Männer sind anders. Frauen auch. (John Gray)

Bei diesem Buch handelt es sich zwar nicht um einen Roman. Aber ich stell‘ den Text hier trotzdem rein. Sonst geht das ja noch langsamer voran hier….

Der Buchtitel ist an sich noch witzig. Und das Buch hat meines Wissens den wesentlichen Teil zum finanziellen Reichtum des John Gray beigetragen. Kein Wunder, ist das Dilemma doch in jeder Mann-Frau-Beziehung die, dass die zwei nicht wirklich gleich sind. Missverständnisse, die mitunter in Streit oder gar Trennung enden, gehören meistens fest zu einer Beziehung. Normal halt. Mister Gray meint, dass es auch ohne geht. Und dieses Buch soll liefern, was es dafür braucht.

Das liest sich zu einem grossen Teil ganz amüsant, zumal man immer mal wieder sich oder seinen Partner bzw. seine Partnerin im Geschriebenen erkennt. Der Autor hat aus seiner Therapeuten-Tätigkeiten beide Geschlechter eingehend studiert und widmet sich daher beiden Seiten. Wenn die Frauen die Unterschiede zu den Männern kennen, hilft das noch wenig. Erst wenn auch die Männer wissen, warum und wo die Frauen anders sind, bringt das eine Beziehung weiter.

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Im Sturm (Tom Clancy)

Der Clancy-Roman „Im Sturm“ ist 26 Jahre alt. Vieles hat sich seither verändert. Die DDR kommt im Buch noch vor, existiert in der Realität aber nicht mehr. Und da der Roman nicht ausdrücklich in der Vergangenheit spielen soll, stört das ein bisschen. Vielleicht will man als Leser aber auch einfach nicht wahr haben, dass halt nicht jedes Clancy-Szenario auch wirklich noch so eintreffen kann.

Ansonsten ist „Im Sturm“ technik- und detaillastige Thriller-Kost für Leser, die mit Kriegs-Taktik, Marine und politischen Strategien etwas anfangen können. Geschickt verfädelt er dabei diverse, und damit meine ich wirklich zahlreiche, Geschichten zu einem Ganzen. Dabei können (müssen aber nicht) sich die Figuren der einzelnen Geschichten da oder dort begegnen. Manchmal kann die Vielzahl an Geschichtssträngen schon dazu führen, dass man sich wünschte, man hätte sich die einzelnen Hauptfiguren und Lokalitäten irgendwann notiert. Doch macht man das nicht von Beginn an, ist es zu spät. Zu spannend ist der Verlauf, um jetzt nochmals zurück zu blättern.

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Douglas Preston und Lincoln Child

Douglas Preston war mir vor meiner Lektüre von ‚Credo‚ unbekannt. Weil mir ‚Credo‘ äusserst gut gefallen hat und ich dementsprechend gerne noch das eine oder andere Buch dieses Schriftstellers lesen würde, habe ich mich mal ein bisserl schlau gemacht. Offenbar ist Mister Preston eigentlich vor allem als eine Hälfte des Autoren-Duos Preston & Child bekannt.
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