3.5

In jedem Fall Moll (Marcus Hünnebeck)

In jedem Fall Moll - Marcus HünnebeckIn “Kainsmal” dreht sich einiges um Christian Moll, den Kriminalpsychologen. Das Buch “In jedem Fall Moll” ist dem Kainsmal-Roman vorgelagert. Es liefert im Prinzip das, worauf Kainsmal aufbaut, dort aber nicht erzählt wird.

Es handelt sich beim vorliegenden Buch um vier Kurzgeschichten, die in sich abgeschlossen sind. Vier Mordfälle, bei denen Chris Moll als Profiler hinzugezogen wird und letztlich den manchmal glücklichen, aber immer entscheidenden Hinweis gibt.

Von Kurzgeschichten darf man sich natürlich nicht zu viel Tiefgang erhoffen. Und der wird auch nicht geliefert. Dafür aber ordentlich Spannung. Der Profiler und Roman-Namensgeber Chris Moll spielt dabei eigentlich fast nur eine Nebenrolle.

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Die Todestherapie (Marcus Hünnebeck)

Die Todestherapie - Marcus HünnebeckDie Kommissare Lukas Sommer und Robert Drosten waren schon in “Rudeljagd” gemeinsam auf der polizeilichen Jagd. Aber in der Todestherapie ermitteln sie erstmals als Mitglieder der Kriminalermittlungstaktischen Einsatzgruppe (KEG), die Bestandteil des Bundeskriminalamtes (BKA) ist. Eine etwas umständliche Namensbezeichnung, weshalb auch Drosten und Sommer meist lediglich ihre Zugehörigkeit zum BKA erwähnen.

Junge Mädchen werden entführt und meist nach kurzer Zeit ermordet aufgefunden. Der Therapeut Gero Ruppert wird (vermutlich vom Täter) erpresst und gezwungen, die Mütter der ermordeten Mädchen in seine Gesprächstherapie aufzunehmen. Und natürlich darf er die Polizei nicht informieren, sonst würde der Mörder seine Tochter umbringen. Der Polizei entgeht aber natürlich nicht, dass wie durch ein Wunder alle hinterbliebenen Mütter von ihm in die Gesprächstherapie geladen werden. Ruppert wird zum Verdächtigen, hat aber für alle Taten ein wasserdichtes Alibi.

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Strassenköter (Stefan B. Meyer)

Strassenköter - Stefan B. MeyerHinweis: Der Roman “Strassenköter” ist der dritte Band in einer vierteiligen Serie verschiedener Autoren um die Mordkommission Leipzig. Es empfiehlt sich dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht’s zum Band 1 “Rampensau” von Marcus Hünnebeck

Nach je einem Roman aus Sicht von Maik Keller und Hubertus Knabe erzählt Stefan B. Meyer mit dem “Strassenköter” jetzt eine Geschichte aus dem Blickwinkel von Frank Starke, dem Chef der Leipziger Mordkommission. Wobei man das auch gleich wieder relativieren muss, denn wie schon bei den beiden Vorgängern kommen auch hier andere Sichten nicht zu kurz.

Die Suche nach der entführten Cindy Busch geht weiter, wenngleich erfolglos. Der angebliche Täter sitzt ja seit bereits in Haft, weil ihm falsche Beweismittel untergeschoben wurden. Und ausgerechnet jetzt verschwindet mit Natlie Repina ein zweites Mädchen, das dem gleichen Opfermuster entspricht. Während einige von einem Nachahmungstäter reden, kommen anderen erste Zweifel auf. Doch der Leser kommt da eigentlich nicht viel mit. Die Entführung wird erzählt. Dann liest man immer wieder davon, dass die Suche noch läuft und leider konstant erfolglos bleibt. Darüber hinaus erfährt die Leserin diesbezüglich nichts Neues.

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Tod auf der Fähre (Anne Gold)

Tod auf der Fähre - Anne GoldFrancesco Ferrari ist Kommissär bei der Polizei der Stadt Basel. Nur da gibt’s in der Schweiz noch polizeiliche Kommissäre. Und in Basel spielt auch die Geschichte, die sich die Autoren, die hinter dem Pseudonym Anne Gold stecken, ausgedacht haben. Auf der Rheinfähre wird frühmorgens ein Toter entdeckt, der sich als berühmter Künstler herausstellt. Mehr weiss der Leser nicht. Und die Polizei auch nicht.

Ferrari muss den Fall übernehmen und seine ohnehin geringe Motivation sinkt, sobald er erfährt, in welchen Kreisen der Künstler Brehm verkehrte. Reichtum und Macht strahlt von der alteingesessenen Basler-Pharma-Familie aus, die rasch ins Visier der Ermittlungen kommt. In dieser Welt zwischen Sein und Schein fühlt sich der liebenswerte und sympathische Kommissär nicht nur überhaupt nicht wohl, sondern auch nicht so richtig zurecht. Arroganz, Intrigen und Eifersucht – daraus lässt sich ein netter Motiv-Cocktail mixen. Doch Ferrari findet nur sehr spärlich Spuren, die scheinbar zum Ziel führen, um nur kurz danach festzustellen, dass doch alles anders ist.

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Verräterisches Profil (Marcus Hünnebeck)

Verräterisches ProfilDie Fantasien, die der Autor für “Verräterisches Profil” haben musste, sind verstörend. Hässliche Brutalität, die im Gegensatz zu Hollywood auch vor Kindern nicht zurückschreckt, wird einem da aufgetischt in Form von Serienmorden eines Triebtäters. Und stets trifft es eine dreiköpfige Familie. Alle drei werden ermordet, die Mutter aber vorgängig noch vergewaltigt. Polizeibeamtin Beate Bauer und ihr Team versuchen, dem perversen Mörder auf die Schliche zu kommen, bevor er seine nächsten Taten durchführen kann.

Das zurückbleibende Sperma ist zwar eine eindeutige Spur, bei der mittels DNA-Analyse eine Täterschaft einwandfrei bewiesen werden könnte. Aber eben nur könnte. So lange der DNA-Träger nicht bekannt ist, hilft das nicht wirklich weiter. Auch andere Spuren, die verfolgt werden, sind knifflig. Und wenn die Beamten dann mal erfolgreich einer Spur nachgegangen sind bis zur Person, zu der sie führt, müssen sie nicht selten feststellen, dass sie die Mühe nicht wert war.

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