Fatal Error (Michael Ridpath)

Der sechste Roman von Michael Ridpath spielt anfangs des 21. Jahrhunderts, der Blütezeit der sogenannten Dot-Com-Branche. David, der die Geschichte erzählt, und sein Freund Guy sind im Begriff, ihre Fussball-Website an die Spitze zu katapultieren und Millionen zu verdienen. Dann kommen Gier, Eigensinn und Machtgelüste ins Spiel und es läuft nicht mehr so, wie die beiden geplant haben: Der Geldgeber stellt sich quer. Und dadurch holt die beiden die Vergangenheit ein. Ob sie wollen oder nicht.

Erstaunlich, wie wenig spektakulär die Geschichte an sich ist und trotzdem von Beginn an eine Spannung aufgebaut wird, die bis zum Ende nicht mehr nachlässt. Ridpath hat den Sprung auf meine Liste der Lieblingsautoren geschafft.

Die Welt des Internet-Booms, Börsengängen und Venture-Kapitalisten ist mal eine andere Umgebung für einen Thriller, wenngleich Ridpath die Szenerie nicht erfunden hat. Er schafft es, gerade so weit ins Detail zu gehen, dass man meint, die Mechanismen nun zu verstehen, sich aber dennoch nicht langweilt.

Der Roman „Fatal Error“ hat alles, was ein Hollywood-Thriller braucht: Spannung, Emotionen, Action, Sex, Betrug, Misstrauen und sich immer mal wieder ändernde Ausgangslagen. Insofern durchaus denkbar, dass wir die Geschichte auch mal auf der Leinwand sehen. Ich würd‘ sie mir auf jeden Fall anschauen.

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