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Benzin – Ein Fall für Julia Wagner (Axel Hollmann)

Es gibt bereits zwei Romane mit Julia Wagner in der Hauptrolle auf dem Markt. Diese werden in den nächsten Monaten in überarbeiteter Version neu aufgelegt. Das bot dem Autoren Axel Hollmann die Möglichkeit, ein Prequel zur Julia Wagner-Reihe zu veröffentlichen. “Benzin” spielt also vor den bereits erschienenen Wagner-Romanen und bietet somit einen idealen Einstieg.

Weniger ideal ist der Einstieg für Polizeikommissar Russ und seine Kollegin Lehmann, die er nur widerwillig mitnimmt. Er wurde auf einen Fall von Brandstiftung angesetzt, der scheinbar aus dem Lager von protestierenden Aktivisten gegen die Verteuerung von Wohnraum kam. Dem brennenden Radlader folgen bald die Limousine eines bekannten Bauherrn und schliesslich auch waschechte Hausbrände. Dabei kommen vermehrt auch Personen zu Schaden, einige sterben bei den Flammeninfernos sogar.

Fast unverzüglich verhaftet die Polizei unter Federführung von Kommissar Russ eine der Aktivistinnen. Die Beweise für deren Täterschaft sind allerdings so dünn, dass dem Leser sofort Fragezeichen auftauchen. Nur deswegen wird doch keiner verhaftet?! Schade, wurde da nicht mehr draus gemacht. Insbesondere die ganzen Tumulte, Machenschaften und Aktionen der Protestler hätten mir da gerne noch eine stärkere Rolle spielen dürfen. Man liest zwar davon, bekommt aber wenig mit, was die eigentlich wirklich tun während ihren Demos.

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Will Robie: Verfolgt (David Baldacci)

Dies ist der zweite Band aus der Reihe um Will Robie. Es empfiehlt sich dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen! Die Reihe beginnt mit “Der Killer

Nur wenige Männer können Will Robie in Sachen Agententätigkeit das Wasser reichen. Jessica Reel ist die einzige Frau. Doch sie scheint die Seiten gewechselt zu haben: Erst stirbt ihr Einsatzleiter statt das nahöstliche Ziel, dessen Liquidation er Reel befohlen hat. Dann wird die Nummer zwei der CIA auf offener Strasse auf trickreiche Art erschossen. Hinter allem steckt Reel.

Will Robie bekommt den Auftrag, Reel zu finden. Scheinbar lieber tot als lebend. Doch Robie weiss, dass Reel mindestens so gut ist wie er selbst. Als er der ersten Fährte nachgeht, wird er prompt beinahe Opfer einer Feuerhölle, die Reel sorgsam vorbereitet hat.

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Die Sammler (David Baldacci)

Dies ist der zweite Band aus der Camel Club-Reihe um Oliver Stone. Es empfiehlt sich, die Camel Club-Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Bitte lies’ vor diesem Buch unbedingt “Die Wächter“. 
Die Art, wie David Baldacci die Geschichte von Annabelle Conroy erzählt, lässt den Leser lange Zeit im Unklaren, ob es hier auch wirklich um den Camel Club aus dem Vorgänger-Roman “Die Wächter” geht. Sehr detailreich und über viele, viele Seiten berichtet er, wie Conroy ein Team aufbaut und einen riesigen Coup gegen Jerry Bagger, einen Casino-König, vorbereitet und schliesslich durchführt. Erst wenn man schon fast nicht mehr damit rechnet, wechselt die Geschichte zu Oliver Stone und seinen bekannten drei Freunden Milton, Reuben und Caleb.
In Washington, der Heimat des Camel Clubs, geschehen zwei Morde, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Ein Opfer ist Calebs Vorgesetzter, der Leiter der Raritätenabteilung in der Bibliothek, in der Caleb arbeitet. Per Testament ernennt er Caleb zum literarischen Nachlassverwalter, was diesen mit Ehrfurcht und Stolz zugleich erfüllt. Und nach einer ersten Besichtigung des literarischen Nachlasses wächst der Wunsch, er wäre nie Nachlassverwalter geworden.

Weltsichten (Alex Brümmer/Peter Glöckner)

WeltansichtenGanze fünf Jahre waren die beiden Ostdeutschen anfangs 90er Jahre mit dem Fahrrad unterwegs. Dabei ging es rund um die Welt – Naher Osten, Afrika, Asien, Südamerika, Nordamerika, Sibirien – das volle Programm halt.

Die beiden sind mittlerweile Freunde, kannten sich bei der Abfahrt aber noch überhaupt nicht und hatten rein zufällig zusammen gefunden, kurz vor der Abreise.

In diesem Buch geben sie uns einen Einblick in ihr Tagebuch, alltäglich und weniger alltägliche Erlebnisse. Manchmal lustig, manchmal traurig oder ärgerlich, immer aber ungeschminkt, kurz und prägnant.

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Credo (Douglas Preston)

Fanatismus ist vermutlich immer schlecht. Religiöser sowieso. So auch in ‘Credo’, einem Roman von Douglas Preston, in dem sich wütende Christen formieren und ein wissenschaftliches Projekt attackieren. So richtig mit Waffen und roher Gewalt, Mord und Tatschlag im Namen des Herrn. Warum? Weil eine Abfolge von Ereignissen dazu geführt hat, dass sie davon überzeugt sind, damit den Antichristen zu bekämpfen. Klingt abstrus, baut sich aber im Verlauf des Romans nachvollziehbar auf.

Und so ganz falsch liegen die Fanatiker auch gar nicht. Denn dieses wissenschaftliche Projekt entwickelt sich ziemlich anders als geplant. Irgendwie scheint man Kontakt zu einer übernatürlichen Macht aufgenommen zu haben. Ist das Gott? Jedenfalls nicht der Gott der Bibel. Oder nur ein Spass, der aus dem Ruder läuft?

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