Computer

Das Labyrinth (David Baldacci)

Ich brauchte tatsächlich ein paar Dutzend Seiten, um in den Baldacci-Rhythmus zu kommen. Immerhin habe ich gerade 16 Jack Reacher-Romane hintereinander gelesen und mich entsprechend an den Lee Child-Schreibstil gewohnt. Das ist schon ein seltsames Gefühl, sich an komplett andere Namen, Charakteren und Ereignisse zu gewöhnen. Da hab‘ ich mich anfangs recht schwer getan, die neuen Namen zu merken und irgendwie einzuordnen, ohne immer wieder Jack Reacher in die Geschehnisse hinein zu interpretieren.

In „Das Labyrinth“ geht’s um eine riesige und mächtige IT-Firma, die sich aus strategischen Gründen eine ebenso grosse Konkurrenz einverleiben will und kurz vor dem Kaufdurchbruch steht. Ausgerechnet in dieser kritischen Phase scheinen aber krumme Geschäfte zu laufen und geheime Daten aus der Kaufverhandlung wurden offenbar an die Konkurrenz verkauft. Der Deal scheint zu platzen.

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Blackout (Andreas Eschbach)

Vor zwei Jahren habe ich die online zur Verfügung gestellten Seiten des Eschbach-Romans „Blackout“ gelesen und beschlossen, mal den ganzen Roman zu lesen. Heute bin ich damit fertig geworden. Natürlich habe ich nicht schon vor zwei Jahren, sondern erst vor zwei Wochen angefangen.

Im Mittelpunkt steht ein Junge, der sich aus vorerst unerklärlichen Gründen in Computersysteme „eindenken“ kann. Ganz schön seltsam und unrealistisch. Wobei, man sollte angesichts der rasanten Entwicklung der Computertechnik vielleicht nicht zu früh Realitätsferne deklarieren. Wer weiss …

Gerade wollte ich schreiben, dass dies ein toller Roman ist, ihm jedoch etwas der Tiefgang und Umfang fehlt.  Da gibt es schon die eine oder andere Stelle, die man etwas detaillierter hätte ausschmücken können. Und gut 250 Seiten sind auch nicht besonders grosszügig. Doch dann stelle ich fest, dass Blackout offenbar als Jugend-Roman zu verstehen ist. Oha.

Wenn mich (40 Jahre alt) ein Jugendroman genügend fesselt, dass ich ihn zu Ende lese und nur Kleinigkeiten bemängle (nach Erwachsenen-Massstab), dann gibt’s zu diesem Buch wohl nichts mehr zu sagen, ausser: Kaufen. Jugendliche sowieso, aber auch Erwachsene finden darin Unterhaltung.

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Nachtrag: Ich habe auch die beiden nachfolgenden Bände dieser Serie gelesen. Leider habe ich es versäumt, davon eine Rezi zu schreiben. Und als ich alle Bücher kürzlich nochmals lesen wollte, um über alle drei eine faire Rezi zu schreiben, stellte ich fest, dass mein E-Reader die drei Bücher partour nicht mehr freigeben will. 🙁 Nochmals kaufen? Das ist mir dann doch zu doof. Ich weiss nur noch: Alle drei Bücher sowie die Reihe an sich fand ich echt spannend und unterhaltsam, auch wenn Science-Fiction überhaupt nicht mein Ding ist.

Fatal Error (Michael Ridpath)

Der sechste Roman von Michael Ridpath spielt anfangs des 21. Jahrhunderts, der Blütezeit der sogenannten Dot-Com-Branche. David, der die Geschichte erzählt, und sein Freund Guy sind im Begriff, ihre Fussball-Website an die Spitze zu katapultieren und Millionen zu verdienen. Dann kommen Gier, Eigensinn und Machtgelüste ins Spiel und es läuft nicht mehr so, wie die beiden geplant haben: Der Geldgeber stellt sich quer. Und dadurch holt die beiden die Vergangenheit ein. Ob sie wollen oder nicht.

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