2.5

Satansbrut (David Gray)

Satansbrut - David GrayDas Team ist mittlerweile bekannt: Frank Starke mit seinen Leuten: Maik Keller, Hubertus Knabe und Nadja Mückenberg. Im Gegensatz zur ersten Staffel rund um die Mordkommission Leipzig ist dieses Mal (sprich in der zweiten Staffel) jede Geschichte in sich abgeschlossen. Eine Ausnahme bilden Band 3 und 4, in denen ein nicht ganz unwesentlicher Teil buchübergreifend behandelt wird. Doch dazu später.

Im zweiten Band der Staffel zwo dreht sich alles um einen brutalen Mord, der ganz nach Satanskult ausschaut. Das passt, findet doch in Leipzig gerade das ultragrosse Wave Gotik Treffen statt, auf dem sich seltsame Gestalten zu Tausenden tummeln.

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Das Tangoluder (Martin Barkawitz)

Das Tangoluder: Jack Reilly 1 - Rob MonroeÄrgerlich, die Rezension dieses Romans habe ich schon mal geschrieben. Aus unerklärlichen Gründen ist der Text aber verschwunden, weg, nicht mehr da. Was hab’ ich gesucht. Egal, da bleibt nur, nochmal was zu schreiben.

Der Roman erschien ursprünglich unter dem Pseudonym Rob Monroe. Monroe ist in Wirklichkeit Martin Barkawitz. Der wiederum gehört zu Deutschlands fleissigsten Autoren (über 300 Romane). Anspruchsvolle Literatur schreibt er nicht. Und wird er, laut eigenen Aussagen, auch nie. Eine seiner zahlreichen Serien ist nach deren Hauptfigur, dem Privatdetektiv Jack Reilly, benannt.

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Muhland: Im Abgrund lauert der Tod (A.F. Morland)

Muhland - A.F. MorlandNa, das war jetzt eine Überraschung. Ich hab’ mir den Roman gekauft, als er im Rahmen einer Aktion kostenlos zur Verfügung stand. Ich muss schon sagen, dieses Kindle-/Amazon-Ökosystem hat durchaus seinen Reiz. Dank diesen vielen kostenlosen oder sehr günstigen (0.99 Cents) Romanen wird man tatsächlich animiert, auch mal Autoren zu lesen, die man sonst wohl eher nicht beachten würde. Aber das ist ein Thema für einen eigenen Blog-Beitrag.

Der vorliegende Roman hätte in einer Buchhandlung wohl allein wegen dem Cover keine grosse Beachtung verdient. Wer nämlich nicht grad an einer Studie über die hässlichsten Buch-Covers arbeitet, dessen Interesse dürfte durch “Muhland” kaum geweckt werden. Aber der Begriff “Heimat-Krimi”, die wenigen, aber positiven Bewertungen und der Preis von “zero” Euro haben mich dennoch dazu bewegt, das Buch zu kaufen. Wenn’s schlecht ist, gibt’s immerhin Stoff für einen Blogeintrag.

Und? Wie war’s jetzt?
Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht so recht. Wer einfach mal anfängt zu lesen, der kriegt bald mal erste Schwierigkeiten. Fast Seite für Seite werden neue Personen eingeführt. Und das ist jetzt – wenn überhaupt – nur geringfügig übertrieben. Ich habe gerade einen Blick auf meine Notizliste geworfen: 30 Namen sind da drauf. Und das sind noch nicht ganz alle. Für ein Buch mit knapp 150 Seiten (umgerechnet) schon eine beachtliche Zahl. Logisch: Da erfährt man keine tiefgehenden Dinge über die Personen, der Autor beschränkt sich auf das Wesentlichste.

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Die Heuschrecke (René Junge)

Hinweis: Dies ist Band 2 aus der Reihe um den Ex-Soldaten Simon Stark. Es empfiehlt sich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht’s zum ersten Band. 

“Die Heuschrecke” hat überhaupt nichts mit dem hüpfenden Tierchen zu tun. Es ist mehr ein Synonym für einen Immobilienhai, der wie eine Schar Heuschrecken über St. Pauli herfällt. Wenn ich’s richtig in Erinnerung habe, wird darauf auch nur zwei oder drei Mal Bezug genommen. Der Titel ist also mehr willkürlich.

Die Geschichte aus Band 1 wird fast nahtlos weiter erzählt. Simon Stark, der Ex-Soldat, der im ersten Band im Kampf gegen den wahnsinnigen Neo-Nazi Viktor Brack ordentlich einstecken musste, hat wegen den Verletzungen aus dem ersten Abenteuer beide Beine verloren. Seither rackert er sich mit Prothesen ab. Das gibt ein doch sehr ungewohntes Bild eines Helden. Endlich mal was anderes, etwas Mutiges. Wie oft gab es denn schon Helden mit körperlichen Behinderungen?

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Die grosse Wende (Larry Lash)

Heute gibt’s einen Western. Western? Ja. Western in Romanform habe ich eigentlich immer mit diesen Romanheften, die man für wenig Geld am Kiosk kriegt, in Verbindung gebracht. Und genau in diese Kategorie gehört “Die grosse Wende” meines Erachtens. Hinter dem Autoren-Pseudonym Larry Lash steckt der deutsche Schriftsteller und Kunstmaler (eigentlich in umgekehrter Reihenfolge) Bernhard Bömke († 2002). Und der hat zwischen 1950 und 1976 um die 300 (!) Westernromane geschrieben. Das bedeutet, dass Herr Bömke – wenn man ihm auch mal ein paar Wochen Urlaub zusprach – in Etwa jeden Monat einen Roman ablieferte.

Nun, unter diesen Umständen würde es Herr Bömke, wenn er noch lebte, wohl nicht übel nehmen, wenn man seinem Roman gewisse Qualitäten abspricht. Wenn Autoren wie King oder Baldacci einen Roman pro Jahr liefern, Ken Follett sogar zwei Jahre veranschlagt, dann kann ein Monatsrhythmus einfach nicht gleiches Niveau haben. Muss es aber (vielleicht) auch gar nicht. Wer Unterhaltung will, dem ist es lieber, er hat immer was zu lesen, als jeweils wieder ein Jahr warten zu müssen.

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