Child Lee

Der Einzelgänger – Jack Reacher-Geschichten (Lee Child)

Der Einzelgänger - Lee Child

Dies ist ein typisches Reacher-Buch, ohne ein typisches Reacher-Buch zu sein.

Für einmal erzählt uns Lee Child nämlich nicht eine Reacher-Story, sondern gleich deren zwölf. Alle in einem Buch verpackt.

Richtig geraten, das müssen logischerweise Kurzgeschichten sein. Und sie handeln aus völlig verschiedenen Epochen des Lebens von Jack Reacher.

Angefangen in seiner Zeit als Kind und Jugendlicher, als sein Vater, der in der Armee diente, alle paar Monate versetzt wurde und deshalb immer neue Abenteuer auf Jack und seinen Bruder Joe warteten, bis zum erwachsenen Reacher, der in den rund zwanzig bisher erschienenen Bücher bekannt wurde.

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Im Visier – 19. Reacher-Band (Lee Child)

Im Visier - Lee ChildEs ist nicht einfach, den Überblick über die Jack Reacher-Reihe zu behalten. Der Autor hat die Bücher schon mal nicht in der chronologischen Reihenfolge geschrieben. Zusätzlich sind die deutschen Übersetzungen aber auch nicht in der gleichen Reihenfolge wie die Originaltitel erschienen. Und letztlich sind in die Hauptreihe noch da und dort Kurzgeschichten eingeflochten worden, die irgendwie kreuz und quer einzuordnen sind.

Da ist es bezeichnend, dass in der vorliegenden E-Book-Ausgabe der falsche Titel der Originalausgabe genannt wird. Im Visier hiess im Englisch ‘Personal’, was durchaus passend erscheint. Genannt wird jedoch ‘Never go back’, das in Wahrheit den deutschen Titel ‘Die Gejagten’ trug. So weit, so gut.

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Der letzte Befehl – 16. Reacher-Band (Lee Child)

Der letzte Befehl - Lee ChildNachdem ich letzte Woche in Diane Capris Reacher-Paralleluniversum geschnuppert habe, halte ich es für passend, heute einen echten Reacher vorzustellen. “Der letzte Befehl” ist Band 16 in der mittlerweile mindestens 22 Bücher umfassenden Reihe um den Militärpolizisten Jack Reacher. Die Nummerierung bezieht sich dabei auf die Reihenfolge der Erscheinung, nicht auf die Chronologie. Leider, muss man dazu sagen. Denn der Lesespass wäre sicherlich noch etwas höher, aber als Autor kann man halt Bücher auch erst schreiben, wenn man die Idee dazu hat.

Der letzte Befehl handelt von Reachers… letztem Befehl. Er ist noch bei der Militärpolizei und noch nicht aus der Armee entlassen. Zeitlich spielt die Handlung also noch vor dem ersten Reacher-Roman “Grössenwahn”. Vermutlich sogar unmittelbar davor, denn Reacher erfährt nebenbei, dass sein Bruder in Georgia ist und möglicherweise in Problemen steckt. Würde ja passen zu “Grössenwahn”.

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Die Gejagten – 18. Reacher-Band (Lee Child)

Endlich: Jack Reacher trifft Susan Turner, die Frau, die er seit seinem ersten Telefongespräch in “61 Stunden” nicht mehr aus dem Kopf bringt. Ganze drei Romane sind ihm dazwischen gekommen, ehe er endlich in Virginia eintrifft… und gleich verhaftet wird. Er soll einen Typen krankenhausreif geschlagen haben. Und der starb wenige Tage später an den Folgen der Verletzungen. Doch das liegt sechzehn Jahre zurück, was soll das?

Susan Turner wurde ihres Amtes enthoben und steckt im Knast. Und da landet Jack auch bald, weil er eines Mordversuchs verdächtigt wird am Anwalt von Turner. Und, als wäre das alles nicht schon genug, hat Reacher noch eine Vaterschaftsklage am Hals.

Auf sehr trickreiche und riskante Art flüchtet er jedoch wieder aus dem Gefängnis und nimmt Susan Turner mit. Gemeinsam sind sie nun auf der Flucht, vorerst auf Distanz, später – logo – sozusagen ein Paar. Aber das ist nur Nebensache. Die Hauptsache entwickelt sich nach und nach, in einer Art, die man anfangs kaum erahnen kann und einen beim Lesen gnadenlos sagen lässt: “Ein Kapitel noch, dann schlafe ich.” Immer wieder.

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Der Anhalter – 17. Reacher-Band (Lee Child)

Sehr gut, sehr gut. Von der ersten Seite an spannend und nur weil zwischendurch auch andere Pflichten rufen, legt man das Buch danach überhaupt je zur Seite. So muss es sein, so liebe ich es. 

Reacher landet aus seinem letzten Abenteuer direkt im nächsten. “Der Anhalter” schliesst nahtlos an den vorherigen Roman an. Die Ex-Frau von Duncan aus “Wespennest” lädt Reacher gerade an einem Autobahnkreuz aus, wo er eineinhalb Stunden später von zwei Männern und einer Frau mitgenommen wird. Damit beginnt die Geschichte.

Das Trio wirkt erst wie ein Geschäftsteam, nach und nach entdeckt Reacher aber Widersprüche. Und je weiter die Fahrt geht, desto seltsamer wirken die drei. Als dann die Frau auf der Rückbank über den Spiegel mit Reacher Augenkontakt aufnimmt und ihm geheimnisvolle Zeichen mit Zwinkern vermittelt, weiss Reacher: Da ist was faul.

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