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Die Tote am Lago Maggiore (Bruno Varese)

Die Tote am Lago MaggioreMatteo Basso war Polizeipsychologe in Mailand, bis er aus nicht näher beschriebenen Gründen den Job schmiss und an den Lago Maggiore umzog. Da übernahm er in seinem Heimatort Cannobio die elterliche Metzgerei. Seine Mitarbeiterin Gisella wird eines Tages (damit fängt der Roman eigentlich an) tot aus dem See geborgen. Die Polizei glaubt an einen Unfall, Basso nicht. Erst nach ihrem Tod sieht Basso, dass ihm Gisella in der Nacht ihres Todes noch eine Sprachnachricht sandte, in der sie ihn um Hilfe bat. Der Roman handelt nun vom Versuch Bassos, den Mordfall an Gisella aufzuklären. Dabei hat er eigentlich keine Ahnung, wo er damit anfangen soll.

So weit mal ein Plot, der in keiner Weise irgendwie neuartig oder besonders kreativ wäre. So was hat man schon hundertmal gelesen. Aber das gilt für viele Geschichten und muss nicht unbedingt bedeuten, dass etwas schlecht ist. Krimis handeln schliesslich meistens davon, dass ein Mord aufgeklärt werden muss.

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Brückenteufel (Martin Barkawitz)

BrückenteufelJulian Koch ist ein Arschloch und wirft einen Stein von einer Autobahnbrücke. Deshalb stirbt eine junge Frau. Ein tragischer Tod, für den sich die Geschichte aber nicht wirklich interessiert. Entscheidend ist, dass es sich beim Opfer um die Braut eines Gangsters handelt. Und der hält mehr von persönlicher Rache als von gerechter Strafe durch die Staatsgewalt.

Als erstes stirbt der Freund von Julian. Der war beim Steinwurf zwar nur dabei, ist aber im Gegensatz zu Julian nicht geflüchtet. Deshalb konnten ihn die Gangster finden. Danach erwischt es den Hund von Familie Koch, dann den Grossvater. Der Grossvater überlebt schwer verletzt, der Hund nicht.

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Einsatz unter dem Eis (Alfred Bekker)

Einsatz unter dem Eis - Alfred BekkerAlfred Bekker hat (ähnlich wie Larry Lash) ziemlich viele Bücher geschrieben. Gemäss Wikipedia sind’s aktuell über 350. Dazu kommen noch über tausend Kurzgeschichten. Ein Fliessbandschriftsteller, wie er im Bilderbuche steht. Wie bei Lash bleibt aber leider auch bei Bekker die Qualität weitgehend auf der Strecke. Die Geschichte ist platt, die Dialoge nicht selten dämlich und es gibt schlicht zu viele Schreibfehler.

Der Roman erzählt die Geschichte einer militärischen Sondereinheit der UNO. Es gibt den Verdacht, dass ein geheimes Konsortium in der Antarktis unterirdische Atombombentests durchführt. Das könnte zu einem Abbrechen grosser Eismassen führen, was einen Tsunami in nie dagewesener Dimension auslösen könnte. New York wäre bald darauf unter Wasser, viele andere Städte logischerweise auch. Mark Haller und der Rest des Teams – Haller ist Deutscher, Bekker auch, deshalb ist er wohl die Hauptfigur – werden abgesetzt und versuchen, weitere Bombentests zu verhindern und die Anlage aufzuspüren. In umgekehrter Reihenfolge natürlich.

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