Hurenball (David Gray)

Hurenball - David GrayHinweis: Der Roman “Hurenball” ist der zweite Band in einer vierteiligen Serie verschiedener Autoren um die Mordkommission Leipzig. Es empfiehlt sich dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht’s zum Band 1 “Rampensau” von Marcus Hünnebeck

Mit “Hurenball” habe ich erst die Hälfte der Reihe um die Leipziger Moko gelesen. Aber schon jetzt ist klar: Die Idee, zu viert eine Serie zu schreiben und dabei jeweils aus Sicht einer unterschiedlichen Person zu berichten, überzeugt mich. Hünnebeck (Band 1) und Gray (Band 2) schreiben eindeutig anders. Sowas würde eigentlich stören, wenn die Hauptfiguren die gleichen sind. Aber weil Hünnebeck aus Sicht von Maik Keller, Gray jedoch aus der von Hubertus Knabe schreibt, geht das nicht nur in Ordnung, sondern macht echt Spass.

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John Puller Band 4: No Man’s Land

No Man's Land - David BaldacciDer vierte Band aus David Baldaccis John Puller-Reihe erschien bereits 2016. Die deutsche Übersetzung nahm somit zwei Jahre in Anspruch. Im August 2018 wird der Militärpolizist Puller einmal mehr ermitteln. Vermutlich wie bisher in seiner Freizeit unter Inanspruchnahme von militärischem Material, das er illegalerweise verwendet. Typisch Puller halt.

Laut Klappentext geht es im bald auf Deutsch erscheinenden “No Man’s Land” um eine Familienangelegenheit. Also für Kenner von John Puller nichts Neues. Diesmal wird sein an Demenz erkrankter Vater des Mordes beschuldigt. Puller hat laut Klappentext seine Zweifel und versucht, den Familiennamen sauber zu halten. Aber irgendetwas muss vor rund dreissig Jahren geschehen sein, das bislang nicht durchschaut wurde.

Da bin ich doch mal gespannt. Allerdings aber nicht so sehr, dass ich jeden Preis zahlen würde. Der Roman kann ab sofort vorbestellt werden. Aber ich schätze mal, bis das Buch auf meinem Kindle landet, vergeht ein weiteres Jahr. Denn noch orientiert sich der E-Book-Preis an der gebundenen Ausgabe und ist somit für meinen Geschmack einfach zu hoch.

Rampensau (Marcus Hünnebeck)

Rampensau von Marcus HünnebeckAm Biertisch können gute Ideen entstehen. Zum Beispiel die von einer Krimi-Serie um die Leipziger Mordkommission, bei der vier Autoren jeweils eine Episode schreiben. So geschehen am Autorenstammtisch von Marcus Hünnebeck. “Rampensau” ist der erste Teil, und bereits morgen erscheint der zweite Teil mit dem Titel “Hurenball“. Die Titel drei (Strassenköter) und vier (Mitgift) erscheinen dann jeweils mit einer Woche Abstand. Mal sehen, ob ich jeweils vor Erscheinen des nächsten Buches die Rezi hinbekomme.

In “Rampensau” erzählt Hünnebeck die Ermittlungen rund um einen Promi-Mord, bei dem TV-Moderator Sven Albrecht ins Fadenkreuz der Polizei kommt. Hat er, der sonst in seinen Sendungen die Polizei wegen schlechter Arbeit tadelt, jetzt selber ein Verbrechen begangen und seine Partnerin ermordet? Ist der Hinweis auf eine Stalkerin bloss Bestandteil des Plans oder ist Albrecht wirklich schuldlos?

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Donald Trump und das Haarteil des Grauens (Greg Sisco)

Donald Trump und das Haarteil des GrauensOje. Da habe ich für einmal gedacht, mal die gewohnten Pfade der Romanlektüre zu verlassen und prompt gelange ich an einen literarischen Trash der Extra-Klasse. Trash, genau das richtige Wort. Wenn zweitklassige Filme gerne als B-Movies bezeichnet werden, dann müsste das hier ein C- oder D-Movie sein.

Das Buch von Greg Sisco wird als Satire beworben. Damit hat es auch meine Aufmerksamkeit bekommen, denn ich mag Satire. Aber seit ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen habe, weiss ich, dass es offenbar verschiedene Verständnisse von Satire gibt. Ja, es gibt durchaus Momente, in denen ich Schmunzeln konnte oder sogar neidlos gestehen musste, dass dem Autor ein netter Vergleich gelungen ist. Aber obwohl der Umfang mit weniger als 140 Seiten eher bescheiden ist, sind solche Glanzmomente extrem rar.

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Im Sommer sterben (Michael Theurillat)

Im Sommer sterbenEin Zürcher Banker wird auf einem Golfplatz erschossen. Völlige Ahnungslosigkeit bei der Polizei. Kommissar Eschenbach, die Hauptfigur in Theurillats Erstlingswerk, übernimmt den Fall und kommt ewig nicht vom Fleck. Und diese gefühlte Ewigkeit für Eschenbach färbt irgendwie auch auf den Leser ab. Denn in Theurillat Debütroman “Im Sommer sterben” geschieht seitenweise so wenig, dass man es eigentlich getrost als ‘nichts’ bezeichnen könnte. Ganze Kapitel handeln von Ermittlungen, Gesprächen, Gedanken, die den Figuren zwar etwas Leben einhauchen und vielleicht auch ein wenig Zürcher Stadtstimmung vermitteln, die Geschichte an sich aber eigentlich nicht voran bringen.

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