Fünf vor zwölf (David Baldacci)

Hinweis: “Fünf vor zwölf” ist der fünfte Band in der Reihe um “King & Maxwell”. Es empfiehlt sich, diese Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht es zum ersten Band. 

Sean King und Michelle Maxwell werden von einem befreundeten Anwalt angeheuert, die Unschuld eines seiner Mandaten zu beweisen. Noch bevor die zwei ankommen und sich über den Stand der Dinge informieren lassen können, wird der Anwalt umgebracht. Ausgerechnet die beiden entdecken die Leiche. Und weil ausser Michelle und Sean weit und breit niemand beim Opfer ist, gelten die zwei schon mal als Tatverdächtige. Tolle Ausgangslage. Aber ungefähr so fängt die Geschichte tatsächlich an, von einem sehr düster-unheimlichen Intro abgesehen, das einen an Folterszenen erinnert, obwohl es keine zu sein scheint.

Der eingebuchtete Mandant heisst Edgar Roy und spricht kein Wort mehr und hat seine Augen nur noch leer auf einen fiktiven Punkt irgendwo im Nirgendwo gerichtet. Das ist keine grosse Hilfe für zwei Ermittler, die seine Unschuld beweisen sollen, aber noch nicht einmal richtig wissen, wer er ist. Denn die berufliche Vergangenheit, die Roy hat,, schein je länger je weniger dem zu entsprechen, was man Sean und Michelle gegenüber erzählte. Da muss mehr dahinter stecken.

Leider gibt’s mit jedem Schritt, den die beiden der Sache näher kommen, eine Leiche mehr auf der Bühne des Geschehens. Und nur der Leser weiss irgendwann, worum’s eigentlich geht, wer dahinter steckt und warum die Dinge geschehen, die eben geschehen. Doch auch als Leser wird man ordentlich an der Nase herumgeführt, entpuppt sich am Ende doch so einiges nochmals anders als man zu wissen meinte.

Roy war offenbar ein Superhirn im Dienste der Geheimdienste, der die unglaublichsten Analytiker-Fähigkeiten gepaart mit einem mehr als nur fotografischen Gedächtnis hatte. Als “Verrückter”, den er zu sein scheint, ist er natürlich keine Hilfe mehr. Und als Verurteilter – sollte er tatsächlich des Mordes schuldig gesprochen werden – auch nicht. Aber er ist eine Gefahr, da er die ganze Fülle an Geheimnissen der USA und ihrer Geheimdienste kennt, in seinem Gedächtnis hat. Das Risiko, dass er irgendwann etwas ausplappert oder unter Folter feindlichen Mächten verrät, ist zu gross.

So ist die Frage: Schaffen King und Maxwell eher, Roys Unschuld und die Verschwörung dahinter zu beweisen oder werden die geheimen Mächte schneller mit der Eliminierung Roys sein?

Das grosse Auge muss man zudrücken wenn es um die gedanklichen Fähigkeiten von Roy und seiner früheren Arbeit für die Geheimdienste geht. Obwohl, ich bin natürlich kein Wissenschafter und kann nicht wirklich beurteilen, ob es so was geben könnte. So richtig glaubwürdig klingt’s jedenfalls nicht. Ansonsten: Top-Unterhaltung von Beginn an.

Meine Wertung:

 

-> Jetzt bei Amazon bestellen

 

Besucherwertung:
[Total: 2 Average: 3.5]

 

 

12.12./17.12.

Fünf vor zwölf (David Baldacci)
Tagged on:                         

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du dich damit einverstanden.

Schließen