Der Gandolfo-Anschlag (Robert Ludlum)

Der Gandolfo-Anschlag - Robert LudlumWär’s ein Film, würde man sowas wohl als Action-Komödie bezeichnen. Auf jeden Fall ist es kein typischer Ludlum, was wohl damals auch die Verleger dachten und den Roman unter Pseudonym veröffentlicht haben wollten. Darum hatten die ersten Leser einen Michael Shepherd Roman vor sich. Und so hiess dann auch die Firma, die von MacKenzie Hawkins gegründet wird. Deren Zweck soll es sein, die Entführung des Papstes zu finanzieren und die Lösegeldabwicklung zu bewerkstelligen.

Vierzig Millionen Dollar wurden dafür veranschlagt. Das Geld hat Hawk, wie MacKenzie genannt wird, allerdings nicht selber. Sondern er “besorgt” es sich zu je einem Viertel von unterschiedlichen Ganoven. Die konfrontiert er mit Wissen über ihre illegalen Machenschaften, die an die Öffentlichkeit gelangen, wenn sie nicht je 10 Millionen investieren würden. Dass die Firma gar nie wirklich gegründet wird, erfahren die Kriminellen, die panikartig ihr Geld locker machen, nicht. Den eigentlichen Geschäftszweck natürlich auch nicht.

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Marions letzte Party (Dieter Adam)

Die regelmässige Möglichkeit, bei Amazon kostenlose E-Books zu “kaufen”, ist verlockend. Da langt man auch mal zu, man kann ja ausser Zeit nicht viel verlieren. “Marions letzte Party” ist so ein Titel, den ich mir kostenlos reingezogen habe. Das Cover hätte mich misstrauisch machen sollen. Aber der Titel war auf der Amazon-Bestseller-Liste. Zwar auf derjenigen der kostenlosen Titel, aber immerhin. Und der Roman war kostenlos. Ich meine, was kann ich schon verlieren?

Nun, Dieter Adam war früher jahrzehntelang Leader einer Klamauk-Schlagerband. Das muss zwar nicht unbedingt schriftstellerische Fähigkeiten ausschliessen, lässt sie aber auch nicht als zwingend vorhanden erscheinen. Das sind sie auch nicht. Vorhanden, meine ich. Doch der Reihe nach.

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Tod auf der Fähre (Anne Gold)

Tod auf der Fähre - Anne GoldFrancesco Ferrari ist Kommissär bei der Polizei der Stadt Basel. Nur da gibt’s in der Schweiz noch polizeiliche Kommissäre. Und in Basel spielt auch die Geschichte, die sich die Autoren, die hinter dem Pseudonym Anne Gold stecken, ausgedacht haben. Auf der Rheinfähre wird frühmorgens ein Toter entdeckt, der sich als berühmter Künstler herausstellt. Mehr weiss der Leser nicht. Und die Polizei auch nicht.

Ferrari muss den Fall übernehmen und seine ohnehin geringe Motivation sinkt, sobald er erfährt, in welchen Kreisen der Künstler Brehm verkehrte. Reichtum und Macht strahlt von der alteingesessenen Basler-Pharma-Familie aus, die rasch ins Visier der Ermittlungen kommt. In dieser Welt zwischen Sein und Schein fühlt sich der liebenswerte und sympathische Kommissär nicht nur überhaupt nicht wohl, sondern auch nicht so richtig zurecht. Arroganz, Intrigen und Eifersucht – daraus lässt sich ein netter Motiv-Cocktail mixen. Doch Ferrari findet nur sehr spärlich Spuren, die scheinbar zum Ziel führen, um nur kurz danach festzustellen, dass doch alles anders ist.

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Highlights des ersten Quartals 2018

Die Montagsfrage von Buchfresserchen will wissen, ob unter den gelesenen Büchern im ersten Quartal schon ein Highlight dabei war. Das lässt sich eigentlich ziemlich schnell beantworten. Nämlich mit einem Blick auf meine Lektüreübersicht 2018.

Die Top-Bewertung mit Sternen habe ich bislang doch schon zweimal vergeben. Zum Einen ist da der Spion-Thriller “Red Sparrow“, bei dem ich mich schon auf die Fortsetzungen freue. Zum Anderen aber auch “Die Namen des Todes”, der Start zu einer weiteren Reihe von Marcus Hünnebeck um den Kommissar Robert Drosten. Zu letzterem habe ich die Rezension noch nicht veröffentlicht, deshalb fehlt der Link noch.

Für mich bedeutet jedoch nicht nur ein gutes Buch ein Highlight.

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Auf der Vespa …

Mit der VespaDie Vespa ist (und bleibt wohl noch lange) Kult. Seit einigen Monaten habe ich selber ein aktuelles Modell. Das ist zwar nicht ganz so cool, wie mit einem vierzig, fünfzig jährigen Klassiker herumzufahren, aber immerhin. Es macht Spass, damit kurz zu Freunden im Nachbardorf zu fahren oder kleine Ausflüge zu machen. Auf der Vespa eine Woche lang herumzufahren und dabei täglich mehrere Stunden im Sattel zu verbringen, ist jedoch nochmals was ganz anderes.

Ein paar deutsche Freunde haben das schon mehrmals gemacht und davon auch Bücher geschrieben. Den ersten Band, “Auf der Vespa durch die USA“, habe ich bereits hier vorgestellt. Band zwei und drei beinhalten die Erlebnisse mit den italienischen Rollern in Island und in England.

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