3.5

Der Einzelgänger – Jack Reacher-Geschichten (Lee Child)

Der Einzelgänger - Lee Child

Dies ist ein typisches Reacher-Buch, ohne ein typisches Reacher-Buch zu sein.

Für einmal erzählt uns Lee Child nämlich nicht eine Reacher-Story, sondern gleich deren zwölf. Alle in einem Buch verpackt.

Richtig geraten, das müssen logischerweise Kurzgeschichten sein. Und sie handeln aus völlig verschiedenen Epochen des Lebens von Jack Reacher.

Angefangen in seiner Zeit als Kind und Jugendlicher, als sein Vater, der in der Armee diente, alle paar Monate versetzt wurde und deshalb immer neue Abenteuer auf Jack und seinen Bruder Joe warteten, bis zum erwachsenen Reacher, der in den rund zwanzig bisher erschienenen Bücher bekannt wurde.

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Blutzoll (Kirsten Wendt)

Blutzoll - Kirsten WendtLaut Aussage der Autoren sollen die vier Romane der zweiten Staffel um die Leipziger Mordkommission in sich abgeschlossen sein. Das stimmt aber zumindest beim vorliegenden dritten Teil “Blutzoll” nicht. Der Mordfall, der den Hauptteil der Geschichte Thema ist, wird zwar am Ende aufgelöst. Aber es gibt für ein Mitglied der Moko eine lästige Entwicklung, die in einer ziemlich grossen Bedrohung endet. Und wenn ich da enden sage, dann meine ich bezogen auf den Blutzoll-Roman.

Wie es in dieser Angelegenheit nämlich weiter geht, erfahrt man erst im vierten Roman. Und das will man ziemlich sicher wissen, so viel kann ich da verraten.

Wer also vorhat, Blutzoll zu lesen, der soll ich schon mal darauf gefasst machen, dass er bzw. sie dann auch den Roman “Showdown” von Stefan B. Meyer lesen wird.

Umgekehrt sei hier auch gewarnt: Wer aus irgendeinem Grund vor hatte, nur den “Showdown”-Roman zu lesen, sollte echt unbedingt vorher “Blutzoll” lesen. Denn wesentliche Teile dürften verwirrend sein, wenn man die Lektüre nicht in dieser Reihenfolge vornimmt.

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In jedem Fall Moll (Marcus Hünnebeck)

In jedem Fall Moll - Marcus HünnebeckIn “Kainsmal” dreht sich einiges um Christian Moll, den Kriminalpsychologen. Das Buch “In jedem Fall Moll” ist dem Kainsmal-Roman vorgelagert. Es liefert im Prinzip das, worauf Kainsmal aufbaut, dort aber nicht erzählt wird.

Es handelt sich beim vorliegenden Buch um vier Kurzgeschichten, die in sich abgeschlossen sind. Vier Mordfälle, bei denen Chris Moll als Profiler hinzugezogen wird und letztlich den manchmal glücklichen, aber immer entscheidenden Hinweis gibt.

Von Kurzgeschichten darf man sich natürlich nicht zu viel Tiefgang erhoffen. Und der wird auch nicht geliefert. Dafür aber ordentlich Spannung. Der Profiler und Roman-Namensgeber Chris Moll spielt dabei eigentlich fast nur eine Nebenrolle.

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Die Todestherapie (Marcus Hünnebeck)

Die Todestherapie - Marcus HünnebeckDie Kommissare Lukas Sommer und Robert Drosten waren schon in “Rudeljagd” gemeinsam auf der polizeilichen Jagd. Aber in der Todestherapie ermitteln sie erstmals als Mitglieder der Kriminalermittlungstaktischen Einsatzgruppe (KEG), die Bestandteil des Bundeskriminalamtes (BKA) ist. Eine etwas umständliche Namensbezeichnung, weshalb auch Drosten und Sommer meist lediglich ihre Zugehörigkeit zum BKA erwähnen.

Junge Mädchen werden entführt und meist nach kurzer Zeit ermordet aufgefunden. Der Therapeut Gero Ruppert wird (vermutlich vom Täter) erpresst und gezwungen, die Mütter der ermordeten Mädchen in seine Gesprächstherapie aufzunehmen. Und natürlich darf er die Polizei nicht informieren, sonst würde der Mörder seine Tochter umbringen. Der Polizei entgeht aber natürlich nicht, dass wie durch ein Wunder alle hinterbliebenen Mütter von ihm in die Gesprächstherapie geladen werden. Ruppert wird zum Verdächtigen, hat aber für alle Taten ein wasserdichtes Alibi.

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Strassenköter (Stefan B. Meyer)

Strassenköter - Stefan B. MeyerHinweis: Der Roman “Strassenköter” ist der dritte Band in einer vierteiligen Serie verschiedener Autoren um die Mordkommission Leipzig. Es empfiehlt sich dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht’s zum Band 1 “Rampensau” von Marcus Hünnebeck

Nach je einem Roman aus Sicht von Maik Keller und Hubertus Knabe erzählt Stefan B. Meyer mit dem “Strassenköter” jetzt eine Geschichte aus dem Blickwinkel von Frank Starke, dem Chef der Leipziger Mordkommission. Wobei man das auch gleich wieder relativieren muss, denn wie schon bei den beiden Vorgängern kommen auch hier andere Sichten nicht zu kurz.

Die Suche nach der entführten Cindy Busch geht weiter, wenngleich erfolglos. Der angebliche Täter sitzt ja seit bereits in Haft, weil ihm falsche Beweismittel untergeschoben wurden. Und ausgerechnet jetzt verschwindet mit Natlie Repina ein zweites Mädchen, das dem gleichen Opfermuster entspricht. Während einige von einem Nachahmungstäter reden, kommen anderen erste Zweifel auf. Doch der Leser kommt da eigentlich nicht viel mit. Die Entführung wird erzählt. Dann liest man immer wieder davon, dass die Suche noch läuft und leider konstant erfolglos bleibt. Darüber hinaus erfährt die Leserin diesbezüglich nichts Neues.

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