Die Abschussliste (8. Reacher-Band) – Lee Child

Huch, bereits der achte Jack Reacher, den ich in Folge lesen. Klar, da muss was dran sein, sonst hätte ich bereits länger aufgehört. Und so ist es auch tatsächlich. Obwohl, eigentlich will ich seit einiger Zeit den Film „Sniper“ mit Scientology-Cruise schauen. Und wenn immer möglich lese ich gerne zuerst das Buch, ehe ich den Film dazu schaue. Und da ich die Reihenfolge nicht durcheinander bringen wollte, lese ich eben Roman um Roman, bis ich endlich zu Sniper komme. Und das dürfte, wenn’s mir recht ist, der nächste sein.

Von wegen Reihenfolge: „Die Abschussliste“ ist zwar der achte Roman, den Lee Child über den Militärpolizisten Jack Reacher geschrieben hat, aber chronologisch gehört er vor die anderen, handelt er doch von einem seiner Fälle, als er noch bei der Army aktiv war, während die anderen die Zeit danach betreffen. Ich bin mir da jeweils nicht so schlüssig: Sollte man die Romane in der Reihenfolge lesen, in der sie erschienen, oder macht es Sinn, sie chronologisch zu lesen? Das funktioniert natürlich ohnehin nur, wenn man wie in meinem Fall bei Jack Reacher viele Jahre Rückstand hat.

Nun, zum Buch: Seltsame zeitgleiche Versetzungen diverser Militärpolizisten, ebenso seltsame Geschehnisse (sprich unnatürliche Todesfälle) rund um die Truppen, mit denen Reacher direkt oder indirekt zu tun hatte. Erst ein General, der beim Liebesakt stirbt. Kein Spur von seiner Geliebten. Und sein Aktenkoffer wird vermisst. Eigentlich weiss man nicht sicher, dass er einen hatte. Aber vermutlich schon.

Beim Übermitteln der Todesnachricht an die Ehefrau des Generals stellen Reacher und seine Partnerin (nur geschäftlich, fast zumindest) fest, dass diese auch das Zeitliche gesegnet hat. Auch unnatürlich. Und dann wird Reacher von einem Soldaten verzeigt, weil er einen Zuhälter etwas gar grob anpackte. Bevor Reacher das mit der Verzeigung aber erfährt, ist der betreffende Soldat auch schon tot. Nicht wegen Reacher. Aber das glaubt niemand so recht.

Es ist ziemlich schwierig, eine komplexe Geschichte zusammen zu fassen. Reacher wird truppenintern als Mörder verdächtigt, muss sich gegen rachesüchtige Special Forces behaupten und gleichzeitig will er einen Fall auflösen, von dem er suspendiert wurde. Und das gelingt dann auch. Irgendwann. Irgendwie. Mit viel Vermutungen, die sich als wahr herausstellen.

Ich fand’s schon anstrengend, der vielen Gedankengängen zu folgen. Dass dann noch zahlreiche mir nichts sagende Ortschaften in unterschiedlichen Distanzen, aber mit Abhängigkeiten, ins Spiel kamen, habe ich zwischenzeitlich den Faden irgendwie verloren.

Spannend. Wie immer bei Lee Child. Aber bitte, noch komplizierter, verstrickter und konstruierter sollte es nicht mehr werden, ja.

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