Krimi

Der Schädelbrecher (Marcus Hünnebeck)

Lukas Sommer und Robert Drosten ermitteln wieder im Team. Diesmal sind sie einem Serienmörder auf der Spur, der seine Opfer mit einem Schädel erschlägt. In gewohnter Hünnebeck-Manier entwickelt sich ein Wettlauf zwischen dem Täter und den Ermittlern. Denn es wird immer konkreter, wer als nächstes auf dessen Liste stehten dürfte.

Der Schädelbrecher ist bereits der fünfte (!) Thriller von Hünnebeck in diesem Jahr. Damit gehört er zwar noch nicht zu den Fliessbandautoren, aber über dem weit verbreiteten Schnitt von einem bis zwei Bücher pro Jahr ist er locker. Leidet da die Qualität?

Meiner Meinung nach definitiv nein. Hünnebeck vertritt bekanntlich eher die Zunft der Autoren, die sich der einfacheren Sprache verschrieben haben. Das lässt schon mehr Output zu als, wenn man sich tagelang über schwülstige Sätze den Kopf zerbricht (wie das, so scheint es mir, andere Autoren tun).

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Der Wundennäher (Marcus Hünnebeck)

Der Wundennäher - Marcus HünnebeckIch habe dummerweise den Schädelbrecher, der eigentlich nach dem Wundennäher spielt (aber das ist egal), vorher gelesen. Deshalb wiederhole ich mich jetzt. Anders gesagt, ich werde mich im Beitrag über den Schädelbrecher wiederholen. Denn dessen Beitrag habe ich schon geschrieben, der erscheint eine Woche nach diesem hier.

Ich habe mich die letzten Monate zu einem Hünnebeck-Fan entwickelt. Seine Kritiker bemängeln den einfachen Schreibstil. Mir hingegen gefällt der, weil er unnötiges Geschnörkel und blumige Ausführungen auslässt. Aber die Grenzen zum Kiosk-Roman sind natürlich fliessend. Wer hochstehende Literatur will, kauft sich keinen Hünnebeck

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Die Todestherapie (Marcus Hünnebeck)

Die Todestherapie - Marcus HünnebeckDie Kommissare Lukas Sommer und Robert Drosten waren schon in “Rudeljagd” gemeinsam auf der polizeilichen Jagd. Aber in der Todestherapie ermitteln sie erstmals als Mitglieder der Kriminalermittlungstaktischen Einsatzgruppe (KEG), die Bestandteil des Bundeskriminalamtes (BKA) ist. Eine etwas umständliche Namensbezeichnung, weshalb auch Drosten und Sommer meist lediglich ihre Zugehörigkeit zum BKA erwähnen.

Junge Mädchen werden entführt und meist nach kurzer Zeit ermordet aufgefunden. Der Therapeut Gero Ruppert wird (vermutlich vom Täter) erpresst und gezwungen, die Mütter der ermordeten Mädchen in seine Gesprächstherapie aufzunehmen. Und natürlich darf er die Polizei nicht informieren, sonst würde der Mörder seine Tochter umbringen. Der Polizei entgeht aber natürlich nicht, dass wie durch ein Wunder alle hinterbliebenen Mütter von ihm in die Gesprächstherapie geladen werden. Ruppert wird zum Verdächtigen, hat aber für alle Taten ein wasserdichtes Alibi.

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Der letzte Befehl – 16. Reacher-Band (Lee Child)

Der letzte Befehl - Lee ChildNachdem ich letzte Woche in Diane Capris Reacher-Paralleluniversum geschnuppert habe, halte ich es für passend, heute einen echten Reacher vorzustellen. “Der letzte Befehl” ist Band 16 in der mittlerweile mindestens 22 Bücher umfassenden Reihe um den Militärpolizisten Jack Reacher. Die Nummerierung bezieht sich dabei auf die Reihenfolge der Erscheinung, nicht auf die Chronologie. Leider, muss man dazu sagen. Denn der Lesespass wäre sicherlich noch etwas höher, aber als Autor kann man halt Bücher auch erst schreiben, wenn man die Idee dazu hat.

Der letzte Befehl handelt von Reachers… letztem Befehl. Er ist noch bei der Militärpolizei und noch nicht aus der Armee entlassen. Zeitlich spielt die Handlung also noch vor dem ersten Reacher-Roman “Grössenwahn”. Vermutlich sogar unmittelbar davor, denn Reacher erfährt nebenbei, dass sein Bruder in Georgia ist und möglicherweise in Problemen steckt. Würde ja passen zu “Grössenwahn”.

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Findet Jack (Diane Capri)

Findet Jack - Diane CapriDie Idee ist vermutlich nicht neu, aber äusserst vielversprechend. Man nehme eine weitherum bekannte Romanfigur und schaffe um sie eine Art Paralleluniversum. Eine Geschichte, oder, wie im Falle von Diane Capri, eine ganze Roman-Reihe, mit zum Teil gleichen Figuren, aber anderen Hauptrollen und Schauplätzen.

Konkret: Im vorliegenden Fall spielt die Geschichte 15 Jahre nach dem ersten Reacher-Roman “Grössenwahn”. Damals, Reacher-Fans erinnern sich bestimmt, ging es um einen Falschgeld-Ring, der im grossen Stil Blüten unters Volk brachte. Dies geschah über eine Stifung namens Kliner, die ihren Sitz in Margrave, Georgia, hatte. Und genau da landen nun die beiden FBI-Agenten Kim Otto und Carlos Gaspar.

Ihr Auftrag: Jack Reacher finden. Klingt simpel, für Reacher-Kenner ist aber von Anfang an klar: Das wird nichts. Wird es auch nicht. Aber auch das ist von Beginn an klar, denn Frau Capri war offenbar schon früh überzeugt, dass es nicht bei einem Roman bleiben soll. Im englischen Original sind bereits sechs Bücher in der sogenannten “Hunt for Reacher”-Serie der US-Autorin.

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