Meteor (Dan Brown)

Wenn ich mir gleich so viel Zeit fürs Lesen nehme, dann steckt ein ganz besonders spannendes Buch dahinter. Und das ist ‚Meteor‘ in der Tat. Zwar aus dem Jahre 2003 und damit nicht mehr wirklich neu. Aber für den, der einen Roman zum ersten Mal liest, ist er halt immer neu.

Ein unglaublicher Fund der Nasa ist zentrales Thema. Der Verdacht, dass von höchster Stelle ein Betrug noch nie dagewesenen Ausmasses geplant ist, treibt die Geschichte voran. Dazwischen gehen Dinge schief, weil den falschen Menschen vertraut wird. Und es scheint alles anders, als es am Ende tatsächlich ist. Typisch Thriller halt. Und doch nicht.

Brown berührt mit der Idee, dass ausserirdisches Leben entdeckt wurde, irgendwie jeden Menschen. Die Frage nach dem Sinn und eben danach, ob da draussen noch anderes Leben besteht, hat doch jeden schon irgendwann beschäftigt.

Geschickt entwickelt Dan Brown die üblichen mehreren Handlungsstränge und bringt sie in einer Art Finale glaubwürdig zusammen.

Absolute Pflichtlektüre für Thriller-Fans. Und dringende Bitte für eine Verfilmung nach Hollywood.

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Die Akte Odessa (Frederick Forsyth)

Der Schriftsteller Frederick Forsyth ist sowas wie eine Legende unter den Thriller-Autoren. Am bekanntesten war mir „Der Schakal“, den ich erst in der neuen, dann in der älteren Version gesehen und schliesslich noch gelesen habe. Ein Hammer-Thriller.

Der hier vorliegende Roman mit dem Titel „Die Akte Odessa“ dümpelt da in meinen Augen schon mehr im Teich der Einheitsware umher. Der Leser erfährt viel aus der schicksalsschweren Nazi-Zeit. Auch wenn einiges Fiktion ist, entspringen die geschilderten Geschehnisse ihrem Sinn nach eher der Fantasie der perversen Nazi-Führer als der des Autors.

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Weltsichten (Alex Brümmer/Peter Glöckner)

Ganze fünf Jahre waren die beiden Ostdeutschen anfangs 90er Jahre mit dem Fahrrad unterwegs. Dabei ging es rund um die Welt – Naher Osten, Afrika, Asien, Südamerika, Nordamerika, Sibirien – das volle Programm halt.

Die beiden sind mittlerweile Freunde, kannten sich bei der Abfahrt aber noch überhaupt nicht und hatten rein zufällig zusammen gefunden, kurz vor der Abreise.

In diesem Buch geben sie uns einen Einblick in ihr Tagebuch, alltäglich und weniger alltägliche Erlebnisse. Manchmal lustig, manchmal traurig oder ärgerlich, immer aber ungeschminkt, kurz und prägnant.

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