Autoren von A bis Z

Bessessen (Kerstin Sjöberg)

Besessen - Kerstin SjöbergGut. Die Geschichte, die mit Kooma begonnen hat, geht weiter. Auch “Bessessen” ist eine Kurzgeschichte. Aber wenn man sie mit Kooma zusammen betrachtet, ist es schon eine etwas längere Kurzgeschichte. Und, jetzt habe ich ja Grund zu der Annahme, mit “Todeskarte” wird sie weiter fortgesetzt.

Mikael Häkkinen ist immer noch im Koma. Bei einem der zahlreichen Krankenhausbesuche wird sein Kollege Veikko Lindström von einer Frau gebeten, ihr zu helfen. Ihre Tochter sei entführt worden, vermutlich vom Vater, der Mitglied in einer fundamentalistischen Sekte.

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Kooma (Kerstin Sjöberg)

Kooma - Kerstin SjöbergEs steht sogar auf dem Cover. Trotzdem bin ich bei dem wunderschönen Cover einfach davon ausgegangen, dass es ein vollwertiger Roman sein muss. Bei Kooma handelt es sich aber um eine Kurzgeschichte (konkret knapp 30 Seiten), die sich um ein Team der finnischen Mordermittler dreht.

Bei der Jagd auf einen Serientäter geschieht ein Unfall, bei dem sich ein Polizist schwere Verletzungen zuzieht und im Koma landet. In der finnischen Sprache hat das Wort ein O mehr, womit sich der Romantitel erklärt.

In der Folge ermitteln die restlichen Beamten umso verbissener nach dem Mörder, der sie scheinbar ständig an der Nase herumführt. Spuren, die an den Tatorten gefunden werden, entpuppen sich regelmässig als bewusst hinterlassene Köder des Täters.

 

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Die Blutfinca (Jorge de la Piscina)

Die Blutfinca - Jorge de la PiscinaEin ehemaliger Polizist des BKA, Marc Renner, will sein Rentnerdasein auf Mallorca geniessen. Als Gastronom eröffnet er ein Restaurant, die erste Saison steht bevor. Und just jetzt geschehen grausame Morde im idyllischen Dorf. Renner wird ungewollt miteinbezogen und sieht sich bald wieder als Ermittler auf Verbrecherjagd, unterstützt von seinem neuen Freund Luca von der örtlichen Polizei.

Das wär’ dann mal die Geschichte in Kurzform. Es braucht wenig Fantasie, um zu erahnen, dass Marc Renner die Morde sozusagen im Alleingang löst. Was die Qualität der Geschichte angeht, ist der erste Renner-Roman nicht so… der Renner.

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Blut und Zorn (Marcus Hünnebeck)

Blut und Zorn - Marcus HünnebeckDas Hünnebeck-Universum hat eine weitere Episode erhalten: Blut und Zorn ist ein Krimi mit dem bewährten Ermittler-Duo Robert Drosten und Lukas Sommer in den Hauptrollen. Auch wenn Katharina Rosenberg und Viola Leupel darin vorkommen, gibt es keinen weiteren Bezug zu früheren Geschichten.

Wie schon so oft geht es um einen Mord, dann um einen zweiten. Dann werden Zusammenhänge entdeckt, die den Schluss nahelegen, dass es sich um einen Serientäter handeln könnte. Dann geschieht Mord Nummer drei, die Serienmörder-These ist bestätigt. Und dann, ja, dann tritt so was wie das Hünnebeck-Rezept in Kraft. 🙂

Gekonnt führt der erfolgreiche Krimi-Autor ab da nämlich die Leserschaft in die Irre. Bald scheint klar, wer der Mörder ist (zumindest dem Leser, den Ermittlern noch nicht). Doch je mehr Hünnebecks man schon gelesen hat, desto klarer ist einem, dass man da nur wieder dem Autoren auf den Leim gehen sollte. Oder ist ist das jetzt so ein Doppeltrick, bei dem der Autor einen Köder auswirft, den mal rasch als solchen zu erkennen scheint, der dann aber gar keiner ist?

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NSA – Nationales Sicherheits-Amt (Andreas Eschbach)

Nationales Sicherheits-Amt - Andreas EschbachFür die meisten Eschbach-Romane konnte ich mich bislang nicht begeistern. Das liegt daran, dass der deutsche Erfolgsautor gerne im Sci-Fi-Bereich schreibt und ich mit eben diesem Bereich nicht viel anfangen kann. Die wenigen Bücher, die ich von Andreas Eschbach las, haben mich aber stets begeistert. Und die Kombination aus Nazi-Regime und heutiger Technologie haben mich neugierig gemacht. Der geschickt gewählte Titel des Buches und des zivilen deutschen Geheimdienstes NSA hat sicherlich auch zur Neugierdesteigerung beigetragen.

Im Wesentlichen geht’s im neuesten Werk von Andreas Eschbach um eine Frage: Was wäre, wenn es im Dritten Reich bereits moderne Technologien wie Internet, Mail und Mobiltelefonie sowie die dadurch mögliche Überwachung gegeben hätte. Die Antwort gibt Eschbach nur im Ansatz, aber mehr ist auch nicht nötig. Denn kaum einer will sich das wirklich in letzter Konsequenz ausmalen. Denn es ist klar: Es käme nichts Schönes dabei heraus

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