Die Gejagten – 18. Reacher-Band (Lee Child)

Endlich: Jack Reacher trifft Susan Turner, die Frau, die er seit seinem ersten Telefongespräch in „61 Stunden“ nicht mehr aus dem Kopf bringt. Ganze drei Romane sind ihm dazwischen gekommen, ehe er endlich in Virginia eintrifft… und gleich verhaftet wird. Er soll einen Typen krankenhausreif geschlagen haben. Und der starb wenige Tage später an den Folgen der Verletzungen. Doch das liegt sechzehn Jahre zurück, was soll das?

Susan Turner wurde ihres Amtes enthoben und steckt im Knast. Und da landet Jack auch bald, weil er eines Mordversuchs verdächtigt wird am Anwalt von Turner. Und, als wäre das alles nicht schon genug, hat Reacher noch eine Vaterschaftsklage am Hals.

Auf sehr trickreiche und riskante Art flüchtet er jedoch wieder aus dem Gefängnis und nimmt Susan Turner mit. Gemeinsam sind sie nun auf der Flucht, vorerst auf Distanz, später – logo – sozusagen ein Paar. Aber das ist nur Nebensache. Die Hauptsache entwickelt sich nach und nach, in einer Art, die man anfangs kaum erahnen kann und einen beim Lesen gnadenlos sagen lässt: „Ein Kapitel noch, dann schlafe ich.“ Immer wieder.

Scheinbar wurde Susan Turner aus dem Weg geschafft, weil sie einer Sache auf die Spur kam, die ein paar Leute lieber geheim behalten würden. Die finanziellen Mittel, die den Drahtziehern dabei zur Verfügung stehen, sind immens. Und die Art, wie sie Jack und Susan auch dann noch aufspüren und jagen können, wenn Polizei und Militär versagt haben, ist angsteinflösend. So müssen sich Reacher und Turner nicht nur immer wieder erneut in Sicherheit flüchten, sondern nebenbei auch noch aus dem Nichts herausfinden, wer dahinter steckt, worum es geht und wie sie die Sache beenden können.

Woher tauchte Turners Nachfolger, Morgan auf? Was tat er vorher und warum scheint er sich einen Dreck um das Wohl der MP-Einheit zu kümmern, wo er doch deren Kommandeur war? Was steckt hinter den dunklen Geschäften, wenn jemand bereit ist, 100’000 Dollar mal eben in den Sand zu stecken, nur um Turner verdächtigen zu können? Und was hat der afghanische Bauer damit zu tun? Werden Waffeln an Taliban-Truppen verhökert? Oder kommt militärisches Diebesgut illegal in die Staaten?

Geschickt lässt Reacher seine beiden vom Militär gestellten Pflichtverteidiger für ihn recherchieren, während er selbst seinen „Pendenzen“ nachgeht: Der Typ namens Rodriguez, den er entgegen seines Wissens, halbtot geschlagen haben soll. Und die Frau, die er angeblich in Korea geschwängert hat und deren Tochter mittlerweile fünfzehn ist.

Der Autor lässt dabei alle drei Geschichten (Turners Fall und die beiden Reacher-Geschichten) ineinander fliessen. Und am Ende, ja… da will ich mal nicht zu viel verraten.

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