Drogen

Marions letzte Party (Dieter Adam)

Die regelmässige Möglichkeit, bei Amazon kostenlose E-Books zu “kaufen”, ist verlockend. Da langt man auch mal zu, man kann ja ausser Zeit nicht viel verlieren. “Marions letzte Party” ist so ein Titel, den ich mir kostenlos reingezogen habe. Das Cover hätte mich misstrauisch machen sollen. Aber der Titel war auf der Amazon-Bestseller-Liste. Zwar auf derjenigen der kostenlosen Titel, aber immerhin. Und der Roman war kostenlos. Ich meine, was kann ich schon verlieren?

Nun, Dieter Adam war früher jahrzehntelang Leader einer Klamauk-Schlagerband. Das muss zwar nicht unbedingt schriftstellerische Fähigkeiten ausschliessen, lässt sie aber auch nicht als zwingend vorhanden erscheinen. Das sind sie auch nicht. Vorhanden, meine ich. Doch der Reihe nach.

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Im Takt des Todes (David Baldacci)

Hinweis: Dies ist der dritte Band in der Reihe um “King & Maxwell”. Es empfiehlt sich, diese Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht es zum ersten Band. 

David Baldacci liess sich für diesen dritten Band der “King & Maxwell”-Reihe inspirieren vom englischen Bletchley Park. Da wurde während des Zweiten Weltkrieges an der Entschlüsselung der deutschen Geheimcodes gearbeitet, was letztlich massgeblich zum Sieg der Allierten über Nazi-Deutschland beitrug. Herr Baldacci fand wohl, was die Engländer können, muss doch auch in den USA möglich sein. Er hat Bletchley Park somit flugs nach Virginia (mit dem Baldacci sowieso eng verbunden ist) transferiert, in Babbage Town umbenannt und in die Gegenwart versetzt. Kann man machen.

Babbage Town liegt direkt am mächtigen Fluss namens York. Und auf der gegenüberliegenden Seite liegt eine Einrichtung, die noch geheimer ist als das streng bewachte Babbage Town: Eine CIA-Anlage, für die damals ganze Städte geräumt werden mussten. Und auf dieser CIA-Anlage wird ein Wissenschafter aus Babbage Town tot gefunden. Selbstmord? Wenn ja, warum dort? Und wie ist er überhaupt hingekommen?

Sean King bekommt den Auftrag, das aufzuklären. Alleine? Ja. Ohne Michelle Maxwell? Ja. Warum? Weil die Michelle in der Klapsmühle ist. Wie bitte?

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Die Matlock-Affäre (Robert Ludlum)

Jetzt glaube ich es: Dass Robert Ludlum seine Romane einfach so drauf los schrieb ist keine Legende, sondern Tatsache. Beim Osterman-Weekend hatte ich schon den Eindruck, bei der Matlock-Affäre ist es in meinen Augen sowas von klar.

Vielleicht ist es die Tatsache, dass ich mich an einen moderneren Schreibstil gewöhnt habe, aber die Matlock-Affäre wirkt auf mich so wenig durchdacht und improvisiert, dass es mir stellenweise richtig schwerfiel, überhaupt weiter zu lesen. Dass Drogen in der Geschichte eine grosse Rolle spielen passt insofern, als man stellenweise einfach schlicht den Überblick verliert und nicht mehr versteht, ob das eben Gelesene jetzt überhaupt von Bedeutung ist oder nicht.

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Todesengel (Andreas Eschbach)

Ich mag den Schreibstil von Andreas Eschbach, allerdings weniger seinen Hang zur Science-Fiction. Mystik ist ok, aber irgendwie sollte die Geschichte (wohlverstanden für meinen Geschmack) in der Realität bleiben. Deshalb habe ich mir “Todesengel” ausgesucht, der dieses Kriterium zu erfüllen scheint. Jedenfalls bis man mit Lesen anfängt.

Sofort liest man in der Ich-Form von einem (wahrscheinlich) menschlichen Wesen, das eins ist mit seiner Umgebung, alles hört, riecht, schmeckt und treffsicher da auftaucht, wo Menschen in Bedrängnis geraten. Und dann… Peng! Peng! Zwei Schüsse, zwei Tote. Die Jugendlichen, die einen älteren Mann verprügeln, werden kommentarlos gerichtet von einer Lichtgestalt, die der Zeuge nur als Engel beschreiben kann. Hab’ ich doch das falsche Buch erwischt?

Offensichtlich geht ein Unbekannter auf die Jagd nach Menschen, die anderen Menschen Gewalt zufügen. Findet er Gewalttätige, übernimmt der bald als Racheengel bezeichnete Unbekannte gleich die Rolle von Richter und Henker. Bis auf wenige Ausnahmen eliminiert er die Täter wortlos durch einen Kopfschuss.

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Die Jäger (David Baldacci)

Dies ist der vierte Band aus der Camel Club-Reihe um Oliver Stone. Es empfiehlt sich, die Camel Club-Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Die Reihe beginnt mit “Die Wächter“. 


Erfreulich, Oliver Stone alias John Carr ist nicht in den Fluten umgekommen. Vielmehr stellt sich heraus, dass Stone seine Flucht äusserst gut geplant hat und erfolgreich der aufwändigen Fahndung entkommt.

Doch angesichts der besonderen Situation werden auch besondere Leute auf seine Fährte angesetzt: Joe Knox gilt als harter Bursche, der nicht aufgibt, bis er sein Ziel erreicht. Und er soll Stone aufspüren. Auch seine Freunde machen sich mit einiger Verzögerung auf die Suche nach Stone, obschon sie wissen, dass sein Abschied endgültig hätte sein sollen und Stone sie nicht mehr sehen will. Viel zu sehr fürchtet er sich um ihre Sicherheit.

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