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Mitgift (Kirsten Wendt)

Mitgift - Kirsten WendtHinweis: Der Roman “Mitgift” von Kirsten Wendt ist der dritte Band in einer vierteiligen Serie. Man sollte die Romane dieser Serie in der richtigen Reihenfolge lesen. Hier geht’s zum ersten Band.

Nun ist sie also zu Ende, die kleine Reihe um ein paar fiktive Kommissare der Leipziger Polizei. Vorläufig zumindest, denn am Ende des Buches gibt es zumindest Hinweise darauf, dass weitere Folgen nicht ausgeschlossen sind. Wäre auch schade, nachdem die vier Hauptcharaktere so liebevoll eingeführt wurden. Doch jetzt geht’s erst Mal um den vierten und somit letzten Roman zur Mordkommission Leipzig. Der ist in verschiedener Hinsicht erwähnenswert: Es ist die einzige Geschichte der Serie, die eine Frau geschrieben hat (und auch eine Frau als Hauptcharakter hat). Es ist zudem der erste Ermittlerkrimi von Autorin Kirsten Wendt geschrieben hat, wie sie im Nachwort verrät.

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Im Sommer sterben (Michael Theurillat)

Im Sommer sterbenEin Zürcher Banker wird auf einem Golfplatz erschossen. Völlige Ahnungslosigkeit bei der Polizei. Kommissar Eschenbach, die Hauptfigur in Theurillats Erstlingswerk, übernimmt den Fall und kommt ewig nicht vom Fleck. Und diese gefühlte Ewigkeit für Eschenbach färbt irgendwie auch auf den Leser ab. Denn in Theurillat Debütroman “Im Sommer sterben” geschieht seitenweise so wenig, dass man es eigentlich getrost als ‘nichts’ bezeichnen könnte. Ganze Kapitel handeln von Ermittlungen, Gesprächen, Gedanken, die den Figuren zwar etwas Leben einhauchen und vielleicht auch ein wenig Zürcher Stadtstimmung vermitteln, die Geschichte an sich aber eigentlich nicht voran bringen.

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Der Gandolfo-Anschlag (Robert Ludlum)

Der Gandolfo-Anschlag - Robert LudlumWär’s ein Film, würde man sowas wohl als Action-Komödie bezeichnen. Auf jeden Fall ist es kein typischer Ludlum, was wohl damals auch die Verleger dachten und den Roman unter Pseudonym veröffentlicht haben wollten. Darum hatten die ersten Leser einen Michael Shepherd Roman vor sich. Und so hiess dann auch die Firma, die von MacKenzie Hawkins gegründet wird. Deren Zweck soll es sein, die Entführung des Papstes zu finanzieren und die Lösegeldabwicklung zu bewerkstelligen.

Vierzig Millionen Dollar wurden dafür veranschlagt. Das Geld hat Hawk, wie MacKenzie genannt wird, allerdings nicht selber. Sondern er “besorgt” es sich zu je einem Viertel von unterschiedlichen Ganoven. Die konfrontiert er mit Wissen über ihre illegalen Machenschaften, die an die Öffentlichkeit gelangen, wenn sie nicht je 10 Millionen investieren würden. Dass die Firma gar nie wirklich gegründet wird, erfahren die Kriminellen, die panikartig ihr Geld locker machen, nicht. Den eigentlichen Geschäftszweck natürlich auch nicht.

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Mordsschnee (Michaela Grünig / Marc Girardelli)

Mordsschnee - Michaela GrünigHinweis: Dies ist der zweite Teil der sogenannten Marc Gassmann-Reihe. Es ist zwar nicht zwingend notwendig, aber es macht dennoch Sinn, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht’s zum ersten Teil “Abfahrt in den Tod“. 

Der Profi-Skifahrer Marc Gassmann und die ehemalige Zürcher Polizistin Andrea Brunner sind seit dem Ende es Vorgänger-Romans “Abfahrt in den Tod” wieder ein Paar. Gassmann ist auf dem besten Weg, den fünften Weltcup-Sieg einzufahren, Brunner begleitet ihn auf allen Reisen seit sie ihren Job bei der Polizei verlor. In St. Moritz gerät die heile Welt der beiden aber arg ins Wanken. Andrea Brunner hat die unglaubliche Gabe, aus Mücken, die mir als Leser noch nicht mal auffielen, riesige Elefanten zu machen. Das, so meine ich, hat mich schon im ersten Teil geärgert.

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Abfahrt in den Tod (Marc Girardelli / Michaela Grünig)

Abfahrt in den TodDer professionelle Skirenn-Zirkus liefert in den Wintermonaten regelmässig seine Krimis. Dabei sind aber spannende Rennen gemeint, keine Anschläge, Drohungen, Erpressungen und Morde. Dass das Werk von Ex-Skifahrer Marc Girardelli (der vermutlich mehr des Namens wegen dabei war) und der Autorin Michaela Grünig in eben diesem Milieu spielt, ist sicherlich als sehr positiv (weil mal was anderes) zu werten.

Das ist aber das einzige wirklich Besondere im positiven Sinne. Ansonsten handelt es sich um einen zwar spannenden, aber doch eher durchschnittlichen Krimi. Der Aufhänger ist eine Drohne, die Profisportler Marc Gassmann bei seiner Abfahrt beinahe erschlägt. Eine Idee, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von dem vergleichbaren tatsächlichen Ereignis mit Marcel Hirscher inspiriert wurde. Sogar dessen Kommentar von wegen dichtem Flugverkehr wurde ins Buch übernommen.

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