Familie

Brückenteufel (Martin Barkawitz)

BrückenteufelJulian Koch ist ein Arschloch und wirft einen Stein von einer Autobahnbrücke. Deshalb stirbt eine junge Frau. Ein tragischer Tod, für den sich die Geschichte aber nicht wirklich interessiert. Entscheidend ist, dass es sich beim Opfer um die Braut eines Gangsters handelt. Und der hält mehr von persönlicher Rache als von gerechter Strafe durch die Staatsgewalt.

Als erstes stirbt der Freund von Julian. Der war beim Steinwurf zwar nur dabei, ist aber im Gegensatz zu Julian nicht geflüchtet. Deshalb konnten ihn die Gangster finden. Danach erwischt es den Hund von Familie Koch, dann den Grossvater. Der Grossvater überlebt schwer verletzt, der Hund nicht.

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Lauter Leichen (Zara Philips)

LauterLeichen_ZarahPhilipsWas ist “Lauter Leichen”? Ich würde mal vorsichtig sagen eine Kriminal-Komödie mit schwarzem Humor. Tiefschwarzem Humor. Und vielen Leichen. Und vielen Wechseln. Gerade wird ein Mädchen brutal verprügelt und wenige Sekunden später dieses Vorkommnis wieder von einer komischen Szene abgelöst zu werden. Eine Berg- und Talfahrt zwischen morbiden Akten und deren Folgen bis zu heiter-witzigen Komik-Szenen des Alltags. Dieses Buch lässt sich in kein Genre pressen.

Die Autorin hüpft in ihrer Erzählung nicht nur fröhlich von der ersten zur dritten Person, sondern auch von der Gegenwart im Jahre 2015 in die Vergangenheit und wieder zurück. Im Kern geht’s zwar letztlich immer wieder um die Hauptdarstellerin Elenor Gint und den Ermittler Hiob Watkowski, doch dazwischen tauchen aus heiterem Himmel etliche Figuren auf. Manche davon verschwinden dann wieder aus der Geschichte, die meisten bleiben länger Bestandteil derselben. Einige dieser Figuren sind lebend, die gefühlte Mehrheit aber spielt nur noch eine Rolle als Leiche. Dass man dabei zwischendurch Gefahr läuft, den Faden der Schreiberin zu verlieren, ist überhaupt nicht tragisch. Jedenfalls nicht annähernd so tragisch wie das Ende der vielen Leichen, deren Anzahl man irgendwann (ziemlich früh) unweigerlich zu zählen aufhört.

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Jakobshorn (Silvia Götschi)

Allegra Cadisch ist Hauptperson und Erzählerin zugleich. Sie lebt seit Jahren nicht mehr in Davos, kehrt aber in die Heimat ihrer Kindheit zurück, um an der Beerdigung ihres Vaters teilzunehmen. Sie zweifelt am angeblich natürlichen Tod des selbsternannten Dorfkönigs und Patriarchen. Warum sie das tut, will nicht so recht einleuchten. Sie tut es einfach.

Sie konfrontiert einen stetig grösser werdenden Kreis von Personen mit ihren Vermutungen und Verdächtigungen. Entgegen dem Willen der Polizei (und allen anderen) fängt sie auf eigene Faust mit Ermittlungen an. Die bringen sie zwar Schritt für Schritt weiter (manchmal auch auf gar wundersame Weise), führen sie aber auch immer tiefer in Abgründe in ihrer Familie, von denen sie nicht einmal ahnte.

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