Söldner des Geldes (Peter Beck)

Peter Beck ist ein Schweizer Autor, von dem ich bislang nichts hörte. Damit ist er in bester Gesellschaft, denn ich meine generell, dass man zu wenig hört von Schweizer Schriftstellern. Bei meinem letzten Einkauf habe ich aber ein knappes Dutzend Bücher von CH-Autoren in den Warenkorb gepackt, und da war Beck eben auch dabei.
Sein Schreibstil, der manchmal fast telegrammähnlich daherkommt, ist gewöhnungsbedürftig. Für mich jedenfalls. Kurze Sätze mag ich. Wenn zwischen großen geographischen Hüpfern aber nur ein Satz liegt, finde ich das dann doch zu knapp.

Weniger sei mehr, sagt man. Bei Beck ist das manchmal des Guten zu viel. Immerhin muss man sich nicht durch absatzweise Umschreibungen quälen. Es geht zügig voran. Erstaunlich, dass Beck in diesem Stil trotzdem über 400 Seiten füllen konnte.

Mit wenigen Ausnahmen – die gerne etwas ausführlicher sein dürften – wird die Geschichte aus Sicht von Winter erzählt, so dass kaum zeitliche Sprünge gemacht werden.

Der knapp angebundene Schreibstil des Autors findet man auch in der Hauptfigur, Tom Winter, wieder. Eher wortkarg und mit vielen spontanen Gedanken ermittelt der zielstrebig.

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