Agententhriller

Operation Red Sparrow (Jason Matthews)

Operation Red SparrowOperation Red Sparrow von Jason Matthews ist beste Spionage-Unterhaltung à la Kalter Krieg. Allerdings: Ich muss gestehen, dass ich erst durch die Kino-Trailer auf diesen Roman aufmerksam wurde. Der Film startet in deutschsprachigen Kinos am 1. März 2018. Aber das Buch, das als Vorlage dient, ist schon 2013 veröffentlicht worden. Immerhin habe ich es jetzt noch vor dem Film lesen können. Denn wenn ich die Wahl habe, dann lese ich lieber erst das Buch und sehe mir den Film (wenn überhaupt) danach an.

Die Geschichte im Unternehmen Roter Spatz (so würde wohl die Übersetzung des Titels lauten, wäre er denn übersetzt worden) geht es hauptsächlich um die Russin Dominika Egorowa, die ursprünglich mehr zufällig Agentin des russischen Geheimdienstes wird. Über viele dutzend Seiten liest man verschiedene ihrer Geheimdienst-Episoden, meistens geprägt von Brutalität, Unmenschlichkeit, Misstrauen und falschem Patriotismus. Wie gesagt, lange Geschichte, die durchaus spannend erzählt wird.

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Codename November (Bill Granger)

Keine Ahnung, ob ich da von der Marketingabteilung meines Buchhändlers in die Irre geführt wurde oder mir einfach aufs Gratwohl eingebildet hatte, das hier wäre was Neues. Ist es nicht. “The November Man”, wie der Roman im Original heisst, erschien 1979. Der deutsche Titel ist etwas irreführend, würde man doch die wörtliche Übersetzung “Der November-Mann” als angebracht erwarten. Und diesen Titel gibt’s auf Deutsch tatsächlich auch, er betitelt aber den sechsten Band (englischer Titel “There Are No Spies”). Würd’ ich mal so salopp als sehr unglücklich bezeichnen.

Der Hauptteil der Geschichte spielt im Irland von damals (1979), also mit den ganzen Spannungen, Anschlägen der IRA, und so weiter. Will heissen: Man muss sich schon ein bisschen umstellen.

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Die Akte Odessa (Frederick Forsyth)

Der Schriftsteller Frederick Forsyth ist sowas wie eine Legende unter den Thriller-Autoren. Am bekanntesten war mir “Der Schakal”, den ich erst in der neuen, dann in der älteren Version gesehen und schliesslich noch gelesen habe. Ein Hammer-Thriller.

Der hier vorliegende Roman mit dem Titel “Die Akte Odessa” dümpelt da in meinen Augen schon mehr im Teich der Einheitsware umher. Der Leser erfährt viel aus der schicksalsschweren Nazi-Zeit. Auch wenn einiges Fiktion ist, entspringen die geschilderten Geschehnisse ihrem Sinn nach eher der Fantasie der perversen Nazi-Führer als der des Autors.

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