Child Lee

61 Stunden – 14. Reacher-Roman (Lee Child)

Von Anfang an ist klar: Da passiert etwas, und zwar in 61 Stunden. Was? Keine Ahnung. Stunde um Stunde erzählt Lee Child in seiner gewohnt spannenden Art, was in dem verschlafenen Städtchen Bolton in South Dakota geschieht. Nur aus Zufall trifft auch die Hauptfigur Jack Reacher in Bolton ein, sein Ziel war das nicht, ein Unfall seines Busses ist der Grund.

Die Polizei verhält sich merkwürdig. Rasch begreift Reacher: Da ist was am Laufen, und das hat nichts mit dem bitterkalten Schneesturm zu tun. Nach anfänglichem Misstrauen will ihn die örtliche Polizei plötzlich in den Polizeidienst einspannen. Er hilft am Rande bei der Aufklärung eines Mordes, jedoch vorläufig ohne Erfolg. Und er erfährt, dass eine wichtige Zeugin in der Stadt lebt, die unbedingt zu beschützen ist. Sie soll die Übergabe von Drogen beobachtet haben und bereit sein, gegen den lange gesuchten Bandenchef auszusagen.

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Underground – 13. Reacher-Band (Lee Child)

Uff, der war krass. Nachdem mich Lee Child in seinem vorherigen Roman “Outlaw” nicht absolut zu überzeugen vermochte, schöpft er in “Underground” wieder aus dem Vollen.

Reacher ist in der New Yorker U-Bahn unterwegs und bemerkt eine Frau, die offensichtlich ein Attentat plant. Beim Versuch, einen Anschlag zu verhindern, spricht er sie an. Die Frau will eindeutig keinen Anschlag verüben, zieht statt dessen einen Revoler, hält ihn sich an den Kopf und drückt ab. Und ab da gerät alles aus den Fugen.

Dass die Polizei in massiver Anzahl auftaucht, damit rechnet Reacher. Dass aber seltsame Agenten, die offensichtlich in offizieller Mission unterwegs sind, sich aber auszuweisen weigern, kann Jack Reacher nicht einordnen. Als er dann nach dem Verlassen des Polizeigebäudes nochmals von einer Gruppe Männern angesprochen wird, verwundert ihn noch mehr.

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Outlaw – 12. Reacher-Band (Lee Child)

Es spricht grundsätzlich ja für sich, dass ich mit “Outlaw” tatsächlich den zwölften Jack Reacher-Roman in Folge gelesen habe. So etwas habe ich nicht mal mit Tom Clancy-Büchern gemacht, die ich vor einigen Jahren für unschlagbar hielt.

Die Reacher-Romane zeichnen sich durch viel Spannung aus, hier und da ziemlich viel Action und einem Typen, der mit James Bond verwandt sein könnte und fast alles im Alleingang schafft. Das war die Rezeptur der letzten elf Bände, das ist sie auch in “Outlaw”. Und doch ist “Outlaw” in meinen Augen etwas anders. Vielleicht der schlechteste Reacher bislang.

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Trouble (11. Reacher-Band) – Lee Child

10-30. Offizier in Not. Ein militärischer Hilfecode, der in Form einer Einzahlung auf Jack Reachers Konto zu finden ist. Reacher findet rasch heraus, von wem die Einzahlung stammt und weiss sofort, dass es sich dabei nicht um eine Bagatelle handeln kann.

Offenbar hat jemand einen alten Kameraden aus Jacks früherer Eliteeinheit umgebracht. Reacher und Neagley, die Kameradin, die den Hilferuf abgesetzt hat, versuchen die verbliebenen Team-Mitglieder zusammen zu trommeln. Doch von keinem kommt eine Antwort. Es scheint, dass nur noch sie zwei übrig sind.

Das ist dann nicht ganz der Fall, aber immerhin die Hälfte der ehemaligen Militärprofis hat sich offenbar von Zivilisten überlisten lassen. Der Gegner darf somit nicht unterschätzt werden. Doch wo beginnt man, wenn man überhaupt nichts in der Hand hat?

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Way Out – 10. Reacher-Band (Lee Child)

Mich stören ein paar Dinge an Jack Reacher. Die Fantasie bezüglich Gewalt, die Lee Child offenbar hat, kommt in “Way Out” zwar nicht in jedem Fall zur Anwendung, wird aber deutlich genug beschrieben.

Dass ein stetig Reisender möglichst kein Gepäck dabei haben will, leuchtet ein. Aber dass er ein paar Tage lang getragene Kleider regelmässig wegwirft und sich einfach neue kauft, will mich nicht so recht überzeugen, begeistern schon gar nicht.

Reacher erträgt es nicht, sesshaft zu werden. Doch obschon er in jedem Roman mit der weiblichen Protagonistin ins Bett steigt und sozusagen eine Beziehung eingeht, verschwindet er von der Bildfläche, sobald der Rauch des letzten Showdown-Schusses verzogen ist.

Ausserdem ist der deutsche Titel so was von dämlich. Er ist nämlich nicht einmal deutsch, sondern englisch. Aber statt dass man – wenn schon englisch –  einfach den Original-Titel “Hard Way” übernahm, hat man einen anderen Zwei-Wort-Titel gewählt. Dahinter wird irgendeine Überlegung stecken, die ich wohl nie verstehen würde. So weit, so gut. Darüber hinaus ist “Way Out” ein solider und extrem spannender Thriller. Wohl einer der besten Reacher-Romane bisher.

Der ehemalige Militärpolizist wird durch zufällige Umstände von einem Ex-Militär namens Lane angeheuert, der mittlerweile eine Art Privatarmee führt. Doch das ist nicht der Grund, warum dieser Reacher einstellen will, viel mehr soll Reacher ihm in einem Entführungfall helfen. Seine Frau mit ihrem Kind wurde nämlich entführt. Man verlangt Geld. Viel Geld. Erst eine Million. Dann weitere fünf. Und später noch mehr.

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