Die Todestherapie (Marcus Hünnebeck)

Die Todestherapie - Marcus HünnebeckDie Kommissare Lukas Sommer und Robert Drosten waren schon in “Rudeljagd” gemeinsam auf der polizeilichen Jagd. Aber in der Todestherapie ermitteln sie erstmals als Mitglieder der Kriminalermittlungstaktischen Einsatzgruppe (KEG), die Bestandteil des Bundeskriminalamtes (BKA) ist. Eine etwas umständliche Namensbezeichnung, weshalb auch Drosten und Sommer meist lediglich ihre Zugehörigkeit zum BKA erwähnen.

Junge Mädchen werden entführt und meist nach kurzer Zeit ermordet aufgefunden. Der Therapeut Gero Ruppert wird (vermutlich vom Täter) erpresst und gezwungen, die Mütter der ermordeten Mädchen in seine Gesprächstherapie aufzunehmen. Und natürlich darf er die Polizei nicht informieren, sonst würde der Mörder seine Tochter umbringen. Der Polizei entgeht aber natürlich nicht, dass wie durch ein Wunder alle hinterbliebenen Mütter von ihm in die Gesprächstherapie geladen werden. Ruppert wird zum Verdächtigen, hat aber für alle Taten ein wasserdichtes Alibi.

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NSA: Nationales Sicherheits-Amt

Nationales Sicherheits-Amt - Andreas EschbachWas wäre, wenn… Wer hat sich das nicht schon in verschiedenen Situationen gefragt. Der deutsche Erfolgsautor Andreas Eschbach, von dem ich gerade zum zweiten Mal ‘Ausgebrannt’ gelesen habe, hat sich diese Frage auch gestellt: Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer, E-Mails, Mobiltelefone und Internet gegeben hätte? Und was wäre, wenn es dem deutschen nationalen Sicherheits-Amt damals schon möglich gewesen wäre, diese ganze Kommunikation zu überwachen?

Vermutlich, man ahnt es schon, wird das ein sehr düsteres Bild geben, das Eschbach da zeichnen wird, ja zeichen muss. Ich meine, jetzt schon zu wissen, dass ich nach der Lektüre denken werde: Zum Glück war’s nicht so.

Eigentlich bin ich ja nicht der Science Fiction-Typ. Aber mit dieser philosophischlastigen Frage ‘Was wäre, wenn’ hat mich Eschbach (oder sein Verlag) jetzt doch erwischt. Ich hab’ das Buch vorbestellt und freue mich, am 28. September darin lesen zu können.

Nachtrag: Bei Amazon gibt’s eine kostenlose XXL-Leseprobe dieses Romans. Eine hervorragende Möglichkeit für den Verlag, die Leute zu packen. Aber auch eine tolle Chance, mal einen Blick in die Geschichte zu werfen und festzustellen, ob einen das anspricht oder nicht.

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Im Visier – 19. Reacher-Band (Lee Child)

Im Visier - Lee ChildEs ist nicht einfach, den Überblick über die Jack Reacher-Reihe zu behalten. Der Autor hat die Bücher schon mal nicht in der chronologischen Reihenfolge geschrieben. Zusätzlich sind die deutschen Übersetzungen aber auch nicht in der gleichen Reihenfolge wie die Originaltitel erschienen. Und letztlich sind in die Hauptreihe noch da und dort Kurzgeschichten eingeflochten worden, die irgendwie kreuz und quer einzuordnen sind.

Da ist es bezeichnend, dass in der vorliegenden E-Book-Ausgabe der falsche Titel der Originalausgabe genannt wird. Im Visier hiess im Englisch ‘Personal’, was durchaus passend erscheint. Genannt wird jedoch ‘Never go back’, das in Wahrheit den deutschen Titel ‘Die Gejagten’ trug. So weit, so gut.

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Der letzte Befehl – 16. Reacher-Band (Lee Child)

Der letzte Befehl - Lee ChildNachdem ich letzte Woche in Diane Capris Reacher-Paralleluniversum geschnuppert habe, halte ich es für passend, heute einen echten Reacher vorzustellen. “Der letzte Befehl” ist Band 16 in der mittlerweile mindestens 22 Bücher umfassenden Reihe um den Militärpolizisten Jack Reacher. Die Nummerierung bezieht sich dabei auf die Reihenfolge der Erscheinung, nicht auf die Chronologie. Leider, muss man dazu sagen. Denn der Lesespass wäre sicherlich noch etwas höher, aber als Autor kann man halt Bücher auch erst schreiben, wenn man die Idee dazu hat.

Der letzte Befehl handelt von Reachers… letztem Befehl. Er ist noch bei der Militärpolizei und noch nicht aus der Armee entlassen. Zeitlich spielt die Handlung also noch vor dem ersten Reacher-Roman “Grössenwahn”. Vermutlich sogar unmittelbar davor, denn Reacher erfährt nebenbei, dass sein Bruder in Georgia ist und möglicherweise in Problemen steckt. Würde ja passen zu “Grössenwahn”.

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Findet Jack (Diane Capri)

Findet Jack - Diane CapriDie Idee ist vermutlich nicht neu, aber äusserst vielversprechend. Man nehme eine weitherum bekannte Romanfigur und schaffe um sie eine Art Paralleluniversum. Eine Geschichte, oder, wie im Falle von Diane Capri, eine ganze Roman-Reihe, mit zum Teil gleichen Figuren, aber anderen Hauptrollen und Schauplätzen.

Konkret: Im vorliegenden Fall spielt die Geschichte 15 Jahre nach dem ersten Reacher-Roman “Grössenwahn”. Damals, Reacher-Fans erinnern sich bestimmt, ging es um einen Falschgeld-Ring, der im grossen Stil Blüten unters Volk brachte. Dies geschah über eine Stifung namens Kliner, die ihren Sitz in Margrave, Georgia, hatte. Und genau da landen nun die beiden FBI-Agenten Kim Otto und Carlos Gaspar.

Ihr Auftrag: Jack Reacher finden. Klingt simpel, für Reacher-Kenner ist aber von Anfang an klar: Das wird nichts. Wird es auch nicht. Aber auch das ist von Beginn an klar, denn Frau Capri war offenbar schon früh überzeugt, dass es nicht bei einem Roman bleiben soll. Im englischen Original sind bereits sechs Bücher in der sogenannten “Hunt for Reacher”-Serie der US-Autorin.

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