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Keine Kompromisse – Jack Reacher 20 (Lee Child)

Keine Kompromisse (Jack Reacher 20) - Lee Child

Jack Reacher ist den meisten lesenden Action- und Spannungs-Fans mittlerweile ein Begriff. Während ein paar Reacher-Romane in bestimmter (richtiger) Reihenfolge gelesen werden sollten, weil sie eine zusammenhängende Geschichte ergeben, ist “Keine Kompromisse” eine isolierte Geschichte.

Sie beginnt mit dem geheimnisvollen Verscharren einer Leiche durch Unbekannte in stockfinsterer Nacht. In Mother’s Rest, dem Ort, in dem Reacher auf seiner zufälligen Reise vorbeikommt. Und in dem er ebenso zufällig Michelle Chang, seine Partnerin für diese Episode, kennenlernt (ohne das natürlich jetzt schon zu ahnen).

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Die Blutfinca (Jorge de la Piscina)

Die Blutfinca - Jorge de la PiscinaEin ehemaliger Polizist des BKA, Marc Renner, will sein Rentnerdasein auf Mallorca geniessen. Als Gastronom eröffnet er ein Restaurant, die erste Saison steht bevor. Und just jetzt geschehen grausame Morde im idyllischen Dorf. Renner wird ungewollt miteinbezogen und sieht sich bald wieder als Ermittler auf Verbrecherjagd, unterstützt von seinem neuen Freund Luca von der örtlichen Polizei.

Das wär’ dann mal die Geschichte in Kurzform. Es braucht wenig Fantasie, um zu erahnen, dass Marc Renner die Morde sozusagen im Alleingang löst. Was die Qualität der Geschichte angeht, ist der erste Renner-Roman nicht so… der Renner.

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Die Angst schläft nie (Rachel Caine)

Die Angst schläft nie - Rachel CaineGwen hiess früher Gina. Sie ist die Ex-Frau eines Serienmörders, der hinter Gittern auf seine Hinrichtung wartet. Mit ihren Kindern Lanny und Connor lebt sie seit der Verurteilung ihres Mannes mehr oder weniger auf der Flucht. Denn die Hinterbliebenen der Opfer ihres Mannes und zahlreiche Idioten in den weiten des Internets glauben nicht an ihre Unschuld und wollen sich an ihr und ihren Kindern rächen.

Nachdem sie bereits mehrmals wieder von der Online-Meute “entdeckt” wurden und flüchten mussten, sind sie mittlerweile in einer idyllischen Ortschaft namens Stillhouse Lake angekommen (was auch dem englischen Originaltitel entspricht).

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Verräterisches Profil (Marcus Hünnebeck)

Verräterisches ProfilDie Fantasien, die der Autor für “Verräterisches Profil” haben musste, sind verstörend. Hässliche Brutalität, die im Gegensatz zu Hollywood auch vor Kindern nicht zurückschreckt, wird einem da aufgetischt in Form von Serienmorden eines Triebtäters. Und stets trifft es eine dreiköpfige Familie. Alle drei werden ermordet, die Mutter aber vorgängig noch vergewaltigt. Polizeibeamtin Beate Bauer und ihr Team versuchen, dem perversen Mörder auf die Schliche zu kommen, bevor er seine nächsten Taten durchführen kann.

Das zurückbleibende Sperma ist zwar eine eindeutige Spur, bei der mittels DNA-Analyse eine Täterschaft einwandfrei bewiesen werden könnte. Aber eben nur könnte. So lange der DNA-Träger nicht bekannt ist, hilft das nicht wirklich weiter. Auch andere Spuren, die verfolgt werden, sind knifflig. Und wenn die Beamten dann mal erfolgreich einer Spur nachgegangen sind bis zur Person, zu der sie führt, müssen sie nicht selten feststellen, dass sie die Mühe nicht wert war.

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Grössenwahn – 1. Reacher Band (Lee Child)

“Grössenwahn” ist der erste Band einer langen Reihe über einen ehemaligen Militärpolizisten namens Jack Reacher. Vor wenigen Monaten hat er die Armee verlassen und reist seither umher, ist mal da, mal dort, nirgends sesshaft und ohne Ziel unterwegs.

Eine spontane Entscheidung lässt ihn in der Nähe der Kleinstadt Margrave aussteigen und das Kaff besuchen. Damit fängt die Geschichte und auch der Ärger an, denn dieser zufällige Entscheid war Voraussetzung für alles, was danach in diesem Roman abgehandelt wird.

Erst wird er verhaftet, kommt ins Gefängnis, wo man versucht, ihn umzubringen. Dann wird er wieder frei, weil seine Unschuld bewiesen ist. Doch damit fängt der Ärger überhaupt erst an an dessen Ende Reacher einen Falschgeld-Ring ungeahnter Grösse aufmischt und einigen Geiseln das Leben rettet.

Alle Leben kann er aber nicht retten. Und die sterben dann mitunter auf recht grausame Weise. Woher die Autoren auch bloss ihre Ideen herhaben, wenn sie über Mord und Totschlag schreiben, wundert mich manchmal schon. Childs Fantasie ist manchmal ziemlich brutal, unnötig brutal.

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