Zusammenfassung eines Ludlum-Romans

Ich bin ein Fan von GetAbstract. Man kriegt da (gegen zugegebenermassen viel Geld) Zusammenfassungen von Sachbüchern zu x-beliebigen Themen. Das verschafft einen den Überblick über ein Thema, ohne dass man das ganze Buch lesen muss.

Die Idee, Zusammenfassungen von Büchern anzubieten, scheitert aber an jedem Roman. Denn hier geht’s schliesslich auch nicht darum, ein paar Kerngedanken auszuformulieren, sondern über möglichst lange Zeit beste Unterhaltung zu vermitteln. Umso erstaunlicher, wenn jemand ausgerechnet von einem Ludlum-Roman eine Zusammenfassung wünscht.

Da kann’s ja wohl nur darum gehen, dass jemand seine Hausaufgaben abgeben will, ohne sie wirklich machen zu müssen. 🙂

Hüte dich vor dem Kindle

Amazon als wohl weltgrösster Buchhändler bietet seit Jahren den Kindle als E-Book-Reader an. Man müsste meinen, dass die damit den elektronischen Buchhandel längst revolutionieren und für sich entscheiden konnten. Doch wenn man von der Buchbranche hört, dass nach wie vor nur ein tiefer einstelliger Prozentsatz des Umsatzes auf die E-Books fällt, scheint dem nicht so zu sein.

Wenn man sich die Sache genauer anschaut, versteht man auch wieso. Der Kindle kann das am weitesten verbreitete Format EPUB nämlich nicht lesen und setzt stattdessen auf eine amazoneigene Dateierweiterung, mit der wiederum so ziemlich alle anderen Geräte Mühe bekunden.

Amazon nutzt seinen guten Namen dazu, den Kindle an die Kundschaft zu bringen. Wer einen Kindle hat, ist sozusagen gezwungen, alle E-Books auch bei Amazon zu kaufen. Es sei denn, man nimmt es in Kauf, jeweils mühsame Konvertierungen vorzunehmen.

Für mich absolut unverständlich, wie Amazon einen derart sturen eigenen Weg gehen will und dabei in Kauf nimmt, dass halt alle, die keinen Kindle haben, automatisch auch nicht bei Amazon kaufen. Eine wenigstens teilweise Öffnung des Datei-Formats auf beide Seiten würde Amazon in meinen Augen mehr nützen.

Bisher habe ich geschätzte 90% meiner (Papier-)Bücher bei Amazon gekauft. Mit meinem Sony E-Book-Reader wird dieses Volumen, abgesehen von dem einen oder anderen Papier-Buch, ab sofort auf gegen 0% sinken.

Das kann doch auch nicht das Ziel sein, oder Amazon?

Auf den e-Book-Zug aufgesprungen

Weil eine Firma ihre Versprechen nicht einhalten konnte, habe ich eine Entschädigung von gut 200 Franken erhalten. Die habe ich jetzt teilweise in einen sogenannten „e-book reader“, also ein Lesegerät für elektronische Bücher, investiert.

Nachdem ich mich gestern Abend etwas mit den verschiedenen Geräten und vor allem Formaten (stöhn!) auseinandersetzte, kam ich zum Schluss: Der Kindle von Amazon mag das technisch gesehen vermutlich beste Gerät sein, ist aber nicht empfehlenswert. Einerseits weil da gerade eben eine unschöne Geschichte lief, andererseits (und vor allem) weil der Kindle primär auf das amazon-eigene Format setzt und das weitestverbreitete epub-Format nicht akzeptiert. Das liesse sich zwar einfach mittels Konvertierung lösen, aber dazu habe ich keine Lust.

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