61 Stunden – 13. Reacher-Roman (Lee Child)

Von Anfang an ist klar: Da passiert etwas, und zwar in 61 Stunden. Was? Keine Ahnung. Stunde um Stunde erzählt Lee Child in seiner gewohnt spannenden Art, was in dem verschlafenen Städtchen Bolton in South Dakota geschieht. Nur aus Zufall trifft auch die Hauptfigur Jack Reacher in Bolton ein, sein Ziel war das nicht, ein Unfall seines Busses ist der Grund.

Die Polizei verhält sich merkwürdig. Rasch begreift Reacher: Da ist was am Laufen, und das hat nichts mit dem bitterkalten Schneesturm zu tun. Nach anfänglichem Misstrauen will ihn die örtliche Polizei plötzlich in den Polizeidienst einspannen. Er hilft am Rande bei der Aufklärung eines Mordes, jedoch vorläufig ohne Erfolg. Und er erfährt, dass eine wichtige Zeugin in der Stadt lebt, die unbedingt zu beschützen ist. Sie soll die Übergabe von Drogen beobachtet haben und bereit sein, gegen den lange gesuchten Bandenchef auszusagen.

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Underground – 13. Reacher-Band (Lee Child)

Uff, der war krass. Nachdem mich Lee Child in seinem vorherigen Roman „Outlaw“ nicht absolut zu überzeugen vermochte, schöpft er in „Underground“ wieder aus dem Vollen.

Reacher ist in der New Yorker U-Bahn unterwegs und bemerkt eine Frau, die offensichtlich ein Attentat plant. Beim Versuch, einen Anschlag zu verhindern, spricht er sie an. Die Frau will eindeutig keinen Anschlag verüben, zieht statt dessen einen Revoler, hält ihn sich an den Kopf und drückt ab. Und ab da gerät alles aus den Fugen.

Dass die Polizei in massiver Anzahl auftaucht, damit rechnet Reacher. Dass aber seltsame Agenten, die offensichtlich in offizieller Mission unterwegs sind, sich aber auszuweisen weigern, kann Jack Reacher nicht einordnen. Als er dann nach dem Verlassen des Polizeigebäudes nochmals von einer Gruppe Männern angesprochen wird, verwundert ihn noch mehr.

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Outlaw – 12. Reacher-Band (Lee Child)

Es spricht grundsätzlich ja für sich, dass ich mit „Outlaw“ tatsächlich den zwölften Jack Reacher-Roman in Folge gelesen habe. So etwas habe ich nicht mal mit Tom Clancy-Büchern gemacht, die ich vor einigen Jahren für unschlagbar hielt.

Die Reacher-Romane zeichnen sich durch viel Spannung aus, hier und da ziemlich viel Action und einem Typen, der mit James Bond verwandt sein könnte und fast alles im Alleingang schafft. Das war die Rezeptur der letzten elf Bände, das ist sie auch in „Outlaw“. Und doch ist „Outlaw“ in meinen Augen etwas anders. Vielleicht der schlechteste Reacher bislang.

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