Mit der Vespa durch die USA (Motorliebe)

Ich hab’s ja erwähnt, zur Abwechslung gibt’s diese Woche mal etwas anderes, keinen Roman. Ein … ja, ein was eigentlich? Eine Mischung aus Bildband, Reisebericht und Roadstory.

Hinter dem Pseudony Motorliebe stehen ein Paar Freunde (im Buch scheinen es drei zu sein, gemäss Website sind es zwei) aus Deutschland. Wie der Buchtitel erahnen lässt, fahren sie mit ihren serienmässigen Vespas die knapp 9’000 Kilometer von Küste zu Küste durch die USA. Sie starten in Kalifornien und steuern das Ziel New York an. Begleitet werden sie von einem vierten Mann im Van, der zugleich als Schlafstätte wie auch mobile Werkstatt dient. Und letztere wird desöftern benötigt, wie dem Leser humorvoll mitgeteilt wird. Die Freunde berichten nämlich unter anderem auch von so ziemlich jedem technischen Defekt, der sie auf der Reise ereilt.

Darüber hinaus kommt selbstverständlich auch der Reisebericht nicht zu kurz. Auf sehr kurzweilige Art erzählen sie von den Eindrücken, die sie gewinnen, und von der gefahrenen Route. Zahlreiche, mitunter äusserst tolle Fotos, bringen die Eindrücke auch bildlich rüber. Auch bei den Bildern kommt der Humor nicht zu kurz, posieren die Freunde doch immer und überall, auch an den unpassendsten Orten, mit ihren nostalgischen offenen Helmen. Das lässt einen häufig unweigerlich schmunzeln.

Continue reading „Mit der Vespa durch die USA (Motorliebe)“

Aktenzeichen Tod (René Junge)

Der Neo-Nazi Viktor Brack hat über viele Jahre ein Netzwerk von Gleichgesinnten aufgebaut und einen teuflischen Plan vorbereitet. In eigens umgebauten Transportern sollen Obdachlose vergast werden, nachdem sie vorher mit dem Versprechen auf medizinische Versorgung aufgesammelt wurden. Der Testlauf in Hamburg funktioniert wie von Brack geplant und bald sollen in mehreren deutschen Städten gleiche Aktionen Hunderte von Obdachlose „entsorgen“.

Doch Sophie Palmer vom Hilfswerk Hilfs-Bus e.V. macht sich Sorgen um zwei ihrer verschwundenen Klienten und stellt Nachforschungen an. Hilfe bekommt sie dabei vom Afghanistan-Veteranen Simon Stark, der nach einer gescheiterten Militär-Existenz als obdachloser Alkoholiker unter der Brücke lebt. Doch Stark muss an mehreren Fronten kämpfen: Einerseits bekämpft er wenig erfolgreich seine Alkoholsucht, zum Anderen muss er immer wieder über seine Erinnerungen an einen schrecklich schiefgelaufenen Afghanistan-Einsatz siegen. Und, als wäre das nicht genug, hat es das professionell agierende Killerkommando von Viktor Brack bald auf ihn persönlich abgesehen. Wie da überhaupt auch nur ein Ansatz von sinngebender Ermittlung oder gar die Verhinderung von Bracks Plan möglich sein soll, ist lange ein Rätsel.

Continue reading „Aktenzeichen Tod (René Junge)“

Der Kindle & ich: Einrichtung

Der Kindle ist idiotensicher. Fast. Nach dem erstmaligen Start wird man von der Spracheinstellung über die Verknüpfung mit einem bestehenden oder die Eröffnung eines neuen Accounts geführt. Auch die Erklärung der wichtigsten Elemente (Navigation, Einstellungen) werden einfach und verständlich erklärt.

Und schon bin ich im Shop und kann Bücher kaufen. Theoretisch. Denn praktisch sehe ich alle Links und Titel (ausser die Buchtitel) auf Englisch. Die Bücher weisen alle Preise in US-Dollar auf. Wie denn? Ich hab‘ doch bei der Sprache eindeutig Deutsch gewählt und mein bestehendes Amazon-Konto habe ich auf der DE-Domain eingerichtet. Wo liegt dann das Problem?

Sowas hasse ich, kann ich euch sagen. Ein wenig komplexes Gerät wie ein E-Book-Reader, der noch dazu allein auf Amazon aufbaut und in einem an sich geschlossenen „Kosmos“ läuft, muss einfach funktionieren. Auf Anhieb. Garantiert. Immer. Ich setze das Gerät nochmals auf Werkseinstellung zurück und mache das Spielchen erneut von ganz vorne. Inhalt kann ich ja noch keinen verlieren, also soll der Kindle diese zweite Chance kriegen.

Continue reading „Der Kindle & ich: Einrichtung“