4.5

Solothurn streut Asche (Christof Gasser)

Solothurn streut AscheHinweis: Dies ist der zweite Band in der Reihe der sogenannten Solothurn-Krimis. Es empfiehlt sich, die Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht’s zum Band 1.

Schon wieder ist es mir passiert: “Solothurn streut Asche” ist der zweite Roman in dieser Reihe. Und einmal mehr fehlt der meines Erachtens dringend nötige Hinweis auf dem Cover des Buches. Ich versteh’ das echt nicht. Sind dahinter Marketing-Überlegungen? So berühmt ist Herr Gasser ja nicht, dass ohnehin jeder wüsste, welche Band grad der aktuellste ist. Irgendwann kann mir das vielleicht jemand erklären. Ich ärgere mich einfach zu oft.

Nun, zum Buch. Die Geschichte spielt – tatata – in Solothurn. Und die Hauptfiguren sind Kommissar Dornach und sein Team, die rätselhafte Morde im Umfeld einer ominösen katholischen Sekte zu lösen haben. Was anfangs völlig zusammenhanglos erscheint, verdichtet sich dabei immer mehr zu einer gewaltigen Sache, deren Hintergründe die Protagonisten (und auch die Leser) in die Abgründe religiösen Wahns führen. Die Personen und Ereignisse in diesem Buch sind fiktiv. Aber als Leser zweifelt man keine Sekunde daran, dass dies genau so irgendwann an mehreren Orten geschehen ist.

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Auf der Vespa durch die USA (Motorliebe)

Ich hab’s ja erwähnt, zur Abwechslung gibt’s diese Woche mal etwas anderes, keinen Roman. Ein … ja, ein was eigentlich? Eine Mischung aus Bildband, Reisebericht und Roadstory.

Hinter dem Pseudony Motorliebe stehen ein Paar Freunde (im Buch scheinen es drei zu sein, gemäss Website sind es zwei) aus Deutschland. Wie der Buchtitel erahnen lässt, fahren sie mit ihren serienmässigen Vespas die knapp 9’000 Kilometer von Küste zu Küste durch die USA. Sie starten in Kalifornien und steuern das Ziel New York an. Begleitet werden sie von einem vierten Mann im Van, der zugleich als Schlafstätte wie auch mobile Werkstatt dient. Und letztere wird desöftern benötigt, wie dem Leser humorvoll mitgeteilt wird. Die Freunde berichten nämlich unter anderem auch von so ziemlich jedem technischen Defekt, der sie auf der Reise ereilt.

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Todesengel (Andreas Eschbach)

Ich mag den Schreibstil von Andreas Eschbach, allerdings weniger seinen Hang zur Science-Fiction. Mystik ist ok, aber irgendwie sollte die Geschichte (wohlverstanden für meinen Geschmack) in der Realität bleiben. Deshalb habe ich mir “Todesengel” ausgesucht, der dieses Kriterium zu erfüllen scheint. Jedenfalls bis man mit Lesen anfängt.

Sofort liest man in der Ich-Form von einem (wahrscheinlich) menschlichen Wesen, das eins ist mit seiner Umgebung, alles hört, riecht, schmeckt und treffsicher da auftaucht, wo Menschen in Bedrängnis geraten. Und dann… Peng! Peng! Zwei Schüsse, zwei Tote. Die Jugendlichen, die einen älteren Mann verprügeln, werden kommentarlos gerichtet von einer Lichtgestalt, die der Zeuge nur als Engel beschreiben kann. Hab’ ich doch das falsche Buch erwischt?

Offensichtlich geht ein Unbekannter auf die Jagd nach Menschen, die anderen Menschen Gewalt zufügen. Findet er Gewalttätige, übernimmt der bald als Racheengel bezeichnete Unbekannte gleich die Rolle von Richter und Henker. Bis auf wenige Ausnahmen eliminiert er die Täter wortlos durch einen Kopfschuss.

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Im Auge des Mörders (Marcus Hünnebeck)

Im Auge des Mörders - Marcus HünnebeckDies ist der erste Band in der Reihe um den Leibwächter Stefan Trapp. 

Ein Serienmörder, der seine weiblichen Opfer erst vergewaltigt und dann umbringt, beschäftigt die Kölner Polizei. Das Besondere: Er bringt die Frauen immer erst ein paar Tage oder gar Wochen nach der Vergewaltigung um. Und das auch dann, wenn die Opfer unter Polizeischutz stehen.

Eva Haller, eine freie Journalistin und Bloggerin, scheint als nächstes Opfer auf der Täterliste zu stehen. Die Polizei nimmt ihre Bedenken zu Beginn jedoch nicht ernst und geht davon aus, dass lediglich ein Idiot dahinter steckt, der sich an Evas Blogeinträgen stört.

Eines Tages taucht taucht tatsächlich ein Maskierter bei Eva zu Hause auf. Mit Glück kann sie ihn in die Flucht schlagen. Die Polizei, die auf ihren Notruf hin kommt, kann keine Spuren feststellen und zweifelt an der Glaubwürdigkeit von Eva Haller.

Will Robie: Der Killer (David Baldacci)

Dies ist der erste Band aus der Reihe um Will Robie. Es empfiehlt sich dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen!

Will Robie trifft immer. Er handelt im Auftrag des CIA und stets allein. Und seine Opfer stehen weit oben auf einer Liste mit allen Feinden der USA. Doch bei einem Auftrag zögert Robie kurz vor der Schussabgabe. Dass da ein Kind dabei ist, hat man ihm nicht gesagt. Und er hasst es, wenn ihm nicht alles gesagt wird. Er beschliesst, den Mord entgegen seinen Befehlen nicht auszuführen. Das Kind und seine Mutter sterben Sekunden später trotzdem und Robie sitzt in der Falle.

Auf seiner Flucht wird er durch die Umstände gezwungen, sich einem vierzehnjährigen Mädchen namens Julie anzunehmen. Nun muss Robie nicht nur sich selbst, sondern auch Julie beschützen. Und die, so stellt er nach und nach fest, hat diesen Schutz dringend nötig.

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