Europa

Ausgebrannt (Andreas Eschbach)

Ausgebrannt - Andreas EschbachWenn ich Datumsangabe stimmt, habe ich dieses Buch vor siebeneinhalb Jahren erstmals gelesen. Es geschieht selten genug, dass ich einen Roman zweimal lese. Da fand ich, ich könne gut nochmals eine kurze Rezension schreiben.

Ich wusste noch, dass ich “Ausgebrannt” echt stark fand, aber ich konnte mich kaum mehr an den Handlungsverlauf erinnern. Vielleicht ist das ein Vorteil vom Älterwerden: Man kann die gleichen Geschichten lesen, ohne sich zu langweilen.

Ärgerlich fand ich hingegen, dass ich den Roman nochmals kaufen musste, weil Tolino aus mir unerklärlichen Gründen alle älteren Eschbach-Romane gelöscht hat. Auch Wiederherstellen bzw. erneutes Runterladen war nicht möglich. Was soll’s, Herr Eschbach wird Freude haben, dass ich den Kaufpreis ein zweites Mal entrichtet habe. Aber jetzt zum Roman.

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Im Visier – 19. Reacher-Band (Lee Child)

Im Visier - Lee ChildEs ist nicht einfach, den Überblick über die Jack Reacher-Reihe zu behalten. Der Autor hat die Bücher schon mal nicht in der chronologischen Reihenfolge geschrieben. Zusätzlich sind die deutschen Übersetzungen aber auch nicht in der gleichen Reihenfolge wie die Originaltitel erschienen. Und letztlich sind in die Hauptreihe noch da und dort Kurzgeschichten eingeflochten worden, die irgendwie kreuz und quer einzuordnen sind.

Da ist es bezeichnend, dass in der vorliegenden E-Book-Ausgabe der falsche Titel der Originalausgabe genannt wird. Im Visier hiess im Englisch ‘Personal’, was durchaus passend erscheint. Genannt wird jedoch ‘Never go back’, das in Wahrheit den deutschen Titel ‘Die Gejagten’ trug. So weit, so gut.

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Im Sturm (Tom Clancy)

Der Clancy-Roman “Im Sturm” ist 26 Jahre alt. Vieles hat sich seither verändert. Die DDR kommt im Buch noch vor, existiert in der Realität aber nicht mehr. Und da der Roman nicht ausdrücklich in der Vergangenheit spielen soll, stört das ein bisschen. Vielleicht will man als Leser aber auch einfach nicht wahr haben, dass halt nicht jedes Clancy-Szenario auch wirklich noch so eintreffen kann.

Ansonsten ist “Im Sturm” technik- und detaillastige Thriller-Kost für Leser, die mit Kriegs-Taktik, Marine und politischen Strategien etwas anfangen können. Geschickt verfädelt er dabei diverse, und damit meine ich wirklich zahlreiche, Geschichten zu einem Ganzen. Dabei können (müssen aber nicht) sich die Figuren der einzelnen Geschichten da oder dort begegnen. Manchmal kann die Vielzahl an Geschichtssträngen schon dazu führen, dass man sich wünschte, man hätte sich die einzelnen Hauptfiguren und Lokalitäten irgendwann notiert. Doch macht man das nicht von Beginn an, ist es zu spät. Zu spannend ist der Verlauf, um jetzt nochmals zurück zu blättern.

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