Missbrauch

Solothurn streut Asche (Christof Gasser)

Solothurn streut AscheHinweis: Dies ist der zweite Band in der Reihe der sogenannten Solothurn-Krimis. Es empfiehlt sich, die Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht’s zum Band 1.

Schon wieder ist es mir passiert: “Solothurn streut Asche” ist der zweite Roman in dieser Reihe. Und einmal mehr fehlt der meines Erachtens dringend nötige Hinweis auf dem Cover des Buches. Ich versteh’ das echt nicht. Sind dahinter Marketing-Überlegungen? So berühmt ist Herr Gasser ja nicht, dass ohnehin jeder wüsste, welche Band grad der aktuellste ist. Irgendwann kann mir das vielleicht jemand erklären. Ich ärgere mich einfach zu oft.

Nun, zum Buch. Die Geschichte spielt – tatata – in Solothurn. Und die Hauptfiguren sind Kommissar Dornach und sein Team, die rätselhafte Morde im Umfeld einer ominösen katholischen Sekte zu lösen haben. Was anfangs völlig zusammenhanglos erscheint, verdichtet sich dabei immer mehr zu einer gewaltigen Sache, deren Hintergründe die Protagonisten (und auch die Leser) in die Abgründe religiösen Wahns führen. Die Personen und Ereignisse in diesem Buch sind fiktiv. Aber als Leser zweifelt man keine Sekunde daran, dass dies genau so irgendwann an mehreren Orten geschehen ist.

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Bis zum letzten Atemzug (David Baldacci)

Hinweis: Dies ist der vierte Band in der Reihe um “King & Maxwell”. Es empfiehlt sich, diese Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht es zum ersten Band. 

Beruhigenderweise hat Baldacci nicht weiter nachgelassen nach dem für mich eher enttäuschenden letzten King & Maxwell-Band. Im Gegenteil, er hat mächtig aufgedreht. Natürlich, die Geschichte ist wieder heftig konstruiert und mit grosser Gleichgültigkeit gegenüber Realitätsnähe geschrieben. Aber hey, man kann ja Geschichtsbücher lesen, wenn man keine Fiktion mag.

Im Zentrum der Geschichte natürlich einmal mehr das Detektiv-Duo Sean King und Michelle Maxwell, letztere immer noch mit gewissem psychischen Ungleichgewicht, wenn auch nicht mehr so heftig wie im letzten Band. Diesmal werden die beiden von niemandem Geringeren als der First Lady angeheuert. Sie sollen deren entführte Nichte um jeden Preis wieder finden. Was sie – soviel darf man wohl verraten, ohne als Spielverderber durchzugehen – letztlich auch erfolgreich schaffen.

Das ist dann aber auch wirklich alles, was von Anfang an vorhersehbar war. Und das meine ich nicht nur in Bezug auf die Hauptgeschichte. Denn nebenbei stirbt völlig unvorhergesehen noch Michelles Mutter, deren Tod sich schon bald als Mord herausstellt und den Michelle mit Seans Hilfe auch noch zu lösen versucht. Knifflig, knifflig. Die Nichte der First Lady muss sich halt so lange gedulden.

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