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Die Namen des Todes (Marcus Hünnebeck)

Die Namen des Todes - Marcus HünnebeckDas Cover sieht Scheisse aus, sorry. Aber: Wenn der Inhalt so ist, wie das bei Marcus Hünnebeck normalerweise der Fall ist, dann ist das schnell vergessen. Und das ist es tatsächlich.

Ein Hinweis vorweg: Es gibt eine Kurzgeschichte (Die Namen des Todes – Die Jagd beginnt), die diesem Roman zeitlich voraus geht. Es ist mir nicht bekannt, ob der Autor diese kurze Vorgeschichte im Nachhinein geschrieben hat (meine Vermutung) oder ob er damit im Sinne eines Pilotversuchs testen wollte, wie die Idee ankommt. Oder war’s gar eine Art Teaser?

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Operation Red Sparrow (Jason Matthews)

Operation Red SparrowOperation Red Sparrow von Jason Matthews ist beste Spionage-Unterhaltung à la Kalter Krieg. Allerdings: Ich muss gestehen, dass ich erst durch die Kino-Trailer auf diesen Roman aufmerksam wurde. Der Film startet in deutschsprachigen Kinos am 1. März 2018. Aber das Buch, das als Vorlage dient, ist schon 2013 veröffentlicht worden. Immerhin habe ich es jetzt noch vor dem Film lesen können. Denn wenn ich die Wahl habe, dann lese ich lieber erst das Buch und sehe mir den Film (wenn überhaupt) danach an.

Die Geschichte im Unternehmen Roter Spatz (so würde wohl die Übersetzung des Titels lauten, wäre er denn übersetzt worden) geht es hauptsächlich um die Russin Dominika Egorowa, die ursprünglich mehr zufällig Agentin des russischen Geheimdienstes wird. Über viele dutzend Seiten liest man verschiedene ihrer Geheimdienst-Episoden, meistens geprägt von Brutalität, Unmenschlichkeit, Misstrauen und falschem Patriotismus. Wie gesagt, lange Geschichte, die durchaus spannend erzählt wird.

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Goodbye, Jehova! (Misha Anouk)

Der Autor ist in einer Zeugen Jehovas-Familie aufgewachsen. Und damit hat er als Kind ein ziemlich anderes Weltbild vermittelt bekommen als der Grossteil der Gesellschaft. Regeln, Verbote und Ansichten der Sekte wurden ihm von klein auf indoktriniert.

Viele wissen vermutlich nicht viel mehr von den Zeugen Jehovas als dass sie in regelmässigen Abständen an der Haustüre klingeln, ein Gespräch oder ein paar Broschüren da lassen möchten.  Vieles, das man sonst über sie hört, scheinen eher übertriebene Gerüchte zu sein als wirklich der Wahrheit zu entsprechen. Da könnte man allerdings überrascht sein nach der Lektüre von Mischa Anouks Buch.

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Entfesselter Tod (Marcus Johanus)

Christopher Varnick war Entfesselungskünstler, bis er bei einem bislungenen Trick um ein Haar im Wasserbecken ertrunken wäre. Seither plagt ihn ein Trauma, das er sich nicht eingestehen will. Er wurde zum Säufer und sitzt seither nur noch in seiner Villa rum und nervt seine Assistentin und platonische Freundin mit seiner Untätigkeit.

Dann tritt ein Killer in die Öffentlichkeit und bringt eine Prostituierte auf genau die Weise um, wie Varnick damals beinahe gestorben wäre. Die Schuld wird ihm in die Schuhe geschoben und rasch nimmt ihn die Polizei in Haft. Vieles deutet auf ihn als Täter hin, sogar DNA-Spuren wurden sichergestellt. Kein Wunder, denn die Prostituierte war am Abend ihres Todes noch bei ihm zu Hause.

Varnick sieht die einzige Chance, seine Unschuld zu beweisen, darin, vor der Polizei zu flüchten. Das gelingt ihm mit Hilfe eines befreundeten Anwalts und ein paar Tricks, die er von früher noch auf Lager hat. Jetzt beginnt die Jagd, bei der man Leser eigentlich keinen Plan hat, wie und wo sie beginnen soll.

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Ein ganz einfacher Plan (Scott Smith)

Wer hat nicht auch schon davon geträumt, einen Schatz zu finden und plötzlich stinkreich zu sein? Hank erzählt uns in “Ein ganz einfacher Plan“, wie für ihn dieser Traum Wirklichkeit wurde. Völlig unverhofft. Und wie danach aus dem ganz einfachen Plan eine Reise durch die menschlichen und moralischen Abgründe wurde. Aus Vertrauen wird Misstrauen und aus der Not heraus geschieht ein Mord. Ein zweiter, um den ersten zu vertuschen. Und dann ergibt ein Verbrechen das andere, als wenn’s nichts Logischeres gäbe.

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