Die Spieler (David Baldacci)

Dies ist der dritte Band aus der Camel Club-Reihe um Oliver Stone. Es empfiehlt sich, die Camel Club-Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Wenn du nicht mit dem ersten Band beginnen willst, solltest du zumindest „Die Sammler“ zuerst lesen, da ein Teil der Geschichte in „Die Sammler“ beginnt und in „Die Spieler“ fortgesetzt wird. 

Annabelle Conroy wird immer noch von Jerry Bagger verfolgt, der von ihr um 40 Millionen Dollar betrogen wurde. Und Bagger kommt immer näher. Es kann sich nur noch um eine Frage der Zeit handeln, bis er Conroy zu fassen kriegt. Und dass sie das nicht überleben wird, macht ihr noch weniger Angst als das, was er mit ihr vorher anstellen würde.

Auch Oliver Stone, in dessen Camel Club Annabelle Conroy kürzlich aufgenommen wurde, steht vor einer Enthüllung. Seine Vergangenheit hat ihn schon mehrmals eingeholt, aber jetzt scheint sie ihn geradezu zu überrollen. Verschiedene Personen, mit denen er in seiner geheimen Vergangenheit zusammen gearbeitet hat, werden umgebracht. Dass man wie aus heiterem Himmel sein Grab öffnet, sagt Oliver Stone genug. Denn jetzt wissen auch seine Gegner, dass er nicht in diesem Sarg liegt.

Für Harry Finn kommt durch diese Erkenntnis eine zusätzliche Person auf seine Abschussliste. Denn Oliver Stone hat in seinem vorherigen Leben einmal zu viel blind Befehlen gehorcht. Jetzt scheint sich Harry Finn in den Kopf gesetzt zu haben, diese Rechnung auszugleichen. Doch wer kam plötzlich auf die Idee, das Stone-Grab zu öffnen? Es scheint, dass jemand, der Bescheid weiss, ganz gezielt Stone ins Schussfeld bringen will.

Stone und sein Camel Club müssen gleichzeitig an mehreren Fronten kämpfen. Denn Bagger hat Conroy mittlerweile sozusagen aufgespührt. Also muss eine endgültige Lösung für dieses Problem her. Gleichzeitig will Stone nicht nur sich und vor allem seine Freunde vor den Feinden seiner Vergangenheit beschützen, sondern auch herausfinden, wer den Schlamassel herbeigerufen hat.

Das alles verpackt Baldacci einmal mehr in mehrere Handlungsstränge, die manchmal auf wundersame Weise, meistens aber doch irgendwie nachvollziehbar zu neuen Erkenntnissen führen und letztlich sogar in einer Schiesserei in einer Capitol-Baustelle enden, bei der Stone endlich Gewissheit hat, wer von seinen ehemaligen Freunden zum Feind geworden ist. Dass bei der Aktion noch einer seiner Camel Club-Freunde stirbt, weckt endgültig der Wunsch nach Rache in ihm.

Man hat Stone gezwungen, sich noch einmal mit seinem alten Ich als John Carr auseinander zu setzen. Doch das hätte man besser nicht getan. Denn John Carr hat noch immer Fähigkeiten, die man ihm kaum zutrauen würde. Und er ist jetzt richtig wütend. Doch er weiss, dass er nach dem, was er vorhat, für den Rest des Lebens auf der Flucht sein würde.

Nachdem er die beiden Personen umgebracht hat, beschliesst er, John Carr endgültig sterben zu lassen. Er springt von den hohen Klippen ins Meer und taucht unter…

Ähm, ist jetzt wirklich fertig und geht’s in den weiteren beiden Camel Club-Büchern ohne ihn weiter? Nachdem ja schon ein wichtiges Mitglied des Clubs starb, schliesse ich das nicht aus. Aber was sollen die verbleibenden Mitglieder denn noch auf die Reihe zu kriegen?

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