Child Lee

Outlaw – 12. Reacher-Band (Lee Child)

Es spricht grundsätzlich ja für sich, dass ich mit „Outlaw“ tatsächlich den zwölften Jack Reacher-Roman in Folge gelesen habe. So etwas habe ich nicht mal mit Tom Clancy-Büchern gemacht, die ich vor einigen Jahren für unschlagbar hielt.

Die Reacher-Romane zeichnen sich durch viel Spannung aus, hier und da ziemlich viel Action und einem Typen, der mit James Bond verwandt sein könnte und fast alles im Alleingang schafft. Das war die Rezeptur der letzten elf Bände, das ist sie auch in „Outlaw“. Und doch ist „Outlaw“ in meinen Augen etwas anders. Vielleicht der schlechteste Reacher bislang.

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Trouble (11. Reacher-Band) – Lee Child

10-30. Offizier in Not. Ein militärischer Hilfecode, der in Form einer Einzahlung auf Jack Reachers Konto zu finden ist. Reacher findet rasch heraus, von wem die Einzahlung stammt und weiss sofort, dass es sich dabei nicht um eine Bagatelle handeln kann.

Offenbar hat jemand einen alten Kameraden aus Jacks früherer Eliteeinheit umgebracht. Reacher und Neagley, die Kameradin, die den Hilferuf abgesetzt hat, versuchen die verbliebenen Team-Mitglieder zusammen zu trommeln. Doch von keinem kommt eine Antwort. Es scheint, dass nur noch sie zwei übrig sind.

Das ist dann nicht ganz der Fall, aber immerhin die Hälfte der ehemaligen Militärprofis hat sich offenbar von Zivilisten überlisten lassen. Der Gegner darf somit nicht unterschätzt werden. Doch wo beginnt man, wenn man überhaupt nichts in der Hand hat?

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Way Out – 10. Reacher-Band (Lee Child)

Mich stören ein paar Dinge an Jack Reacher. Die Fantasie bezüglich Gewalt, die Lee Child offenbar hat, kommt in „Way Out“ zwar nicht in jedem Fall zur Anwendung, wird aber deutlich genug beschrieben.

Dass ein stetig Reisender möglichst kein Gepäck dabei haben will, leuchtet ein. Aber dass er ein paar Tage lang getragene Kleider regelmässig wegwirft und sich einfach neue kauft, will mich nicht so recht überzeugen, begeistern schon gar nicht.

Reacher erträgt es nicht, sesshaft zu werden. Doch obschon er in jedem Roman mit der weiblichen Protagonistin ins Bett steigt und sozusagen eine Beziehung eingeht, verschwindet er von der Bildfläche, sobald der Rauch des letzten Showdown-Schusses verzogen ist.

Ausserdem ist der deutsche Titel so was von dämlich. Er ist nämlich nicht einmal deutsch, sondern englisch. Aber statt dass man – wenn schon englisch –  einfach den Original-Titel „Hard Way“ übernahm, hat man einen anderen Zwei-Wort-Titel gewählt. Dahinter wird irgendeine Überlegung stecken, die ich wohl nie verstehen würde. So weit, so gut. Darüber hinaus ist „Way Out“ ein solider und extrem spannender Thriller. Wohl einer der besten Reacher-Romane bisher.

Der ehemalige Militärpolizist wird durch zufällige Umstände von einem Ex-Militär namens Lane angeheuert, der mittlerweile eine Art Privatarmee führt. Doch das ist nicht der Grund, warum dieser Reacher einstellen will, viel mehr soll Reacher ihm in einem Entführungfall helfen. Seine Frau mit ihrem Kind wurde nämlich entführt. Man verlangt Geld. Viel Geld. Erst eine Million. Dann weitere fünf. Und später noch mehr.

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Sniper (9. Reacher-Band) – Lee Child

Wow! Romane sind natürlich Geschmacksache. Aber für mich war das einer der spannendsten Reacher überhaupt. Lee Child hat ihn wiederum in der dritten Person geschrieben, was ihm Ausflüge in diese oder jene Richtung ermöglichten und beim Leser zur Spannung auch noch Abwechslung besorgt, weil man miterlebt, was die Ermittler unternehmen, was Reacher tut und wie sich die Verbrecher organisieren. Den Hauptteil der Geschichte begleitet der Schreiber allerdings die Hauptperson, Jack Reacher.

Der ist gerade in eine Stadt gekommen, weil er von einem Attentat hörte, das ein ihm bekannter ehemaliger Soldat verrichtet haben soll. Zu viel will ich nicht verraten, deshalb schreibe ich hier mal nicht, warum genau das Reacher zu einer Reise nach Indiana bewegte.

Was von Beginn an nach glasklarer Kiste ausschaut, bekommt nach und nach Sprünge in der Glaubwürdigkeit. Was ist hier wirklich vorgefallen? Wer was gemacht hat, scheint weitgehend klar zu sein. Doch warum? Und warum auf diese nicht einleuchtende Weise, mit so vielen Spuren.

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Die Abschussliste (8. Reacher-Band) – Lee Child

Huch, bereits der achte Jack Reacher, den ich in Folge lesen. Klar, da muss was dran sein, sonst hätte ich bereits länger aufgehört. Und so ist es auch tatsächlich. Obwohl, eigentlich will ich seit einiger Zeit den Film „Sniper“ mit Scientology-Cruise schauen. Und wenn immer möglich lese ich gerne zuerst das Buch, ehe ich den Film dazu schaue. Und da ich die Reihenfolge nicht durcheinander bringen wollte, lese ich eben Roman um Roman, bis ich endlich zu Sniper komme. Und das dürfte, wenn’s mir recht ist, der nächste sein.

Von wegen Reihenfolge: „Die Abschussliste“ ist zwar der achte Roman, den Lee Child über den Militärpolizisten Jack Reacher geschrieben hat, aber chronologisch gehört er vor die anderen, handelt er doch von einem seiner Fälle, als er noch bei der Army aktiv war, während die anderen die Zeit danach betreffen. Ich bin mir da jeweils nicht so schlüssig: Sollte man die Romane in der Reihenfolge lesen, in der sie erschienen, oder macht es Sinn, sie chronologisch zu lesen? Das funktioniert natürlich ohnehin nur, wenn man wie in meinem Fall bei Jack Reacher viele Jahre Rückstand hat.

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