Bessessen (Kerstin Sjöberg)

Besessen - Kerstin SjöbergGut. Die Geschichte, die mit Kooma begonnen hat, geht weiter. Auch „Bessessen“ ist eine Kurzgeschichte. Aber wenn man sie mit Kooma zusammen betrachtet, ist es schon eine etwas längere Kurzgeschichte. Und, jetzt habe ich ja Grund zu der Annahme, mit „Todeskarte“ wird sie weiter fortgesetzt.

Mikael Häkkinen ist immer noch im Koma. Bei einem der zahlreichen Krankenhausbesuche wird sein Kollege Veikko Lindström von einer Frau gebeten, ihr zu helfen. Ihre Tochter sei entführt worden, vermutlich vom Vater, der Mitglied in einer fundamentalistischen Sekte.

Lindström verbindet damit persönliche (und vor allem schlechte) Erinnerungen. Die Polizisten Lindström und der Teamleiter Antti Heikkinen ermitteln und… es kommt nicht ganz das heraus, was man vermutet. Oder eben gerade doch?

Auch „Besessen“ ist für meinen Geschmack nicht sonderlich spannend, was sicherlich auch am sehr überschaubaren Umfang liegt. Aber es macht, wie schon der Vorgänger „Kooma“, definitiv Lust auf mehr. Die Geschichten um die finnische Mordkommission hat ihren Reiz, wenn man sich erst mal an die für unsereins doch ziemlich ungewohnten Namen gewohnt hat.

Einzig die finale Auflösung kommt mir viel zu schlicht. Die ganze Täuschung vorher und letztlich dann doch alles so… simpel?

Meine Wertung: 2.5 out of 5 stars

 

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19.10.

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