1: Allerlei

Highlights des ersten Quartals 2018

Die Montagsfrage von Buchfresserchen will wissen, ob unter den gelesenen Büchern im ersten Quartal schon ein Highlight dabei war. Das lässt sich eigentlich ziemlich schnell beantworten. Nämlich mit einem Blick auf meine Lektüreübersicht 2018.

Die Top-Bewertung mit Sternen habe ich bislang doch schon zweimal vergeben. Zum Einen ist da der Spion-Thriller “Red Sparrow“, bei dem ich mich schon auf die Fortsetzungen freue. Zum Anderen aber auch “Die Namen des Todes”, der Start zu einer weiteren Reihe von Marcus Hünnebeck um den Kommissar Robert Drosten. Zu letzterem habe ich die Rezension noch nicht veröffentlicht, deshalb fehlt der Link noch.

Für mich bedeutet jedoch nicht nur ein gutes Buch ein Highlight.

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Michael Connelly: Alles gelb, oder was?

Huch, das könnte teuer kommen. Gerade habe ich von einem Freund, der Lee Child mag, von Michael Connelly erfahren. Ein, zwei Klicks und ich erst mal nur noch gelb. Denn so sehen dessen Harry Bosch-Covers alle aus bei Amazon.

Michael Connelly  Romane

Dann realisiere ich, dass es von eben dieser Harry Bosch-Reihe schon über 20 Romane gibt.

Und wegen den vielen unabhängigen Selfpublishern, die ich in den letzten Monaten gelesen habe, bin ich mich mittlerweile an Preise zwischen 0,99 und 2,99 Euro gewohnt. Connelly ist teurer, klar. Aber das war Lee Child auch. Und ehrlich, früher war jeder Roman teurer. Ist ja auch nicht so, dass ich mir zweimal überlegen müsste, ob ich acht oder zehn Euro ausgeben kann. Aber wenn man sich mal kurz ausrechnet, dass man wohl in den nächsten vier Monaten mal eben schnell 160 Euro ausgeben wird… naja.

Ich bin gespannt, wie mich der Connelly packt. Ihr werdet’s wohl im Verlauf der nächsten Monate erfahren. Wer kennt die Harry Bosch-Romane bereits? Was haltet ihr von ihnen?

Der Kindle & ich: Einrichtung

Der Kindle ist idiotensicher. Fast. Nach dem erstmaligen Start wird man von der Spracheinstellung über die Verknüpfung mit einem bestehenden oder die Eröffnung eines neuen Accounts geführt. Auch die Erklärung der wichtigsten Elemente (Navigation, Einstellungen) werden einfach und verständlich erklärt.

Und schon bin ich im Shop und kann Bücher kaufen. Theoretisch. Denn praktisch sehe ich alle Links und Titel (ausser die Buchtitel) auf Englisch. Die Bücher weisen alle Preise in US-Dollar auf. Wie denn? Ich hab’ doch bei der Sprache eindeutig Deutsch gewählt und mein bestehendes Amazon-Konto habe ich auf der DE-Domain eingerichtet. Wo liegt dann das Problem?

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Ich und der Kindle

Ich bin ein Gegner von proprietären Systemen. Wo immer ich es ohne grosse Komforteinbusse verhindern kann, gehe ich Systemen aus dem Weg, bei denen ich fix an einen Anbieter gebunden werde. Der Kindle von Amazon war deshalb seit jeher so ein Gerät, auf das ich dankend verzichtete. Ich kauf’ doch keine Hardware, bei der ich nur noch von einem einzigen Anbieter Inhalt beziehen kann? Bin ich blöd, oder was?

Naja, seit Aufkommen des Kindles sind einige Jahre vergangen. Einiges hat sich seither verändert, auch an meiner Einstellung. Denn längst ist es nichts ungewöhnliches mehr, dass Hardware-Anbieter auch Content-Lieferanten sind. Und Amazon hat bewiesen, dass genug deutschsprachiger Inhalt vorhanden sein wird. So bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe mir einen Kindle Paperwhite gekauft.

Allerdings wird das Lesegerät von Amazon meinen bisherigen E-Book-Reader von Tolino nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen. Denn ich will weiterhin ein kleines bisschen gegen die Expansionspolitik und Vormachtstellung von Amazon protestieren. Was immer im E-Book-Store meines Vertrauens in der Schweiz verfügbar ist, werde ich auch da kaufen – unabhängig vom Preis (so lange der nicht 200 und mehr Prozent abweicht). Wozu dann überhaupt einen Kindle?

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Darum kann ein E-Book teurer sein als ein Taschenbuch

Ich habe mich schon öfters gewundert, warum in (zum Glück) seltenen Fällen ein E-Book teurer ist als ein Taschenbuch des selben Romans. Vor gut einem Jahr habe ich das auch mal hier im Blog festgehalten und einfach mal auf gut Glück gefragt, ob mir das jemand erklären könne. Da hat sich niemand gemeldet, aber eine Erklärung habe ich mittlerweile trotzdem.

Aktuell ging es um den Roman “Der letzte Befehl” von Lee Child. Auf Englisch ist der schon lange raus, die deutsche Übersetzung gibt’s seit Sommer 2017. Und die aktuelle Situation im Online-Shop von meinem bevorzugten e-Book-Lieferanten sieht wie folgt aus:

Wie man feststellt, ist das E-Book günstiger (nicht viel, aber immerhin) als die gebundene Ausgabe, jedoch deutlich teurer als das Taschenbuch. Sogar teurer als das Hörbuch, das vermutlich am aufwändigsten zu produzieren ist.

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