Drogen

Im Takt des Todes (David Baldacci)

Hinweis: Dies ist der dritte Band in der Reihe um „King & Maxwell“. Es empfiehlt sich, diese Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht es zum ersten Band. 

David Baldacci liess sich für diesen dritten Band der „King & Maxwell“-Reihe inspirieren vom englischen Bletchley Park. Da wurde während des Zweiten Weltkrieges an der Entschlüsselung der deutschen Geheimcodes gearbeitet, was letztlich massgeblich zum Sieg der Allierten über Nazi-Deutschland beitrug. Herr Baldacci fand wohl, was die Engländer können, muss doch auch in den USA möglich sein. Er hat Bletchley Park somit flugs nach Virginia (mit dem Baldacci sowieso eng verbunden ist) transferiert, in Babbage Town umbenannt und in die Gegenwart versetzt. Kann man machen.

Babbage Town liegt direkt am mächtigen Fluss namens York. Und auf der gegenüberliegenden Seite liegt eine Einrichtung, die noch geheimer ist als das streng bewachte Babbage Town: Eine CIA-Anlage, für die damals ganze Städte geräumt werden mussten. Und auf dieser CIA-Anlage wird ein Wissenschafter aus Babbage Town tot gefunden. Selbstmord? Wenn ja, warum dort? Und wie ist er überhaupt hingekommen?

Sean King bekommt den Auftrag, das aufzuklären. Alleine? Ja. Ohne Michelle Maxwell? Ja. Warum? Weil die Michelle in der Klapsmühle ist. Wie bitte?

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Die Matlock-Affäre (Robert Ludlum)

Jetzt glaube ich es: Dass Robert Ludlum seine Romane einfach so drauf los schrieb ist keine Legende, sondern Tatsache. Beim Osterman-Weekend hatte ich schon den Eindruck, bei der Matlock-Affäre ist es in meinen Augen sowas von klar.

Vielleicht ist es die Tatsache, dass ich mich an einen moderneren Schreibstil gewöhnt habe, aber die Matlock-Affäre wirkt auf mich so wenig durchdacht und improvisiert, dass es mir stellenweise richtig schwerfiel, überhaupt weiter zu lesen. Dass Drogen in der Geschichte eine grosse Rolle spielen passt insofern, als man stellenweise einfach schlicht den Überblick verliert und nicht mehr versteht, ob das eben Gelesene jetzt überhaupt von Bedeutung ist oder nicht.

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Todesengel (Andreas Eschbach)

Ich mag den Schreibstil von Andreas Eschbach, allerdings weniger seinen Hang zur Science-Fiction. Mystik ist ok, aber irgendwie sollte die Geschichte (wohlverstanden für meinen Geschmack) in der Realität bleiben. Deshalb habe ich mir „Todesengel“ ausgesucht, der dieses Kriterium zu erfüllen scheint. Jedenfalls bis man mit Lesen anfängt.

Sofort liest man in der Ich-Form von einem (wahrscheinlich) menschlichen Wesen, das eins ist mit seiner Umgebung, alles hört, riecht, schmeckt und treffsicher da auftaucht, wo Menschen in Bedrängnis geraten. Und dann… Peng! Peng! Zwei Schüsse, zwei Tote. Die Jugendlichen, die einen älteren Mann verprügeln, werden kommentarlos gerichtet von einer Lichtgestalt, die der Zeuge nur als Engel beschreiben kann. Hab‘ ich doch das falsche Buch erwischt?

Offensichtlich geht ein Unbekannter auf die Jagd nach Menschen, die anderen Menschen Gewalt zufügen. Findet er Gewalttätige, übernimmt der bald als Racheengel bezeichnete Unbekannte gleich die Rolle von Richter und Henker. Bis auf wenige Ausnahmen eliminiert er die Täter wortlos durch einen Kopfschuss.

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Die Jäger (David Baldacci)

Dies ist der vierte Band aus der Camel Club-Reihe um Oliver Stone. Es empfiehlt sich, die Camel Club-Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Die Reihe beginnt mit „Die Wächter„. 


Erfreulich, Oliver Stone alias John Carr ist nicht in den Fluten umgekommen. Vielmehr stellt sich heraus, dass Stone seine Flucht äusserst gut geplant hat und erfolgreich der aufwändigen Fahndung entkommt.

Doch angesichts der besonderen Situation werden auch besondere Leute auf seine Fährte angesetzt: Joe Knox gilt als harter Bursche, der nicht aufgibt, bis er sein Ziel erreicht. Und er soll Stone aufspüren. Auch seine Freunde machen sich mit einiger Verzögerung auf die Suche nach Stone, obschon sie wissen, dass sein Abschied endgültig hätte sein sollen und Stone sie nicht mehr sehen will. Viel zu sehr fürchtet er sich um ihre Sicherheit.

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Der Abgrund (David Baldacci)

Ein Eliteteam des FBI, das für Extremsituationen wie gewaltsame Geiselbefreiungen zum Einsatz kommt, gerät in einen Hinterhalt. Einzig Web London überlebt, weil er in den letzten Sekunden des Angriffs in Stocken gerät und eine Art Lähmung erlebt. Wäre er seinen Kameraden wie geplant gefolgt, wäre auch er tot. Web London kann das Riesenglück kaum fassen. Und bald merkt er, dass es eigentlich Pech war. Denn in den Augen vieler Kollegen und vor allem in den Augen der Ehefrauen der verstorbenen Kameraden, ist er so etwas wie ein Verräter. Nur weil er sein Team im Stich gelassen hat, lebt er noch, während alle anderen sterben mussten.

Web begibt sich in psychiatrische Therapie und versucht nebenbei auf eigene Rechnung Ungereimtheiten nachzugehen. Nach und nach füllen sich kleine Lücken und was London in Erfahrung bringen kann, will ihm immer weniger gefallen. Scheinbar hat alles mit einem nur teilweise geglückten Geiselrettungseinsatz vor Jahren zu tun, als eine Gruppe von paramilitärischen Extremisten eine Schule besetzten. Web London war dabei im Einsatz und hat die Aktion der Fanatiker gestoppt, allerdings konnte er Opfer nicht ganz verhindern.

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