Krimi

Der letzte Befehl – 16. Reacher-Band (Lee Child)

Der letzte Befehl - Lee ChildNachdem ich letzte Woche in Diane Capris Reacher-Paralleluniversum geschnuppert habe, halte ich es für passend, heute einen echten Reacher vorzustellen. “Der letzte Befehl” ist Band 16 in der mittlerweile mindestens 22 Bücher umfassenden Reihe um den Militärpolizisten Jack Reacher. Die Nummerierung bezieht sich dabei auf die Reihenfolge der Erscheinung, nicht auf die Chronologie. Leider, muss man dazu sagen. Denn der Lesespass wäre sicherlich noch etwas höher, aber als Autor kann man halt Bücher auch erst schreiben, wenn man die Idee dazu hat.

Der letzte Befehl handelt von Reachers… letztem Befehl. Er ist noch bei der Militärpolizei und noch nicht aus der Armee entlassen. Zeitlich spielt die Handlung also noch vor dem ersten Reacher-Roman “Grössenwahn”. Vermutlich sogar unmittelbar davor, denn Reacher erfährt nebenbei, dass sein Bruder in Georgia ist und möglicherweise in Problemen steckt. Würde ja passen zu “Grössenwahn”.

Weiterlesen

Findet Jack (Diane Capri)

Findet Jack - Diane CapriDie Idee ist vermutlich nicht neu, aber äusserst vielversprechend. Man nehme eine weitherum bekannte Romanfigur und schaffe um sie eine Art Paralleluniversum. Eine Geschichte, oder, wie im Falle von Diane Capri, eine ganze Roman-Reihe, mit zum Teil gleichen Figuren, aber anderen Hauptrollen und Schauplätzen.

Konkret: Im vorliegenden Fall spielt die Geschichte 15 Jahre nach dem ersten Reacher-Roman “Grössenwahn”. Damals, Reacher-Fans erinnern sich bestimmt, ging es um einen Falschgeld-Ring, der im grossen Stil Blüten unters Volk brachte. Dies geschah über eine Stifung namens Kliner, die ihren Sitz in Margrave, Georgia, hatte. Und genau da landen nun die beiden FBI-Agenten Kim Otto und Carlos Gaspar.

Ihr Auftrag: Jack Reacher finden. Klingt simpel, für Reacher-Kenner ist aber von Anfang an klar: Das wird nichts. Wird es auch nicht. Aber auch das ist von Beginn an klar, denn Frau Capri war offenbar schon früh überzeugt, dass es nicht bei einem Roman bleiben soll. Im englischen Original sind bereits sechs Bücher in der sogenannten “Hunt for Reacher”-Serie der US-Autorin.

Weiterlesen

Schuld vergibt man nie (Marcus Hünnebeck)

Schuld vergibt man nie - Marcus HünnebeckHinweis: Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe um Robert Drosten. Eigentlich – wenn man die Kurzgeschichte vor dem ersten Teil berücksichtigt – handelt es sich sogar um den dritten Teil. Es empfiehlt sich dringend, diese Geschichten in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hält man sich nicht an die Reihenfolge, geht ein grosser Teil des Lesespasses verloren. Hier geht’s zum ersten Teil (Kurzgeschichte). 

Robert Drosten und die von ihm geleitete Soko sind immer noch auf den Spuren dieses Darknet-Forums, in dem sich Serientäter zu tummeln scheinen. Die Geschichte geht also weiter. Aber nicht ganz so, wie das Fortsetzungen üblicherweise tun. Der Autor hat sich da für eine besondere Art und Weise entschieden. Und die hat zumindest bei mir einiges an Verwirrung gestiftet.

Weiterlesen

Hurenball (David Gray)

Hurenball - David GrayHinweis: Der Roman “Hurenball” ist der zweite Band in einer vierteiligen Serie verschiedener Autoren um die Mordkommission Leipzig. Es empfiehlt sich dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht’s zum Band 1 “Rampensau” von Marcus Hünnebeck

Mit “Hurenball” habe ich erst die Hälfte der Reihe um die Leipziger Moko gelesen. Aber schon jetzt ist klar: Die Idee, zu viert eine Serie zu schreiben und dabei jeweils aus Sicht einer unterschiedlichen Person zu berichten, überzeugt mich. Hünnebeck (Band 1) und Gray (Band 2) schreiben eindeutig anders. Sowas würde eigentlich stören, wenn die Hauptfiguren die gleichen sind. Aber weil Hünnebeck aus Sicht von Maik Keller, Gray jedoch aus der von Hubertus Knabe schreibt, geht das nicht nur in Ordnung, sondern macht echt Spass.

Weiterlesen

Tod auf der Fähre (Anne Gold)

Tod auf der Fähre - Anne GoldFrancesco Ferrari ist Kommissär bei der Polizei der Stadt Basel. Nur da gibt’s in der Schweiz noch polizeiliche Kommissäre. Und in Basel spielt auch die Geschichte, die sich die Autoren, die hinter dem Pseudonym Anne Gold stecken, ausgedacht haben. Auf der Rheinfähre wird frühmorgens ein Toter entdeckt, der sich als berühmter Künstler herausstellt. Mehr weiss der Leser nicht. Und die Polizei auch nicht.

Ferrari muss den Fall übernehmen und seine ohnehin geringe Motivation sinkt, sobald er erfährt, in welchen Kreisen der Künstler Brehm verkehrte. Reichtum und Macht strahlt von der alteingesessenen Basler-Pharma-Familie aus, die rasch ins Visier der Ermittlungen kommt. In dieser Welt zwischen Sein und Schein fühlt sich der liebenswerte und sympathische Kommissär nicht nur überhaupt nicht wohl, sondern auch nicht so richtig zurecht. Arroganz, Intrigen und Eifersucht – daraus lässt sich ein netter Motiv-Cocktail mixen. Doch Ferrari findet nur sehr spärlich Spuren, die scheinbar zum Ziel führen, um nur kurz danach festzustellen, dass doch alles anders ist.

Weiterlesen

Diese Website speichert einzelne anonyme Daten jedes Besuchers. Dies geschieht durch Statistiktools, die wir im Einsatz haben. Die Daten werden von uns nicht weiter verwendet als um die Länderherkunft oder wiederkehrende Besucher zu erkennen. Du kannst hier ein Tracking deaktivieren. Beachte, dass dann ein Cookie gesetzt werden muss, damit du das nicht alle Tage bestätigen musst. Das Cookie ist - sofern du nichts anders an deinem Browser eingestellt hast - ein Jahr lang gültig. Ja, bin einverstanden | Nein, bitte keine Daten sammeln
721

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du dich damit einverstanden.

Schließen