Krieg

In letzter Minute (David Baldacci)

Hinweis: “In letzter Minute” ist der sechste Band in der Reihe um “King & Maxwell”. Es empfiehlt sich, diese Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht es zum ersten Band. 

In Afghanistan wird ein geheimer Transporter überfallen und die stattliche Summe von einer Milliarde Euro in Bargeld entwendet. Der Soldat, der für den Transport verantwortlich war, wird des Diebstahls beschuldigt und ausserdem von denen gejagt, die ihm die Kohle abgeluchst haben. Auf sich alleine gestellt versucht er aus dem Gebiet zu entkommen, in dem tausende Menschen sind, die Amerikaner hassen. Er hat keine Ahnung, wer seine Mission verraten hat, wer ihn ausgeraubt hat und wie er je wieder seinen Sohn Tyler sehen kann.

Der hat derweil Besuch von der Army erhalten. Sein Vater sei in Afghanistan gefallen. Doch Tyler glaubt das nicht, weil er nach dem angeblichen Todesdatum noch eine Mail von seinem Dad erhalten hat. Er engagiert Sean King und Michelle Maxwell, um die Wahrheit herauszufinden. Aber die beissen dabei überall auf Granit und geraten selber ins Visier von kaltblütigen Killern.

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Mission Seafighter (James Cobb)

Eines dieser Bücher, die ich gekauft habe, ohne zu wissen, dass ihm zwei Romane (Bücher) vorangegangen sind und eigentlich jene erst gelesen werden müssten. Mir unverständlich, warum das nicht deutlich auf dem Umschlag oder in der Titelwahl vermittelt wird. Natürlich ist es nicht weiter tragisch, wenn man die Vorgeschcihte nicht kennt. Aber ich lese nicht gerne die Vorgeschichte danach.

Wie auch immer, dies ist nun also so ein Amanda Lee Garrett-Roman. Darin kämpft sie als Captain der Seafighter Squadron, ein Trio von experimenteller Luftkissenboote, gegen einen nigerianischen General, der die Idee hat, eine Westafrikanische Union zu bilden. Zu diesem Zweck integriert er eines ums andere afrikanische Land in seine Union. Da die Nachbarländer sich nicht ganz freiwillig anschliessen, sieht sein Integrationsplan kriegerische Handlungen vor. Die UNO schaut nicht tatenlos zu, verhängt ein vielseitiges Embargo. Und die Garrett-Truppe ist dafür zuständig, dass eben dieses aufrecht erhalten wird.

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Die Hunde des Krieges (Frederick Forsyth)

Man fürchtet sich schon, dass die Sache gar nie mehr losgeht… Man liest und liest, das ganze Buch dreht sich um die Planung eines grossen Coups. Doch der lässt Seite um Seite, Kapitel um Kapitel auf sich warten. Am Ende werden die verbleibenden Seiten dermassen dünn, dass man schon fast damit rechnet, dass es gar nicht mehr zu Durchführung kommt.

Im Wesentlichen handelt es sich um ein paar Rambos mit Intelligenz, die einen Staatsstreich zu planen haben. Allerdings weiss das nur einer der Truppe. Denn dahinter stecken rein wirtschaftliche Überlegungen. So kommt dann auch der Urheber der Idee und Geldgeber aus der Wirtschaft.

Langweilig ist das Buch sicher nicht. Aber ich merke, dass ich mich irgendwie schwer tue mit dem für mich eher ungewohnten “älteren” Schreibstil. Ist ja doch auch schon ein paar Jahrzehnte her, seit Forsyth seine Romane schrieb.

Beim Grossteil des Buches, der Planung des Coups, gefallen mir die Details, dafür fehlt irgendwie die richtige Spannung. Beim Action-Teil, dem eigentlichen Sturm des kleinen Staates, geht dann alles so schnell und wie geplant, dass man tatsächlich unweigerlich an Rambo und Konsorten denkt. Nicht so mein Ding, ehrlich gesagt.

 

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Im Sturm (Tom Clancy)

Der Clancy-Roman “Im Sturm” ist 26 Jahre alt. Vieles hat sich seither verändert. Die DDR kommt im Buch noch vor, existiert in der Realität aber nicht mehr. Und da der Roman nicht ausdrücklich in der Vergangenheit spielen soll, stört das ein bisschen. Vielleicht will man als Leser aber auch einfach nicht wahr haben, dass halt nicht jedes Clancy-Szenario auch wirklich noch so eintreffen kann.

Ansonsten ist “Im Sturm” technik- und detaillastige Thriller-Kost für Leser, die mit Kriegs-Taktik, Marine und politischen Strategien etwas anfangen können. Geschickt verfädelt er dabei diverse, und damit meine ich wirklich zahlreiche, Geschichten zu einem Ganzen. Dabei können (müssen aber nicht) sich die Figuren der einzelnen Geschichten da oder dort begegnen. Manchmal kann die Vielzahl an Geschichtssträngen schon dazu führen, dass man sich wünschte, man hätte sich die einzelnen Hauptfiguren und Lokalitäten irgendwann notiert. Doch macht man das nicht von Beginn an, ist es zu spät. Zu spannend ist der Verlauf, um jetzt nochmals zurück zu blättern.

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