Vaterland (Robert Harris)

Vaterland - Robert Harris

Was wäre, wenn… Deutschland den 2. Weltkrieg gewonnen und Hitler nicht nur überlebt, sondern auch noch an der Macht wäre?

Robert Harris spielt dieses Szenario in seinem Roman “Vaterland” durch.

Faszinierend an diesem Buch ist die Tatsache, dass ganz wesentliche Voraussetzungen (zum Glück) erfunden sind: Deutschland hat nicht gewonnen, Hitler hat nicht überlebt, die Nazis sind nicht mehr an der Macht.

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Augenblicke:101 überraschende Geschichten aus dem Leben (Stefan Schär)

Augenblicke - Stefan Schär

Stefan Schär hat mir freundlicherweise ein Exemplar seiner “Augenblicke” gesandt. Augenblicke ist eine Sammlung von 101 Geschichten, die das Leben schrieb. Oder zumindest hätte schreiben können.

101 Geschichten in einem einzigen Buch, das lässt schon vermuten, dass es sich um Kurzgeschichten handelt. Und kurz heisst wirklich kurz. Fast alle Geschichten passen auf eine einzelne Seite, obschon grosszügige Randabstände einplant wurden. Und manche Kurzgeschichten sind so kurz, dass man sich unweigerlich fragt: Können zwei Sätze schon eine Geschichte sein?

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The President Is Missing (James Patterson/Bill Clinton)

The President is Missing

Der Präsident wird vermisst… beim Lesen dieses Romantitels gehen einem verschiedene Dinge durch den Kopf.

Der Präsident ist weg? Is’ doch gut so, warten wir schon lange drauf. Der Präsident wird vermisst? Hu, nur nicht zu lange suchen, bitte.

Während im echten Leben so mancher sich wünscht, der aktuelle US-Präsident würde mal eine Weile verschwinden, so ist das im vorliegenden Roman etwas anders.

Da steckt das Land nämlich in einer echten Krise… nun gut, das tut das echte Amerika ja irgendwie auch. Aber im Roman geht’s um einen kurz bevorstehenden Terroranschlag. Und der hat mich zuerst ein paar Seiten lang auf die falsche Fährte gelockt.

Es war kurz die Rede von einem Virus. Ich dachte an Bio, gemeint war aber IT. Cyber-Attacke ist also das vielleicht treffendere Wort.

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Dunkelkammer (Kurt Jahn-Nottebohm)

Dunkelkammer - Kurt Jahn-Nottebohm

Der Titelzusatz dieses Romans lautet “Frank Wallerts erster Fall”. Für mich ist es aber ziemlich sicher nicht nur der erste, sondern zugleich der letzte. Denn leider hat mich an dieser Geschichte überhaupt nichts gepackt.

Über weite Strecke verlor ich sogar aus den Augen, worum’s in der Geschichte eigentlich primär geht. Wobei, ganz so eindeutig ist das leider auch nicht.

Zu Beginn scheint dem Leser alles klar. Nicht, dass man gleich wüsste, wer was wie, aber es werden zwei Tote gefunden, die Polizei ermittelt und sucht den Mörder. So beginnt die Geschichte. Natürlich würde sie, wenn sie so weiterginge, damit keinen Kreativitätspreis gewinnen. Aber ein solider Krimi kann auch gut sein, ohne sozusagen das Rad neu zu erfinden.

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