal darauf gefasst machen, dass er bzw. sie dann auch den Roman “Showdown” von Stefan B. Meyer lesen wird.

Umgekehrt sei hier auch gewarnt: Wer aus irgendeinem Grund vor hatte, nur den “Showdown”-Roman zu lesen, sollte echt unbedingt vorher “Blutzoll” lesen. Denn wesentliche Teile dürften verwirrend sein, wenn man die Lektüre nicht in dieser Reihenfolge vornimmt.

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Die Todeskarte (Kerstin Sjöberg)

Die Todeskarte - Kerstin SjöbergMittlerweile bin ich – trotz wenig Begeisterung – doch schon beim dritten Mini-Krimi um die Mordkommission von Helinski angelangt. Im Mittelpunkt dieser Kurzgeschichte steht der neue Mitarbeiter, der für den mittlerweile in der Reha liegenden Mikael Häkkinen eingestellt wurde und sich noch nicht so recht wohl fühlt.

Es ist nicht so recht verständlich, aber Kasper verschweigt seinen Kameraden, dass er Morddrohungen in Form von Tarotkarten erhält. Er nimmt das auch nicht ganz ernst, bis einer seiner ehemaligen Kollegen ermordet wird und man am Tatort ein gleiches Exemplar einer Tarotkarte findet.

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